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WORD OF GOD

Das Fernsehen war mein bester Freund, vielleicht sogar mein einziger. Bis dann der Videorecorder dazu kam.
Oliver Kalkofe

there are but 2 Gods

 

Overkill

Der Letzte macht das Licht aus

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07.05.08 - 19:20

Nach 246 Posts in 35 Monaten mache ich hier nun den Laden dicht. Es wird Zeit für etwas Neues. Weiter geht es in meinem neuen Blog unter: tobias.kochs-online.net

Ich würde mich freuen, Euch auch dort wieder begrüßen zu dürfen und hoffe weiterhin auf unterhaltsame Diskussionen. Die Beiträge und Inhalte dieser Site werden übrigens weiterhin über das Archiv zur Verfügung stehen, um Links und Informationen zu erhalten.

Overkill

Postcard From Beijing

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09.10.07 - 23:27

Vor einigen Tagen hatte ich ganz unerwartete Post aus dem Reich der Mitte. Ich hab mich sehr gefreut! Und natürlich freue ich mich auch schon auf's Börgern – lange ist es ja nicht mehr hin!

Overkill

['ju:nien]-Trainingslager

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09.10.07 - 00:24

Elf Mal müssen Loonie, Moeff und ich noch wach werden, dann ist es endlich soweit und wir können die Reise nach Hagen antreten. Im Zuge der Vorbereitungen wird das Bier schon mal kalt gestellt, damit der Navigator auch pünktlich an der Autobahnabfahrt mit dem Piloten auf das Wochenende anstoßen kann. Ich war heute im Getränkemarkt auch schon versucht, vom dortigen Sonderangebot Gebrauch zu machen und je eine Kiste Detmolder Pilsener und Detmolder Landbier zu kaufen. Aber der Bierkonsum wird erst ab Freitag trainiert – eine Woche muss da ausreichen bei unserem Leistungspegel. Schwieriger wird es da schon, die in die Jahre gekommenen Knochen an das karge Nachtlager zu gewöhnen. Mittlerweile habe ich mir ja auch ein Feldbett zugelegt, denn für den (damals noch wunderbar hübschen, grünen) Teppichboden war ich schon vor vielen Monden zu alt. Zur Eingewöhnung wird heute Nacht schon mal mit dem Schlafsack auf dem Feldbett verbracht – was rein gar nichts damit zu tun hat, dass ich heute Nachmittag vergessen habe, frische Bettwäsche von zu Hause mitzunehmen...

Overkill

O tempora, o mores!

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05.10.07 - 19:54

In was für Zeiten leben wir eigentlich, dass meine eBay-Suche nach "Martini" Damenschuhe, Belletristik und Modellautos zurückliefert?

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Wer ist Sina?

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28.09.07 - 22:59

Gerade klingelte mein Telefon. Sina war dran und fragte mich, wo ich denn bliebe. Dass ich mich nicht daran erinnern konnte, mich mit Sina verabredet zu haben, löste allerdings nur den kleineren Teil meiner Verwirrung aus. Der größere war der Frage geschuldet "Wer ist Sina?". Vollends zweifelte ich an meiner Zurechnungsfähigkeit als Sina mir auf Nachfrage versicherte, auch wirklich mit dem gewünschten Gesprächspartner zu reden. Ich stand auf dem Schlauch und teilte dies dem netten, aber leicht säuerlich wirkenden Mädchen am anderen Ende der Leitung auch mit. Sina wurde nun auch unsicher und fragte vorsichtig nach "Wir wollten doch in den Go!Parc? Hatten wir uns nicht im ICQ verabredet?"
Nachdem ich ihr nun aber glaubwürdig versichern konnte, nicht Teil ihrer Abendplanung zu sein, insistierte Sina auch nicht länger auf meiner Anwesenheit und auch der bisher vorhandene verärgerte Unterton in ihrer Stimme verschwand. Ich wünschte Sina noch einen schönen Abend und legte leicht amüsiert auf. Sie klang eigentlich ganz nett...

Overkill

Wie Fernsehen funktioniert

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05.09.07 - 17:47

Medienrauschen.de berichtete vor einiger Zeit kurz über Roger Schawinski und sein aktuelles Buch "Die TV-Falle. Vom Sendungsbewusstsein zum Fernsehgeschäft". Im Artikel verlinkt findet sich ein in der "Zeit" veröffentlichter Auszug aus besagtem Buch, den ich jedem, der sich dafür interessiert, wie Fernsehen heutzutage funktioniert, nur wärmstens ans Herz legen kann.

Overkill

Für die Spielkinder unter uns

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05.09.07 - 17:07

Sahib hat die Tage entdeckt, dass Ubisoft eine Reihe von Spielen als werbefinanzierte, kostenlose Vollversionen zum Download anbietet. Im Einzelnen handelt es sich um "Far Cry", "Rayman Raving Rabbids", "Prince Of Persia: The Sands Of Time" und "Ghost Recon".
Über die Ankündigung eines weiteren Titels, der ebenfalls gratis nach Hause kommen soll, stolperte ich gestern. Die Rennsimulationsexperten bei Blimey! Games arbeiten derzeit in Kooperation mit BMW an einem Spiel namens "BMW M3 Challenge". Anderenorts war vom 11. September als Veröffentlichungsdatum die Rede.

Nachtrag: Loonholio wies mich heute Abend noch berechtigterweise darauf hin, dass ich vergessen habe, "Command & Conquer Gold" zu erwähnen, das laut Shacknews anlässlich des 12. Jahrestages der Veröffentlichung ebenfalls als Download bereitsteht. Wo wir schon bei den Jahrestagen sind...

Nachtrag 2: pcgames.de meldet, dass "BMW M3 Challenge" morgen Mittag pünktlich um 12:00 Uhr veröffentlicht werden soll und verspricht einen Downloadlink.

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Das Duo war wieder unterwegs

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15.08.07 - 18:25

Am vergangenen Sonntag habe ich den Sahib wieder im Duo begleitet. Die notwendigsten Reparaturen hatte er inzwischen vorgenommen und nun musste es sich auf der Strecke zurück nach Osnabrück einer ersten Bewährungsprobe stellen. Wegen letzter Arbeiten am Fahrzeug verzögerte sich unsere Abfahrt leider um über zwei Stunden auf 10:30 Uhr morgens. Dafür wurden wir jedoch mit strahlendem Sonnenschein und leeren Straßen entschädigt. So kamen wir auch gut voran und erreichten nach nicht einmal anderthalb Stunden Bielefeld. Kurz vor 13:00 Uhr hatte uns der P1800-Servicewagen eingeholt und wir machten in der Nähe von Borgholzhausen im Landgasthof Potthoff eine Mittagspause. Gegen 14:00 Uhr starteten wir frisch gestärkt die zweite Etappe in Richtung des Osnabrücker Bergrennens in Borgloh, wo wir eine gute Stunde später eintrafen. Leider etwas zu spät – wie wir schon befürchtet hatten – da das letzte Starterfeld bereits die Startlinie passierte als wir uns über die mit lauter automobilen Raritäten gefüllten Besucherparkplätze bis zum Eingang bewegten. Dennoch verlangte man dort noch den vollen Eintrittspreis, sodass wir es vorzogen lieber noch ein bisschen über die Parkplätze zu schlendern. Dabei habe ich auch eine Menge hübscher Autos fotografieren können, wovon es die ersten 21 Bilder seit ein paar Minuten in einem eigenen SmartSet bei Zooomr zu bewundern gibt. Morgen folgen weitere 25 Fotos und Freitag die letzten 20. Schaut also ab und an mal rein.
Kurz vor 17:00 Uhr setzten wir schließlich unsere Reise nach Osnabrück fort, um einen Augenblick später mitten im Feld Sahibs Freund Phillip zu treffen. Nach einem kurzen Rennbericht und dem zweiten Zündkerzenwechsel des Tages ging es weiter.
Aufrgund einer Straßenumleitung wegen des Bergrennens mussten wir unsere ursprünglich geplante Route abändern, sodass wir letztenendes wieder einen Abstecher über den Nahner Friedhof machten, der uns schon auf dem Hinweg von Osnabrück nach Hause als Umgehungsstrecke diente. Von der angepriesenen Barrierefreiheit merkte man jedoch nicht viel, waren doch überall Treppen, die es gehbehinderten Menschen erschweren mit ihren motorgetriebenen Boliden einem nahen Verwandten die letzte Ehre zu erweisen. Wir möllerten durchs Unterholz.
Als mich mein Bruder pünktlich am Bahnhof absetzte, stellten wir fest, dass wir im Laufe unserer mittlerweile achtstündigen Fahrt in der Sonne einen ordentlichen Sonnenbrand herangezüchtet hatten, was uns aber unterwegs aufgrund das angenehmen Fahrtwindes gar nicht in den Sinn gekommen geschweigen denn aufgefallen wäre. Jeder der schon mal mit mir im Sommerurlaub war, weiß wie sehr ich mich für Après Sun oder Haut-Lotion begeistern kann...
Dennoch war es eine wunderbare Tour, die wir im nächsten Jahr wiederholen sollten - mit genügend Zeit für das Bergrennen.

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Champignon-Sahne-Spätzle

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10.08.07 - 02:47

Im Schrank hatte ich schon länger ein Päckchen Kaiser-Spätzle liegen, die ich keiner sinnvollen Verwendung zuführen konnte. Also habe ich mir die Tage mal ein Herz gefasst, in der Rezeptedatenbank gestöbert, etwas drumherum gebaut und das Ganze auf den Namen "Champignon-Sahne-Spätzle" getauft. Man benötigt dazu:

- 250 gr frische Champignons
- 250 ml Sahne
- 1 Päckchen Maggi Wirtshaus "Kaiser-Spätzle mit Speck und Knoblauch" oder etwa 150 gr normale Spätzle
- 550 ml Wasser (laut Maggi)
- anderthalb bis zwei Zwiebeln
- eine Knoblauchzehe (optional)
- etwas Salz
- etwas Pfeffer
- etwas Oregano (optional)
- einen Schuss Öl

Zunächst habe ich als vorbereitende Maßnahme die Zwiebeln fein gewürfelt, die Champignons geputzt (trocken! Nur ein Ignorant würde Champignons abwaschen!) und anschließend in Scheiben von etwa einem halben Zentimeter Stärke geschnitten. Als nächstes habe ich die Zwiebelwürfel in einer Pfanne mit heißem Öl angebraten und die Knoblauchzehe hinzugegeben (hier bin ich der Ignorant und verwende eine Presse). Dann das Wasser dazu und das Maggi-Päckchen rein. Nun habe ich es nach Anleitung in der offenen Pfanne gute 10 Minuten köcheln lassen bis der Großteil des Wassers verdunstet war. Danach gab ich die Sahne und die Champignons hinzu, habe es auf leichter Hitze in der geschlossenen Pfanne wieder zum Kochen gebracht und mit Salz (da fehlte einiges), Pfeffer und Oregano abgeschmeckt.

Da Maggi auf der Verpackung von zwei Portionen spricht und ich ja noch Sahne und Champignons hinzugefügt habe, wird man davon auch einigermaßen satt.

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Auf dünnem Eis

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09.08.07 - 01:10

Zum Geburtstag im Frühjahr schenkte mir die spielerfrau Sarah Kuttners "Das oblatendünne Eis des halben Zweidrittelwissens". Mittlerweile habe ich das Buch schon einige Zeit durchgelesen und es liegt hier auf meinem Mousepad, um mich daran zu erinnern, dass ich meine Meinung darüber kundzutun versprochen habe. Eigentlich habe ich mich inzwischen zwar daran gewöhnt mit der halben Oberfläche des Pads auszukommen, aber ich könnte auch mal andere Unterlagen dort abladen um ihnen akute Dringlichkeit zukommen zu lassen. Daher nun also eine kurze Rezension der gesammelten Kolumnenwerke von Frollein Kuttner:

Als optimaler Lebensraum des 186 Seiten umfassenden Buches erwies sich in meiner Wohnung die Toilette. Nicht etwa, weil es akuten Druck im Enddarm auslöst, sondern weil es sich – wie angedeutet – um eine Sammlung der von Sarah Kuttner für die Süddeutsche und den Musikexpress geschriebenen Kolumnen handelt. Die sind daher von der Länge her genau richtig, um sie während einer Sitzung zu lesen. Und falls es mal länger dauert, liest man einfach zwei. Lachen entspannt ja auch, denn amüsant und gut zu lesen sind die Geschichten. Etwas negativ fällt lediglich auf, wenn die Kolumne allzu tagesaktuellen Bezug hatte. An manche Namen und Aufreger aus dem Jahr 2004 erinnert man sich halt nicht mehr. Größtenteils kommt Miss Kuttners Charme aber gut rüber, etwa wenn sie Schröder und Müntefering als die Gallagher-Brüder der deutschen Politik bezeichnet oder über den Glam-Faktor des Osterfestes sinniert.

In der Kategorie "Rock & Shock of Pop" (Gott habe sie selig) daher das Prädikat: ROCK!

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Zwei Mann und ein Duo

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08.08.07 - 02:27

Am 30. Juli bin ich nach Osnabrück rübergefahren, um Sahib bei der Überführung seines Simson Duos zu unterstützen. Vorgenommen hatte er sich die laut Roadbook 95 km lange Strecke um in der heimatlichen Garage eine komplette Revision des Fahrwerks durchführen zu können. Zudem sollen Elektrik und Interieur grundlegend überarbeitet werden.
Bereits als ich vor dem Osnabrücker Hauptbahnhof stand, fing es an wie aus Eimern zu schütten. Kein gutes Omen für eine mehrstündige Fahrt in einem mehr oder weniger offenen Fahrzeug. Aber so schnell lassen wir uns ja nicht verschrecken. Also haben wir das Verdeck übergezogen und die letzten Reisevorbereitungen getroffen. Um 14:13 starteten wir schließlich und suchten uns unseren Weg aus der Innenstadt heraus. An der Stadtgrenze stießen wir jedoch bereits auf die ersten Hindernisse, da Google Maps eine nicht befahrbare Verbindung zwischen der Frankfurter Heerstraße und Zum Klee auswies. Wir waren jedoch auf diese Strecke angewiesen, da wir die B68 umgehen mussten. Also suchten wir uns kurzerhand eine Ausweichroute über einen Friedhof (wir schoben pietätsvoll von Hand), die uns auf dem abschüssigen Beschleunigungsstreifen der B68 ausspuckte. Entgegen der Fahrtrichtung schoben wir das Duo dort etwa 200 Meter den Hügel hinauf bevor wir eine Kreuzung erreichten und endlich wieder die geplante Route verfolgen konnten. Bis dahin hatten wir bereits die ersten fünf Kilometer Umweg und eine gute halbe Stunde Zeit verloren. Bald fing es auch erneut an zu regnen, sodass wir erneut halten mussten um das Verdeck überzuziehen. Etwas später navigierte ich uns weg von der geplanten Strecke, was uns einen Abschnitt durch den Nördlichen Teutoburger Wald bescherte, aber immerhin keinen großen Umweg darstellte. Gegen 17:00 Uhr erreichten wir schließlich Bielefeld und machten an der Sparrenburg eine Stärkungspause bevor wir um 18:05 Uhr zur letzten Etappe über Detmold in Richtung Zuhause aufbrachen. Fast dort angekommen wartete noch die größte Hürde auf uns: der Bellenberg. Obwohl der Pilot in der Senke bis auf 55 km/h beschleunigte, verließen den 3.6-PS-Zweitakter mitten am Berg die Kräfte und ich als Navigator musste als nunmehr überflüssiger Ballast das Gespann verlassen. Nach insgesamt 130 km (laut Duo-Tacho), die wir in etwas über fünf Stunden bewältigten, erreichten wir schließlich erschöpft aber zufrieden gegen 19:45 Uhr unser Ziel.

Ein neues Set mit Fotos von Sahibs Simson Duo 4/1 vor dem Osnabrücker Schloss sowie von der Fahrt habe ich meinen Smartsets bei Zooomr hinzugefügt.

Overkill

Früher™

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14.07.07 - 15:38

Schlimm, wer jetzt schon alles groß sein will. Damals als ich noch klein war, da gab's Sachen, die gibt's heute nicht mehr und diese ganzen Heranwachsenden schauen einen mit großen Augen an, wenn man davon erzählt. Daher folgt hier nun die ultimative Liste der Dinge an die wir uns noch erinnern können:

Als ich noch klein war, da...

...hieß Twix noch Raider.
...gab es noch den eisernen Vorhang, den kalten Krieg, die UdSSR, die Mauer, den Klassenfeind und die DDR.
...tankte man noch verbleites Benzin.
...gab es drei Fernseh-Programme und nachts war Sendeschluss.
...war das Wrack der Titanic noch nicht gefunden.
...waren die Tausend-Mark-Scheine noch braun.
...kostete eine Kugel Eis noch 30 Pfennige.
...gab es noch Bierdosen ohne Pfand mit Laschen zum Abreißen.
...stand noch "Made in West Germany" auf den Produkten.
...trommelte das Duracell-Häschen noch.

Was fällt euch noch alles ein?

Overkill

Handschriftendeutung

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13.07.07 - 13:12

gummistiefel hat in ihrem Blog die Ergebnisse einer Handschriftendeutung durch graphologies.de veröffentlicht. Ich habe das gerade auch mal gemacht und hier die Ergebnisse. Da ich sowas ja eher skeptisch gegenüberstehe, habe ich mal die Beschreibung denen ich zustimmen würde grün markiert. Eigenschaften in denen ich mich gar nicht beschrieben sehe, sind rot unterstrichen. Den Rest kann ich nicht beurteilen oder sehe ich teils so, teils so. Los geht's:

Overkill ist selbstbewusst und bereit, seine Stärken auch anderen zu zeigen.
Er ist locker und großzügig.

Ihm ist sehr wichtig, nach außen etwas darzustellen.

Overkill ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ.
Es fällt ihm nicht leicht, sich anzupassen.

Er ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt er gelassen bis uninteressiert, wenn er aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht er seine Umwelt durch sein überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.

Er ist lebhaft und kontaktfreudig.
Mit viel Verständnis für die Belange anderer.


Er versucht, die eigene Meinung durchzusetzen.
Wenn er etwas besser weiß als andere, muss er es ihnen auch unbedingt mitteilen.

Overkill ist überdurchschnittlich intelligent.
Nüchtern und zweckmäßig bewältigt er seine Aufgaben.

Overkill ist eigensinnig, geradlinig, konsequent und widerstandsfähig.
Die eigene Meinung wird durchgesetzt, er ist durch andere nur schwer zu beeinflussen.

Er arbeitet sehr genau und zeichnet sich durch rationales, analytisches Denken aus.

Overkill ist sehr stark um Gerechtigkeit bemüht.
Er versucht stets, sich für andere einzusetzen.


Er hat sehr viel Humor.
Zusammen mit einer gewissen Kompromisslosigkeit geht dieser Humor oft ins Sarkastische.


Unterm Strich tendiere ich dazu die Ergebnisse anzuzweifeln. Natürlich ist wie auch bei einem Horoskop einiges Zutreffendes dabei, andere Bereiche liegen aber doch weit daneben. Zusammen mit den kleinen Schmeicheleien, die selbstverständlich keiner sofort von der Hand weisen würde und sich darin gut beschrieben sieht, ist das Ergebnis wohl eher nur knapp gut geraten.
Damit will ich nicht von der Hand weisen, dass die Persönlichkeit sich auch in der Handschrift widerspiegelt und einem Experten dadurch Rückschlüsse auf die Person ermöglicht, aber in der Form einer Online-Selbstanalyse scheint mir doch eine Menge Potential für Missinterpretationen zu stecken.

Overkill

Gebührenboykott an Uni Paderborn

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03.07.07 - 15:23

Live aus dem Audimax der Uni Paderborn berichte ich hier über die Ergebnisse der Studierendenvollversammlung zum Thema "Boykott der Studiengebühren". Mit dem Ziel der Abschaffung der gegenwärtigen Studiengebühren von 500 Euro ruft der AStA der Uni dazu auf, die Gebühren auf ein Treuhandkonto zu überweisen. Folgen diesem Aufruf bis zum 13. August 2007 mindestens 4000 Studierende (was etwa einem Drittel der Studierendenschaft entspricht), so bekommen wir die Gebühren zurücküberwiesen und die Uni geht leer aus.
Wird das Quorum von 4000 Überweisungen nicht erreicht, werden die Gebühren fristgerecht zum Rückmeldetermin am 15. August an die Hochschule überwiesen, sodass alles seinen üblichen Gang geht. Von der Möglichkeit am Boykott teilzunehmen sind Studenten, die ein Darlehen der NRW.Bank beziehen leider ausgeschlossen, da in diesem Fall das Geld direkt an die Universität überwiesen wird.

Sollte die Universität in der Folge des Boykotts die mehr als 4000 Studierenden exmatrikulieren – die Möglichkeit besteht immerhin – so gibt es immer noch die Möglichkeit Rechtsmittel dagegen einzulegen. Und das dauert... Bis dahin sind wir eh fertig mit dem Studium.

Der mit der Führung des Treuhandkontos beauftragte Anwalt hat sich soeben auch vorgestellt. Er macht einen soliden Eindruck und dürfte mir auch eine Waschmaschine verkaufen. Befürchtungen, er setze sich mit dem Geld auf eine karibische Insel ab, um sich fortan mit Koks und Nutten zu vergnügen, versuchte er zu begegnen, indem er einer Veröffentlichung seines Treuhandvertrages zustimmte und auf das anwaltliche Standerecht verwies.

Wer noch Fragen hat, kann sich gerne in den Kommentaren damit melden und ich versuche mich an die Fragerunde und weitere Details zu erinnern.

Nachtrag: Wie der Verein für gebührenfreie Bildung e. V. mitteilt, haben bis zum 13. August mit mir nur 113 Studierende ihre Studiengebühren auf das Treuhandkonto überwiesen, womit der Paderborner Boykott in diesem Semester ziemlich eindeutig gescheitert ist.

Overkill

Wort des Tages IV und V

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27.06.07 - 21:08

Im Gespräch mit piwi habe ich vorhin das Wort "Nicht-Beziehungsstress" erfunden. Huldigt meinen literarischen Qualitäten! Im Freudentaumel über die Entdeckung dieses Wortes berichtete piwi mir wiederum von der neusten Errungenschaft in seinem Wortschatz. Es handelt sich um die schöne Metapher "Maurer-Dekolleté". Ab sofort synonym zu "Max und Poritz" zu verwenden!

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Ökostrom

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23.05.07 - 21:38

Heute habe ich mich mal nach Strom aus alternativen Quellen umgeschaut und musste dabei erstaunt feststellen, dass ich bei einem Wechsel zum ÖkoFlex-Tarif der FlexStrom GmbH nur etwa 20 Euro jährlich mehr zahlen müsste. Unterm Strich würde mein Strom sogar günstiger, da der Preis für ein 2400 kWh-Paket gilt, ich aber im letzten Jahr nur 2000 kWh verbraucht (und bei E.ON Westfalen Weser bezahlt) habe. Da der Strom im ÖkoFlex-Tarif vollständig aus regenerativen Energiequellen gewonnen wird (68% Wasserkraft, 17% Windenergie, 15% sonstige regenerative Quellen) würde ich als Effekt eines Wechsels jährlich eine Tonne CO2 weniger produzieren und zudem 1.6 Gramm nuklearen Abfall vermeiden, der durch den hohen Anteil von Kernkraft bei E.ON entsteht.
Leider macht es derzeit für mich keinen Sinn zu wechseln, da ich nicht abschätzen kann, ob es mich nach meinem hoffentlich bald endenden Studium woandershin verschlägt. Zudem habe ich meinen Strom für dieses Jahr schon im Voraus bezahlt. Bei der nächsten Gelegenheit werde ich aber sicher wechseln. Falls sich jemand von euch für einen Wechsel interessiert, möchte ich noch auf den 45 Euro-Bonus hinweisen, der bei einer Online-Buchung des ÖkoFlex-Tarifes bis 31. Mai gewährt wird.

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Zooomr Mark III

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22.05.07 - 19:53

Nachdem Kristopher Tate am 13. März schon einen – leider missglücktenVersuch gestartet hat, die neue Software-Version "Mark III" der Photosharing-Site zooomr.com (derzeit etwa 1.1 Millionen Fotos) live zu bekommen, startete gestern Abend der zweite Anlauf.
Seither sitze ich nun wie auf glühenden Kohlen hier rum und verfolge den Live Video Stream und idle im zugehörigen IRC-Channel herum. Dort und in Kris' Zooomr Mark III Launch Demo habe ich ich bereits einige Neuerungen aufgeschnappt, die hoffentlich noch im Laufe des heutigen Tages online gehen, aber in den bisherigen Berichten zu Mark III nicht auftauchen.
Eine wichtige Verbesserung ist der Zugriff auf private Fotos für Nutzer ohne Zooomr-Login. Künftig kann man dazu die URL des Bildes und ein zugehöriges Passwort weitergeben. So kann man also schnell mal ein paar Familienfotos ins Netz stellen ohne sie gleich zu veröffentlichen oder alle Familienangehörigen zu einer Registrierung bei Zooomr zu nötigen. Neu ist auch die Möglichkeit fremde Fotos mit Tags zu versehen um so deren Beschreibung zu verbessern. Hinter den Kulissen wurde die Aufbereitung der Fotos verbessert, so sollen nun auch IPTC-Informationen mit UTF-8-Kodierung problemlos verarbeitet werden können. Die letzten Sommer eingeführte offene – und zu Flickr kompatible – API soll nun endlich der breiten Masse zur Verfügung stehen. Man darf daher nun auch darauf hoffen, dass es bald Migrationstools gibt, um seine Fotos samt Metadaten von einer Site zur anderen transferieren zu können.
Möchte man ein Backup seiner Fotos bei Zooomr mitsamt aller zusätzlichen Informationen wie etwa Geotags, Tags oder Beschreibung erstellen, kann man sich auf den angekündigten Downloader freuen, der zwar noch nicht mit Mark III eingeführt wird, aber ebenfalls bald erscheinen soll. Etwas gedulden muss man sich auch noch um per Batch Editing mehrere Bilder gleichzeitig editieren zu können. Dieses Feature soll jedoch schon in naher Zukunft kommen.
Einige kleinere Veränderungen wird es bei der Nutzerverwaltung geben. So führt Zooomr nun neben dem bisher verwendeten Login-System über OpenID ein eigenes ein, dass wie anderen Seiten auch auf die übliche E-Mail-/Passwort-Identifizierung setzt. Eigentlich schade, da ich das Prinzip eines zentralen Benutzerkontos für sehr unterstützenswert erachte, aber es handelt sich dabei vermutlich um eine Maßnahme um den Problemen vieler Nutzer mit dieser ungewohnten Form des Logins zu begegnen.
Zooomer-Nutzer, die nicht über "Pro"-Status verfügen, werden demnächst auf der Site mit Werbung konfrontiert werden. Möglicherweise steht dies im Zusammenhang mit dem kürzlichen Verlust eines Investors. "Pro"-Status kann man demnächst monetär für 20 US$ im Jahr (25 US$ bei Flickr) erwerben. Nutzer, die den "Pro"-Status als Blogger für ein Jahr erhalten haben, werden wohl nach den derzeitigen Plänen für mindestens ein weiteres Jahr ab Mark III-Launch "Pro" bleiben.
Gründlich überarbeitet wurden auch die beliebten Smartsets mit denen man Fotos aufgrund von Eigenschaften wie z. B. Stichworte, Datum oder Nutzer filtern und gruppieren kann. Ein Foto zur Repräsentation eines Smartsets kann leider auch in Mark III noch nicht gewählt werden (Update: Entgegen ersten Aussagen soll dies laut Thomas Hawk doch möglich sein.).
Sehr spannend verspricht die mit "Awesomeness" bezeichnete Charakterisierung der Bilder zu sein – eine Funktion, die sicherlich durch Flickrs "Interestingness" inspiriert wurde. Im Gegensatz dazu kann man jedoch die Auswahl der Bilder bei Zooomr steuern und so beispielsweise nur die Fotos seines Freundeskreises derart sortieren.

Overkill

Disicon und ProSiebenSat.1

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21.05.07 - 16:34

Heute überraschte mich Kabel1 mit einem großen, permanent eingeblendeten Hinweisbalken. Zu lesen war dort, dass der Sender seine Satellitenfrequenz wechselt. Ein schneller Blick in den Videotext bestätigte meine Befürchtung, dass der ProSiebenSat.1-Transponder nach seinem Umzug außerhalb des Empfangsbereichs unserer Disicon IV-Anlage liegt. An dieser Stelle muss ich es einfach mal betonen:
"Ich habe es ja gleich gesagt!"

Ein Anruf bei der Technisat-Hotline bestätigte dann auch meine schlimmsten Befürchtungen – die Disicon-Anlage lässt sich nicht auf einen anderen Frequenzversatz umjustieren; der Empfang der Programme SAT.1, ProSieben, Kabel1 und N24 ist also ab dem 30. Juni nicht mehr möglich.

Update: Laut prosieben.ch behalten die schweizerischen und die österreichischen Sender der ProSiebenSat.1-Gruppe ihre bisherigen Sendefrequenzen. Diese sind mit einer Disicon-Anlage auf 12,051 GHz (vertikal) empfangbar. Auch der Hinweisbalken ist dort – zumindest momentan – nicht zu sehen.

Update 2: N24 wird nicht in einer Regionalversion ausgestrahlt und ist damit ab dem 30. Juni nicht mehr mit einer Technisat Disicon-Anlage zu empfangen. Neu hinzugekommen ist jedoch bereits im Herbst 2006 der österreichische Sender MTV Austria mit einem Sendeplatz auf 12,226 GHz (horizontal).

Overkill

Optimus Keyboard Pre-Order

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16.05.07 - 14:42

Soeben erreichte mich per Mail ein Reminder, dass am 20. Mai – also dem kommenden Sonntag – die ersten Vorbestellungen für das langerwartete Optimus Maximus Keyboard des russischen Designstudios Art. Lebedev entgegengenommen werden. Die ersten 200 Exemplare sollen Anfang Dezember ausgeliefert werden und kämen damit gerade recht zum Weihnachtsfest. Bis Januar 2008 sollen insgesamt 800 Stück gefertigt werden. Der Preis wird derzeit mit stolzen 1564 US-Dollar angegeben. Ich habe aber keine Zweifel, dass es dennoch schwierig sein dürfte, eine der ersten Tastaturen zu ergattern.

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Heute ist Muttertag!

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13.05.07 - 20:31

Zum heutigen Muttertage gratuliert der Führer allen deutschen Müttern. Später gibt's 'ne Schublade voll Mutterkreuze. Bitte gebären Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen.

Overkill

Ausgefüttert

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11.05.07 - 17:54

Seit einiger Zeit nervte mich mein Feedreader 2.90, da er einerseits immer träger reagierte, andererseits aber auch einen gigantischen Speicherhunger an den Tag legte und teilweise 130 MB benötigte um seine XML-Datenbank zu verwalten. Eine attraktive Lösung dieser Probleme wäre ein Upgrade auf die Nachfolgeversion 3 des Feedreaders, die zur Verwaltung der Feeds und ihrer Einträge intern eine Firebird-Datenbank nutzt. Leider haben die estnischen Entwickler der Software jedoch versäumt eine Importfunktion für die XML-Datei der älteren Version zu entwickeln. Da ich den Feedreader allerdings dank der Volltextsuche auch als News-Archiv nutzen kann, mochte ich nicht auf die bisher angehäuften Einträge verzichten.

Und so begab ich mich am vergangenen Wochenende daran, einen Import zu entwickeln, der die alte Datenbank in die neue zu integrieren vermag. Da es mir irgendwie nicht gelingen wollte per ODBC bzw. JDBC auf die Firebird-Datenbank des neuen Feedreader (RSSENGINE.FDB) zuzugreifen, entschied ich mich einen Parser zu schreiben, der aus den Einträgen der headlines.xml einen RSS- oder Atom-Feed simuliert. Anschließend wäre es nur nötig in einem ersten Schritt alle bereits gelesenen Einträge im Feedreader 3 zu importieren. Die dort nun als "ungelesen" markierten Einträge müsste man als gelesen markieren, um anschließend alle im Feedreader 2 ungelesenen Einträge zu nach Feedreader 3 zu importieren.

Am Dienstag Abend hatte ich den beschriebenen Parser als PHP-Skript fertig gestellt und räumte alle bei der Entwicklung benutzten Dateien auf, da passierte es – beim Start des Feedreader 2.90 erschien eine Fehlermeldung mit dem Hinweis, es sei nicht möglich die headlines.xml zu öffnen, da sich diese gesperrt sei. Eine Erklärung für diesen Fehler will mir bis heute nicht einfallen, da ich eigentlich nie an der Original-Datenbank gearbeitet habe. Sei es, wie es sei, Feedreader öffnet die Datei nicht, sondern legte eine neue an und speicherte diese über der alten, womit all meine bisherigen Einträge (grob geschätzt wohl etwa 10000) verloren waren!

Mit Bissspuren im Arsch habe ich also den Rest der Woche damit verbracht, nach und nach Parser für all die von mir abonnierten Sites zu schreiben um die Feedreader 3-Datenbank wieder meinem Archiv zu füllen. Positiver Seiteneffekt dieser Arbeit ist ein deutlich verbesserter Feed für Telepolis, der nun wesentlich genauere Veröffentlichungszeiten für die Telepolisartikel sowie eine Kategorie- und eine Autorangabe dafür erzeugt. Wie üblich auch im Documents-Bereich verlinkt.
Wer übrigens einen umfangreicheren Feed von einer der folgenden Seiten gebrauchen kann, möge sich bei mir melden:

Telepolis, alle Artikel ab Nr. 21000 (ungefähr 4100)
FetteMama.org, alle Artikel seit Dezember 2005 (etwa 700)
BildBlog, alle Artikel bis heute (etwa 1950)
belauscht.de, alle Artikel bis heute (etwa 500)
adminblogger.de, alle Artikel bis heute (etwa 70)
thinking for dummies, alle Artikel bis heute (etwa 50)
medienrauschen, alle Artikel seit Mitte Dezember 2005 (etwa 500)
Zooomr, alle Artikel bis heute (etwa 280)
von torhütern und schlagzeugern, alle Artikel bis heute (etwa 150)
die schiri schubser, alle Artikel bis heute (etwa 100)
LANparty.de, alle Artikel seit Januar 2006 (etwa 80)
blog.stefanbueschler.de, alle Artikel bis heute (etwa 120)

Weitere 4700 Artikel habe ich noch in Feeds, die ich hier nicht näher nennen möchte, sodass ich mich nun um insgesamt 8400 ungelesene Feed-Einträge kümmern kann. Als einziges Opfer ist DrunkenStepfather.com zu beklagen, da ich bereits vor dem Crash ungefähr 800 ungelesene Einträge in diesem Feed hatte, die ich sowieso niemals aufgearbeitet hätte. Schade drum, die Seite ist nicht schlecht...

Overkill

"Alles kann, nichts muss"

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10.05.07 - 18:31

Wenn ihr schon immer der Meinung gewesen seid, dass eure GEZ-Gebühren doch einer besseren Verwendung als der Produktion von "Sturm der Liebe" zugeführt werden sollten, habt ihr nun die Gelegenheit dafür Partei zu ergreifen und einen wahren Sturm der Liebe auszulösen. Doch der Reihe nach:

Frank Scheller vom OUTLOG hat bei einem Radioquiz von Eins Live mitgemacht und gewonnen. Sein Preis besteht aus einem Monat freiem Eintritt in einen Club seiner Wahl und seine Wahl fiel auf den Party- und Swingertreff OWL in der Ranch in Langenberg. Um es kurz zu machen – Eins Live wiegelte ab, Frank schickte einen Brief, Eins Live zickte rum, aber Frank beharrte darauf, wie versprochen Eintritt in einen Club seiner Wahl zu bekommen. Eins Live merkte nun scheinbar, dass es Frank ernst ist mit seinem Anliegen und wurde etwas wortkarg. Frank hakte nach, erhielt aber keine Antwort mehr. Mittlerweile hat das ganze Hinundher natürlich unter den deutschen Bloggern einige Aufmerksamkeit erregt, was Frank nun dazu nutzen möchte, seinen Gewinn doch noch einzufordern.

Wenn ihr nach dieser Vorgeschichte auch der Meinung seid, Frank möge doch von unseren treu gezahlten GEZ-Gebühren mal so richtig Verstecken spielen, unterstützt ihn indem ihr am Montag einen Brief an Eins Live sendet.

Overkill

Bini in Beijing

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07.05.07 - 16:14

Die spielerfrau hat es am vergangenen Wochenende für ein halbes Jahr nach China verschlagen. All ihre Erlebnisse lassen sich ab sofort in ihrem passend benannten Blog "Bini in Beijing" nachlesen. Werbung Ende.

Overkill

Breaking news

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07.05.07 - 03:30

Es regnet! Ist tatsächlich schon Mai?

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"Wahrheit oder Pflicht?"

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07.05.07 - 01:34

Auch wenn es schon länger im Netz kursiert und letzte Woche bereits durch die großen Medien verwurstet wurde, erreichte mich ein Hinweis darauf erst vorgestern durch CtV: Bei YouTube ist kürzlich der Pilot zu einer Show von und mit Charlotte Roche aufgetaucht, deren Konzept so simpel wie amüsant ist. Fünf Promis treffen sich in einer lockeren Runde am Abend und spielen das Teenager-Geburtstagsspielchen "Wahrheit oder Pflicht". Wer nun einen müden Aufguss im sendefähigen Format erwartet sei allerdings vorgewarnt, dass es sich keinesfalls um eine familientaugliche Vorabend-Show handelt. Viel Vergnügen!

Trailer zur Show
Teil 1 von 4 des Piloten
Teil 2 von 4 des Piloten
Teil 3 von 4 des Piloten
Teil 4 von 4 des Piloten

P.S.: Ich fordere mehr davon!

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Tagging bei Zooomr

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29.04.07 - 14:14

Um einen Haufen Bilder zu Zooomr oder Flickr hochzuladen nutze ich das Programm jUploadr. Damit lassen sich schon vor dem Upload Tags, Beschreibungen und Titel zu den Fotos hinzufügen. Da jUploadr damit derzeit aber noch ein paar kleinere Probleme hat und es zudem sinnvoll wäre, diese Informationen direkt am Foto abzuspeichern, um so ein Backup aller Angaben zu haben, habe ich mich umgeschaut, welche Möglichkeiten man diesbezüglich hat. Und tatsächlich nutzt Zooomr bereits seit Ende Juli 2006 Informationen im IPTC-Abschnitt einer Bilddatei und wertet diese beim Upload aus.
Nun stellte sich mir nur noch die Frage, welche Felder dafür verwendet werden. Leider konnte ich hierzu bei Google nichts finden und musste selber ein wenig herumprobieren. Hier nun die Liste der Entsprechungen:

IPTC:headline -> Title
IPTC:caption-abstract -> Description
IPTC:keywords -> Tags

Setzen kann man die Felder mit dem hier bereits erwähnten wunderbaren ExifTool von Phil Harvey. Dabei ist bei den Tags (also IPTC:keywords) darauf zu achten, dass die einzelnen Stichworte nicht etwa als einzelnes Argument übergeben werden (-IPTC:keywords="tag1 tag2 tag3"), sondern getrennt hinzugefügt werden (-IPTC:keywords=tag1 -IPTC:keywords=tag2 -IPTC:keywords=tag3).

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Merkwürdige Post I

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27.04.07 - 22:45

Anfang März bekam ich eine merkwürdige Postkarte zugesandt, deren Sinn und Zweck mir auch heute noch unbekannt ist. Zu lesen war auf der gedruckten Rückseite:

"Hallo $meinName,
die Berge, die Aussicht, die Ruhe _ das absolute Paradies hier. Blöd nur, dass ich Schussel gleich mein Portemonnaie verloren hab. Alles weg!!!!
Zum Glück hat mir meine Bank kurz darauf meine neue Kreditkarte zugeschickt, also geht's weiter mit dem Urlaub.
Viele Grüße von hier oben und
.. . halt' die Ohren steif!
Dein Holger
"

Doch wer ist Holger? Und was will Holger mit einer Kreditkarte in den Bergen?
Im ersten Moment hielt ich die Karte für Werbung. Doch wer will damit werben? Eine Bank, die lieber anonym bleiben möchte? Ein schüchternes Kreditkarten-Unternehmen? Der Tourismusverband "Deutsche Voralpenregion Bonn e.V."?

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"Kein Mitleid"

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23.04.07 - 05:42

Wo wir schon bei Jahrestagen sind...
Anlässlich der erfolgreichen Glorifizierung Cho Seung-Huis durch die Massenmedien an die Ereignisse vor acht Jahren erinnert, habe ich an diesem Wochenende das schon einmal an dieser Stelle empfohlene "Super Columbine Massacre RPG" durchgespielt.

Anfangs überrascht das im Stil der Rollenspiele aus den frühen Neunzigern gehaltene Game mit einer erstaunlich detailierten Rekonstruktion der Abläufe am Morgen des 20. April 1999. Im weiteren Spielverlauf kippt das Geschehen dann immer weiter ins Absurde, weiß aber durchaus immer wieder mit neuen Ideen zu überraschen. Es sei hier auch betont, dass sich die Spielemacher durchaus der ernsten Thematik bewusst waren und – wie ich finde – differenziert damit umzugehen wissen.
Die Empfehlung aus dem letzten Sommer sei daher nochmals ausgesprochen.

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Tag des Deutschen Bieres

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23.04.07 - 02:55

Ich wünsche allerseits einen (feucht-)fröhlichen Tag des Deutschen Bieres!

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Pimp my EXIF

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19.04.07 - 07:27

Im EXIF-Header eines Fotos, das die spielerfrau letzte Woche mit einer Fujifilm FinePix A600 aufgenommen hatte, entdeckte ich dieser Tage Angaben zum 35 mm-Äquivalent der Brennweite sowie zur Größe des CCD-Chips. Und nachdem ich zuletzt so begeistert von ExifTool war, fand ich, es sei eine gute Idee herauszufinden, wie ich meine Fotos ebenfalls mit diesen Informationen anreichern könnte.
Zunächst schaute ich mir dazu die EXIF-Spezifikationen an und stieß auf das Datum FocalLengthIn35mmFilm. Nach einigen Versuchen und etwas Nachdenken stellte sich jedoch heraus, dass Angaben in diesem Feld nicht sonderlich praktisch sind, da diese in Abhängigkeit zur wirklichen Brennweite stehen und somit für jedes Bild erst einmal berechnet werden müssten. Ein genauerer Blick auf die Angaben im Datei-Header der FinePix offenbarte auch, dass die Kamera das Feld gar nicht benutzte. Die Werte mussten also woandersher stammen.
Die Lösung lag in der Verwendung der Felder FocalPlaneXResolution und FocalPlaneYResolution, die die Pixeldichte in der Bildebene (also auf dem CCD-Chip) angeben. Zusätzlich muss noch über FocalPlaneResolutionUnit angegeben werden, ob sich diese Anzahl auf ein Zoll oder einen Zentimeter bezieht.
Wie nun herausfinden, wie viele Pixel sich auf einem Zoll CCD-Chip verteilen? Mit tatkräftiger Unterstützung von piwi bin ich heute Nacht dieser Frage auf den Grund gegangen. Zuerst berechnet man dazu den Formatfaktor der Kamera. Dieser beschreibt das Verhältnis zwischen Brennweite und 35 mm-äquivalenter Brennweite. Für meine Sony Cyber-shot DSC-F717 beträgt der Faktor: 38 mm : 9.7 mm ≈ 3.92
Mithilfe dieses Faktors lässt sich die Diagonale des CCD-Chips der Kamera errechnen, wenn man die Diagonale eines 35 mm-Films (36 x 24 mm) dadurch teilt. Für die F717 gilt daher: √((36 mm)² + (24 mm)²) : 3.92 ≈ 11 mm
Über die Diagonale kann nun wiederum die Breite des üblicherweise im 4:3-Verhältnis gefertigten CCD errechnen. Die Formel kann über den Satz des Pythagoras leicht hergeleitet werden. Für die F717 ergibt sich daraus für die Breite des Chips: 11 mm : 5 ∙ 4 = 8.8 mm
Mittels dieses Wertes kann nun unter Berücksichtigung der maximalen horizontalen Auflösung der Kamera die Pixeldichte pro Zoll errechnet werden. In meinem Fall also: 2560 Pixel : 8.8 mm ∙ 25.4 mm ≈ 7360 Pixel/Zoll
Die Formel in ihrer gesamten Schönheit lautet also (nur für 4:3-CCDs!):

Pixel / ((sqrt(1872) / (35mm-Brennweite / reale Brennweite)) / 5 * 4) * 25.4

Der berechnete Wert kann dann mit ExifTool unter Verwendung des folgenden Befehls den EXIF-Angaben eines Bildes hinzugefügt werden:

exiftool.exe -n -FocalPlaneXResolution=7360 -FocalPlaneYResolution=7360 -FocalPlaneResolutionUnit=2 image.jpg

(X- und Y-Auflösung sind natürlich auf ein Zoll hochgerechnet gleich und unterscheiden sich daher nicht.)

Der Test mit ExifTool bringt schließlich nach dem Hinzufügen der Angaben einige neue Informationen zum Bild zu Tage. Neben dem korrekt umgerechneten 35 mm-Äquivalent der Brennweite, ermittelt die Software nun auch den Formatfaktor, die hyperfokale Entfernung und den Zerstreuungskreis. Das Tool JHead spuckt zudem noch die Größe des CCD aus, berechnet jedoch in der aktuellen Version 2.7 die 35 mm-äquivalente Brennweite falsch – oder zumindest anders als ExifTool und auch meine Kamera, was mich zunächst ein wenig am Erfolg meiner Bemühungen zweifeln ließ.

Bereits vor einigen Tagen hatte ich mir noch eine weitere Nutzungsmöglichkeit für ExifTool überlegt. Da mehrere Sony-Kameras im EXIF-Header von Fotos als Modellbezeichnung lediglich "CYBERSHOT" abspeichern, werde ich diesem Manko wohl in Zukunft selber zu Leibe rücken und den Eintrag in "CYBERSHOT DSC-F717" ändern. Kein großes Problem für ExifTool, das nicht nur alle Bilder eines Verzeichnisses verändern kann, sondern zuvor auch zu überprüfen vermag, ob es sich um Fotos einer Cyber-shot handelt:

exiftool.exe -model="CYBERSHOT DSC-F717" -if "$model eq 'CYBERSHOT'" *.JPG

Sollte jemandem hierzu ein Grund einfallen, der gegen die Veränderung des Modell-Feldes spricht, würde ich mich über einen Hinweis freuen. Abgesehen davon, dass ich damit möglicherweise aus der Statistikerfassung einiger Photo Sharing Communities herausfalle, fielen mir jedoch bisher trotz angestrengten Nachdenkens keine negativen Seiteneffekte ein.

Nachtrag: Das korrekte Setzen der FocalPlaneResolutionUnit gelingt erst mit der kommenden ExifTool-Version 6.88. Frühere Versionen setzen den Wert falsch (0x01 statt 0x02)!

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Wolfgang macht Musik

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18.04.07 - 01:31

Am Wochenende sah ich in der 3sat-Sendung "neues" einen Beitrag zu einem kostenlosen Musikarchiv im Netz. Nach und nach wird bei dem Projekt das gesamte Archiv des berühmten Rock'n'Roll-Promoters Bill Graham digitalisiert und veröffentlicht. Hunderte von Live-Konzertmitschnitten und tausende teilweise bisher unveröffentlichte Songs der Rock-Prominenz von Aerosmith bis Neil Young lassen sich auf Concert Vault abrufen. Einziger Wermutstropfen ist, dass eine (kostenlose) Registrierung erforderlich ist und ich bisher keine Möglichkeit gefunden habe, die meines Wissens nach im MP3-Format vorliegenden Musikstücke abzuspeichern.

Wer sich dort mal ein wenig umhören möchte, melde sich einfach per ICQ, dann lasse ich euch meinen Test-Account zu kommen.

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Photo Frame bei Praktiker

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17.04.07 - 21:39

Was mussten meine heuschnupfen-geröteten Augen (über meiner heuverschnupften Nase befindlich) dieser Tage im Do-the-Wanddurchbruch-yourself-Praktiker-Prospekt entdecken? Ein 7-Zoll-Photo Frame von Typhon für 69.99 Euro. Ich hielt derlei Gerätschaften bis dato für so geekig, dass man sie allenfalls im gutsortierten Elektronikversandhandel bekommen würde. Und nun steht das Zeug im Baumarkt an der Ecke...

Genauer betrachtet mangelt es dem angepriesenen Produkt aber noch ein einigen Features. Zunächst taugt die Auflösung mit 480 x 234 nicht wirklich für detailreiche Bilder und eignet sich mit einem Seitenverhältnis von etwa 2:1 nicht gerade für Fotos. Diese lassen sich darüberhinaus nur via SD- oder MMC-Speicherkarten einspeisen – dabei wäre ein Netzwerkanschluss oder besser noch ein WLAN-Adapter doch sicher die nützlichere Lösung.

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Der Sommer steht vor der Tür

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15.04.07 - 18:26

In einem Anfall von Frühlingsputzfimmel habe ich das schöne Wetter an diesem Wochenende genutzt und mit preußischer Gründlichkeit (Staubsauger und Schrubber) den Gang vor meiner Wohnung und den Balkon vom Straßendreck gereinigt. Nachdem ich auch noch die Fenster geputzt habe, sitze ich nun zur Belohnung mit dem Notebook in der Abendsonne und freue mich auf das erste Bier. Nur schade, dass die neue Dosenbierlieferung erst in den nächsten Tagen hier eintreffen wird.

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Es klickt wieder

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15.04.07 - 02:55

Wie mir bereits im Laufe der Woche telefonisch versichert wurde, stand gestern Morgen pünktlich um kurz nach neun DPD mit einem Paket vor meiner Tür. Darin befand sich meine Digitalkamera, die wie erhofft als Garantieleistung und damit kostenlos repariert worden war. Ursache für den Ausfall vor gut drei Wochen war – wie ich bereits vermutete – ein Produktionsfehler an Sonys CCD-Chip. Das hatte zur Folge, dass alle Aufnahmen lediglich noch ein schwarzes Rauschen (Falschfarben-Beispiel [Helligkeit +127, Kontrast +100%]) darstellten.

Die nun wieder funktionstüchtige Kamera habe ich heute sogleich zum Anlass genommen, um ein kleines Experiment zu starten: Da die von Zooomr beim GeoTagging verwendeten Google Maps keine ausreichende Auflösung in der Gegend um meinen Winterurlaubsort Lofsdalen in Schweden aufweisen, muss ich die notwendigen GPS-Koordinaten woandersher (eniro.se) beziehen. Fraglich war jedoch, ob Zooomr auch die GPS-Angaben im EXIF-Header eines Fotos auswerten würde.
Zunächst habe ich also heute ein Foto geschossen und mir die zugehörigen GPS-Koordinaten besorgt. Anschließend habe ich diese Metadaten mithilfe des Kommandozeilen-Programms ExifTool und einer kurzen Anleitung von High Earth Orbit der JPEG-Datei hinzugefügt. Die erforderliche Höhenangabe konnte ich unter Zuhilfenahme der EarthTools ermitteln.
Nach dem Upload bei Zooomr folgte der Moment in dem der Elefant das Wasser ließ – und tatsächlich tauchte neben dem Bild die TagMap mit den korrekten Positionsangaben auf!

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Tausend und kein Film

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28.03.07 - 03:00

Mit "The Hudsucker Proxy" habe ich gestern Nacht die tausendste Bewertung seit meiner Anmeldung am frühen 27. Juli 2003 in der Internet Movie Database vorgenommen. Zeit für einen kleinen Rückblick:

Der mit drei Jahren Abstand älteste Film ist der französische Stummfilm "Un chien andalou" von 1929 für dessen Screenplay auch Salvador Dalí verantwortlich zeichnet. Zugleich hebt sich bei diesem Film meine Bewertung mit 2/10 auch am stärksten von der Durchschnittswertung aller Nutzer (8.0) ab.
In meinen Augen am deutlichsten unterbewertet ist hingegen der 1979er Film "Beyond The Poseidon Adventure". Dieses Sequel des berühmten Katastrophenfilms "The Poseidon Adventure" von 1972 erreichte als Durchschnitt lediglich eine Wertung von 3.7 während ich den Streifen mit 7/10 benotete.

Neben all diesen Mainstream-Produktionen haben sich natürlich auch einige weniger bekannte Werke in meine Liste geschlichen. Die beiden wohl herausragendsten – weil von mir jeweils mit 10/10 bewerteten – Raritäten sind Pseudo-Dokumentationen mit gesellschaftspolitischen Themen. Es handelt sich hierbei einerseits um den US-Film "Punishment Park" von 1971, der seinerzeit dermaßen kontrovers aufgenommen wurde, dass kein Hollywood-Studio bereit war, den Vertrieb des Films zu übernehmen. Beim zweiten Film handelt es sich um die deutsche Fernsehproduktion "Das Millionenspiel" von 1970, die über dreißig Jahre lang aufgrund von Copyright-Streitigkeiten nicht gezeigt werden durfte, da sich Drehbuchautor Wolfgang Menge ("Ein Herz und eine Seele") nicht die Rechte für die Verfilmung der zugrundeliegenden Kurzgeschichte sicherte.

Versucht man meinen "durchschnittlichen" Film zu ermitteln, dann wurde dieser 1985 gedreht, erreicht im Mittel ein Rating von 6.7 und wird von mir mit 7/10 bewertet.

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S.T.A.L.K.E.R.

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23.03.07 - 21:53

Aus aktuellem Anlass möchte ich darauf hinweisen, dass der Titel des jüngst veröffentlichten Spiels "STALKER: Shadow of Chernobyl" keinesfalls englisch [/'st.k/] ausgesprochen wird, sondern [/'stΛlkəʳ/], wenn man sich an die Sprechweise des russischen Science-Fiction-Films "Сталкер" hält, der den Machern als Inspiration und Vorlage diente.

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Es macht nicht mehr "Klick"!

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23.03.07 - 20:27

Wie bereits berichtet, versagte meine Sony Cyber-shot DSC-F717 am Dienstag spontan den Dienst. Nach dem Einschalten bleibt das Vorschaubild im Sucherdisplay schwarz und lediglich die Menüanzeigen werden dargestellt – ganz so als hätte man vergessen die Schutzkappe vom Objektiv zu nehmen. Nachdem die ersten hilflosen Reparaturversuche wie Memory Stick wechseln, Akku entfernen, Reset drücken nur zur Folge hatten, dass die Einstellungen der Kamera mitsamt dem internen Bildzähler zurückgesetzt wurden, wurde schnell klar, dass es eigentlich nur am Verschluss oder am CCD liegen könnte. Der Verschluss konnte durch einen aufmerksamen Blick in die Optik als Fehlerursache ausgeschlossen werden, da er sich beim Einschalten der Kamera öffnet.

Eine Suche im Internet förderte mittlerweile zu Tage, dass es sich möglicherweise um einen Produktionsfehler am CCD handeln könnte, der laut Auskunft der Sony-Hotline auch kostenlos behoben wird. Nun muss ich die Kamera die Tage mal zu Sonys Servicepartner AVC nach Köln einsenden und darauf hoffen, dass es sich wirklich um einen CCD-Fehler handelt.

Den zurückgesetzten Bilderzähler konnte ich in der Zwischenzeit wieder auf seinen ursprünglichen Wert einstellen. In einem Forum las ich, dass man hierzu ein Bild auf der Kamera umbenennen kann, was die Software dazu veranlasst, das nächste Bild entsprechend der Nummer im Dateinamen der bestehenden Aufnahme fortlaufend zu benennen. Da meine Kamera jedoch keine Möglichkeit vorsieht, Bilder auf dem Memory Stick umzubennen, musste ich die Methode etwas abwandeln und kopierte insgesamt knapp 4800 kleine JPEGs auf den Memory Stick. Zu beachten ist bei dieser Vorgehensweise nur, dass maximal 4000 Bilder in ein Verzeichnis gespeichert werden können bevor die Kamera automatisch ein neues Verzeichnis auf dem Speichermedium anlegt.

Im Nachhinein kam mir noch der Gedanke, dass eventuell auch ein einziges korrekt benanntes Bild ausreichen könnte, falls die interne Software der Kamera pfiffig genug ist, nicht nur den ersten freien Dateinamen zu suchen. Aber die Hauptsache ist, dass ich nun in der Benennung der Aufnahmen nahtlos an die bisherigen Fotos anknüpfen kann – falls die Kamera repariert wird!

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CeBIT 2007

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23.03.07 - 19:47

Am vergangenen Dienstag besuchten Piwi, Mr.spRock, Moeff und ich die diesjährige CeBIT in Hannover. Mit den geplanten Fotos kann ich jedoch leider nicht dienen, da pünktlich mit Ankunft am Skywalk meine Kamera den Dienst verweigerte.

Ins Getümmel gestürzt besuchten wir zunächst den Stand von Netgear um uns deren nun mit Gigabit-Netzwerk ausgestattete SAN-Lösung SC101T einmal aus der Nähe anzuschauen. Da Netgear jedoch weiterhin nur eine Unterstützung des Gerätes unter Windows vorsieht blieb unser Kritikpunkt aus dem letzten Jahr bestehen. Sonderlich stabil soll das Vorgängermodell SC101 ebenfalls nicht laufen, wie uns ein Nutzer am Stand erzählte. Wir ließen uns dann vom Standpersonal noch breitschlagen uns etwas zu Netgears neuen RangeMax-Produkten (802.11n Draft) erzählen zu lassen. Da der Mitarbeiter jedoch darauf bestand, dass die Signalmodulation der Geräte von der verwendeten Frequenz abhängt, gingen wir bald amüsiert weiter.

Insgesamt ließ sich immer wieder feststellen, dass die CeBIT zwar viel für's Auge bietet, man aber nicht direkt mit professionellen Auskünften rechnen darf. Das auch ein Mangel an Entscheidern herrschte, merkte Piwi gegen Ende unseres Messebesuches bei T-Online für deren groß beworbenen Ergebnisdienst fussball.de er seit über einem halben Jahr vergeblich eine Weiterverwendungsberechtigung zu bekommen versucht. Natürlich konnte das am Stand auch keiner entscheiden.

Zwischenzeitlich statteten wir noch Microsoft einen Besuch ab, wo Moeff sich für die Uni über den Systems Mangement Server informieren lassen wollte. Angesichts eines Auftragsvolumens von geschätzten 60000 Euro war die Betreuung dort allerdings eher mangelhaft, sodass ich mir während der langen Wartezeit einen Vortrag zum Game Development mit dem XNA Framework anhören konnte. Der war zwar recht oberflächlich gehalten, konnte mir aber wenigstens mal einen Einblick in die Programmiersprache C# vermitteln.

Beim Messestand des Landes NRW konnte ich dank tatkräftiger Unterstützung meiner Begleiter durch das Lösen eines (nicht allzu schweren) Sudoku-Rätsels einen 128 MB-USB-Stick abgreifen. Bei dieser Gelegenheit demonstrierte Piwi uns auch wie man ein gültiges Sudoku-Rätsel in kurzer Zeit selbst entwerfen kann, da wir zunächst davon ausgingen, dass die Aufgabe hierin bestehen würde. Die anwesende Messehostess beobachtete uns mit amüsierter Irritation.

Auch den Stand von SUN besuchten wir, wo wir die Gelegenheit nutzten und im – wie sich hinterher herausstellte – abgesperrten Bereich einen intensiven (und invasiven) Blick in die SUN Fire X4500 ("Thumper") warfen. Man wurde dort allerdings etwas nervös als wir begannen, das $60000-Gerät zu zerlegen. Tiefergehende Fragen die über die verfügbaren Informationen in den diversen Blogs unter Internetseiten hinausgingen konnte man uns hier leider auch nicht zufriedenstellend beantworten.

Besser als bei Microsoft war die Betreuung bei transtec, wo wir mit einem Mitarbeiter ins Gespräch kamen und die an der Uni eingesetzten Server der Firma erwähnten. Nach einer angeregten Unterhaltung während der sich der Mitarbeiter eifrig Notizen machte, lud man uns noch an die Standbar ein, wo wir uns bei exzellenten Cocktails ein wenig vom stressigen Messebesuch erholen konnten.

Bei Adobe ließ Mr.spRock sich noch eingehend zu Photoshop Lightroom beraten für das er im Moment so schwärmt. Und ich muss gestehen, es sieht sehr schick aus (vor allem auf so einem riesigen Apple Cinema Display) und macht einen sehr durchdachten Eindruck. Trotzdem empfinde ich den Vorzugspreis (!) von 200 Euro nach wie vor als sehr happig.

Ein Wermutstropfen der diesjährigen CeBIT: Aufgrund der kompletten Belegung der Foyerebene des Convention Centers waren wir gezwungen auf unseren alljährlichen Mittagspausenplatz auf der Treppe zum Saal 3B zu verzichten. Einmalig in der Geschichte unserer Besuche in Hannover!
Und obwohl wir es auch in diesem Jahr nicht auf eine der berüchtigten Messeparties nach Messeschluss geschafft haben, war es dennoch wieder ein unterhaltsamer und interessanter Tag. Vielleicht fahren wir nächstes Jahr einfach mal mit dem Wohnmobil hin um nicht an den Fahrplan der Deutschen Bahn gebunden zu sein.

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Panorama-Fotografie

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27.02.07 - 22:22

Bei der Arbeit an den Schweden-Fotos konnte ich in letzter Zeit herausfinden, wie viele Fehler man insbesondere bei der Panorama-Fotografie machen kann. Obwohl ich bester Hoffnung war, an alles gedacht zu haben, hakt es an allen Ecken und Enden.

Zwar hatte ich eigens ein Stativ auf den Hovärken geschleppt und darauf geachtet Belichtungszeit, Fokus und Blende manuell zu wählen. Sogar den Selbstauslöser hatte ich verwandt, um zu verhindern, dass ich mit meinen ungeschickten – und kalten – Fingern das Bild beim Auslösen verwackle.

Doch als ich mich nun mit hugin an das Stitching (Anleitung) der einzelnen geschossenen Aufnahmen machte, entdeckte ich zu meinem Leidwesen noch einige Anfängerfehler. Zunächst einmal hatte ich die Überlappung der Bilder zu gering gewählt, sodass Autopano-SIFT Schwierigkeiten hatte, Verbindungspunkte und damit die überlappten Bereiche zu erkennen. Da ich die Bilder in der Dämmerung gemacht hatte, konnte ich dem Algorithmus glücklicherweise auf die Sprünge helfen, indem ich die Kontrollpunkte zunächst in stark gammakorrigierten Versionen der Bilder suchen ließ und die abgespeicherten Ergebnisse später auf die Originale anwendete. Der nächsten Hürde begegnete ich als hugin von mir die Angabe des crop factor (Formatfaktor) meiner Kameralinse verlangte. Bis ich herausfand, dass damit das Verhältnis zwischen 35-mm-Film-Diagonale (43.2666 mm) und CCD-Chip-Diagonale gemeint ist (beim 2/3"-CCD meiner Sony Cyber-shot DSC-F717: 3.933636), verging ein weiterer Abend.
Der größte Anfängerfehler offenbarte sich jedoch erst nachdem ich all diese Probleme gemeistert hatte: Ich hatte bei den Aufnahmen vergessen einen manuellen Weißabgleich durchzuführen und die Kamera im Automatikmodus belassen. Das wiederum führte dazu, dass die Fotos deutliche Unterschiede in der Farbtemperatur aufwiesen und klar sichtbare Kanten im fertigen Panaroma die Folge waren. Auch durch stundenlanges Ausprobieren ließen sich die Unterschiede mit den "Color Balance"-Tools des Paint Shop Pro nicht beheben.
Schließlich fand ich dennoch eine äußerst zufriedenstellende Lösung: Hierzu müssen zwei aneinander grenzende Aufnahmen von Hand einigermaßen zusammengefügt werden. Der anzugleichende Bereich wird selektiert und nun kann man mit dem Tool "Manual Color Correction" eine Farbkorrektur des markierten Bildbereiches durchführen. Wählt man den Farbwert eines Pixels in der Selektion an der nun deutlich sichtbaren Kante innerhalb des Panoramas mit dem "Dropper"-Tool als Ausgangswert und den Farbwert eines nahegelegenen Pixels im benachbarten Foto als Zielwert, so wird die Differenz der Farbwerte berechnet und auf den gesamten markierten Bereich angewandt. Mit ein wenig Probieren lassen sich so nacheinander alle Bilder des künftigen Panoramas anpassen. Hilfreich kann es sein, die Größe des "Dropper"-Tools auf 5x5 Pixel zu erhöhen, um die Durchschnittsfarben dieser 25 Pixel als Ausgangswert zu nehmen.

Auf diese Weise konnte ich heute Abend endlich mein erstes Panoramabild zusammenfügen und ich bin wirklich beeindruckt von der Qualität und dem Eindruck, den das Bild vermittelt.
Ein paar Gedanken mache ich mir derzeit noch zu den EXIF-Angaben, die ich dem fertigen Panorama "einimpfen" möchte, da ich bisher noch kein vernünftiges Tool zur Manipulation des EXIF-Headers eines JPEGs finden konnte.

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Skurile Selbstverletzungen

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18.02.07 - 22:58

Nachdem ich es vor einigen Jahre ja schon einmal geschafft habe, mir zwei Halswirbel auszurenken indem ich nachts vom Kopfkissen gefallen bin, habe ich gestern eine weitere kreative Gelegenheit der selbstzugefügten Schäden entwickelt: Beim Aufmunitionieren meiner Zahnbürste habe ich mir ein gutes Stück meines Daumennagels hochgerissen, was eine hübsch blutende Wunde hinterließ. Versucht das mal zu Hause, Kinder...

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Alarmierende UNICEF-Studie

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15.02.07 - 04:30

Die jüngst veröffentlichte UNICEF-Studie zur Situation von Kindern in Industriestaaten weist beunruhigende Ergebnisse aus. Doch während sich die üblichen Propagandamedien überwiegend auf Probleme in der Kommunikation und der Infrastruktur stürzen, bleibt die größte Gefahr für die künftige deutsche Gesellschaft beinahe unbeachtet. Seite 30 der UNICEF-Studie offenbart, dass es die deutschen Jugendlichen nur noch mit Müh und Not in die Top 5 beim Alkoholkonsum in den OECD-Staaten schaffen. Der Spitzenplatz in dieser Disziplin geht hingegen an die Kinder von der Insel von denen beinahe doppelt so viele nichts gegen eine gute Flasche Doppelkorn einzuwenden haben wie in hiesigen Gefilden. Kein Wunder, dass hier keine Trinkkultur mehr herrscht!

Lösen ließe sich dieses Problem ebenfalls, indem die Eltern mehr mit ihren Kindern sprechen und wieder häufiger sagen "Hol mal 'n Bier!". Darauf noch einen Martini...

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Pikante Tomaten-Sahne-Omelettes

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06.02.07 - 05:20

Nachdem Herr Büschler uns in letzter Zeit häufiger mal mit allerlei kulinarischen Bauanleitungen versorgt, will ich dem mal nicht nachstehen und nach meinen Chili con carne-Überlegungen nun ein selbstentwickeltes Rezept für pikante Tomaten-Sahne-Omelettes liefern:

Zutaten (für 4-5 Omelettes):
6 Eier
1 Becher Sahne
100 Gramm Feta
3-4 Tomaten
3-4 eingelegte, ungarische Kirschpaprika

Zubereitung:
Die Tomaten halbieren und entkernen, anschließend in Würfel mit einer Kantenlänge von etwa 1 cm schneiden. Die Tomateninnereien können mit einem Schuss Sahne angedickt werden und unter die Eier gerührt werden. Diese mit dem Rest der Sahne in einer Schüssel verquirlen. In einer großen Pfanne etwas Butter erhitzen und anschließend die Ei-/Sahnemasse hineingeben. Sobald das Omelette gestockt ist, in einer breiten Spur etwas zerriebenen Feta daraufgeben und mit den gewürfelten Tomaten bedecken. Kleingehackte Kirschpaprika (alternativ kann man auch anderes fruchtig-scharfes Zeug verwenden) zu der Tomatenautobahn hinzufügen. Das Omelette in der Pfanne zusammenrollen, sodass Feta, Tomaten und Paprika in der Mitte eine Füllung bilden. Das Ganze noch einen Moment in der Pfanne lassen und anschließend auf einen Teller hieven. Bon Appétit!

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Wort des Tages I-III

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22.01.07 - 20:14

Am Freitag gab die entsprechende Jury das "Unwort des Jahres 2006" bekannt. Und was die können, kann ich schon lange! Da mir ein Jahr allerdings zu lang ist, soll an dieser Stelle von nun an mein (Un)Wort des Tages gekürt werden. Ein paar habe ich auch gleich schon nachzureichen:

Unwort des Tages (10.01.2007): "Terrorismusbekämpfungsergänzungsgesetz"
Wort des Tages (11.01.2007): "Bundestrojaner"
Unwort des Tages (15.01.2007): "gruscheln"

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Zombie Movie

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16.01.07 - 00:25

Moeff machte mich heute auf den neuseeländischen Kurzfilm "Zombie Movie" aufmerksam. Er sei Fans von Kunstblut, Glibber, Zombies und in diesem Fall auch Autos (spielt der Film doch ausnahmslos in einem 1965 Holden EH Station Wagon) nahegelegt. Eine hochauflösende Variante des Films ist kostenlos über Valves Plattform Steam zu beziehen. Wer nicht über einen Steam-Account verfügt, kann sich "Zombie Movie" auch bei Google Video anschauen.

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Willkommen in 2007

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15.01.07 - 23:41

Ich gebe es vorerst mal auf. Ursprünglich wollte ich mich mit meinen Schwedenfotos zurückmelden. Da sich die Aufbereitung aber im Moment noch mit der Viskosität von Teer dahinzieht, wünsche ich nun doch einfach so schon einmal ein Frohes Neues!

Es sammeln sich auch einfach zu viele Dinge an von denen hier berichtet werden soll: Viele haben mich in den letzten Tagen schon nach meiner Studienarbeit gefragt – was ich immer wieder sehr erstaunlich finde, da ich mich ja kaum an meine eigenen Termine erinnern kann, geschweige denn an anderer Menschen Beschäftigungen. Allen anderen sei an dieser Stelle gesagt, dass ich vergangene Woche endlich meinen Abschlussvortrag dazu hatte und somit vorbehaltlich des Bestehens mit der Studienarbeit durch bin, was die Uni mit einem Bachelorabschluss honoriert. Der Weg zum Diplom ist also frei.
Obwohl es den typischen Leser hier wohl kaum weiterbringen wird, sei erwähnt, dass die Studienarbeit und der Abschlussvortrag zum Thema "Vergleichende Evaluation zweier Methoden zur Berechnung von Inverser Kinematik" im Documents-Bereich verlinkt sind.

Nachtrag: Die beiden Dokumente müssen aufgrund der derzeitigen Probleme bei meinem Hoster pytal.de noch ein wenig auf sich warten lassen.
Nachtrag 2: Beide Dokumente sind nun verlinkt.

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Weihnachtsgeschenkvorschlag

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14.12.06 - 03:22

Via PC Games gelangte ich in dieser frühlingshaften Vorweihnachtszeit in den Online Store von Valve. Dort gibt es nämlich – vermutlich in Erwartung kälteren Wetters – die Kopfbedeckung für Half-Life-Zocker: die Headcrab-Mütze!
Für knapp 30 US$ werden die kleinen, hirnlutschenden Parasiten dort wie folgt angeboten:

THEN...
You: Make a hat! Make a hat! Make a hat! Puh-leaze make a hat!
Us: O.K.

NOW...
Us: Buy a hat! Buy a hat! Buy a hat! Puh-leaze buy a hat!
You: O.K.

Einen Fünfer günstiger sind übrigens die Plüsch-Headcrabs...

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PHP auto backup script for SQL

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14.12.06 - 00:44

Nach dem kleinen Malheur im September hatte ich mir ein kleines PHP-Skript gebastelt, dass in Zukunft helfen soll eine Wiederholung zu verhindern. Einmal wöchentlich bekomme ich nun ein komplettes Backup meiner SQL-Datenbank per Mail zugesandt.

Ich hatte damals der Echse versprochen, das Skript noch zur Verfügung zu stellen, bin dann aber zwischenzeitlich wieder darüberhinweg gekommen. Als ich nun die Tage bei Heise lesen musste, dass dem Blogdienstanbieter Blogg.de alle Kommentare zwischen Mitte August und Anfang Dezember verlustig gingen, kam mir mein Skript wieder in den Sinn. Und so habe ich es nun ein wenig kommentiert, mit Hinweisen zur Benutzung versehen und als ZIP-Archiv hochgeladen. Auf dass es anderen helfen möge, nicht vor dem gleichen Problem zu stehen.
Die Datei findet sich wie üblich auch im Documents-Bereich.

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Bulgarien bei Zooomr

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12.12.06 - 06:48

Nachdem meine drei Mitreisenden zugestimmt haben, habe ich heute Nacht mal die Bilder unseres Bulgarien-Urlaubs bei Zooomr online gestellt. Wie auch schon bei einem größeren Teil der Bremen-Bilder, gilt auch für das Set der Bulgarien-Fotos, dass der Zugriff überwiegend auf Freunde und Familie beschränkt ist.
Vielleicht kann ich ja so den einen oder anderen von euch auch noch dort hin locken...

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TV Total-Pokernacht (II)

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10.12.06 - 19:41

Heute Nachmittag war es soweit: Das Ausscheidungsturnier für die TV Total-Pokernacht stand an. Pünktlich um 1700 war ich satt, ausgeruht und entleert bereit, mir meine 15 125 minutes of fame zu erobern.

Der Start gelang ausgezeichnet und schon nach 5 Minuten konnte ich mir einen der ersten 200 Plätze unter den immerhin über 3900 Teilnehmern sichern. Es klappte auch bis zur ersten Pause nach einer Stunde wie am Schnürchen. Mit leichtem Auf (#48) und Ab (~#200) pendelte meine Position um Platz 100. In der 81. Turnierminute verließ mich mein Glück jedoch. Zunächst verlor ich knapp 20% meiner Chips, um anschließend an einen anderen Tisch versetzt zu werden. Dort gelang es mir nicht so recht ins Spiel zu kommen und meine Platzierung begann Achterbahn zu fahren. 20 Minuten später war das Spiel aus und ich #508 der Rangliste. Den ganzen Verlauf hab ich auch als Kurve noch einmal aufbereitet, falls es jemanden interessieren sollte.

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Bremen bei Zooomr

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07.12.06 - 04:52

Während ich die Tage noch Flickr so lobte, kühlte diese Begeisterung spürbar ab als ich feststellen musste, dass dort mit einem kostenlosen Account lediglich drei Photosets angelegt werden können. Mit den 20 MB Uploadlimit pro Monat hätte ich mich noch arrangieren können. Auch damit, dass lediglich die letzten 200 hochgeladenen Bilder als Photostream zu sehen sind. Aber drei Sets? Das ist lächerlich!

Eine Sekunde dachte ich dann über einen Pro-Account nach. 25 Dollar pro Jahr sind allerdings für einen Studenten, der gerade die erste Euphorie eines neuen technischen Spielzeugs genießt eine Menge Kohle und daher ließ ich diesen Gedanken so schnell fallen wie ein Stück Lava und begab mich auf die Suche nach Alternativen.

Fündig wurde ich bei Zooomr. Nicht nur, dass man dort wesentlich generöser mit dem monatlichen Uploadlimit umgeht und Nutzern mit kostenlosem Account 100 MB einräumt. Die anderen Einschränkungen gibt es erst gar nicht. Das heißt: unbegrenzte Bilder, unbegrenzte Photosets. All die Features, die Flickr berühmt und beliebt gemacht haben, gibt es zudem. Dazu gehören etwa Geotagging – also die Möglichkeit Bilder auf einer Landkarte Orten zuzuordnen – oder Kommentarfunktionen. Was Flickr bisher nicht bieten kann, sind die SmartSets, die Fotos anhand von Filterkriterien zu einem Set hinzufügen. Damit lassen sich natürlich auch die Bilder anderer Nutzer zusammenfassen.

Das Größte an Zooomr kommt jedoch erst noch: Sie bieten allen (!) Bloggern für ein Jahr einen kostenlosen Pro-Account an! Und so werde ich wohl demnächst bei Flickr einpacken und umziehen.

Als erstes habe ich bereits die Bilder meiner Bremenreise vom vergangenen Wochenende bei Zooomr hochgeladen. Tagging, Betiteln und Geotagging haben zwar eine Zeit gedauert, aber ich denke, es war die Mühe wert und hoffe, dass ich sobald nicht wieder umziehen muss.

Nachtrag (Zitat): "Your blog post has been successfully validated and you have been upgraded to Pro. Enjoy!"

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TV Total-Pokernacht

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27.11.06 - 17:44

Eigentlich gucke ich ja Stefan Raabs Show TV Total nicht, aber die Tage wartete ich auf die nachfolgende Sendung und kam so in den Genuss die Situation, das Ende der Show sehen zu müssen. Dort kündigte Raab eine weitere Ausgabe der TV Total-Pokernacht an. Nachdem am 6. Juli bereits die TV Total EuroPoker.net-Nacht für gute Quoten sorgte, will am 14. Dezember nun scheinbar PokerStars ein Stück vom Werbekuchen abhaben. Der Preispool beträgt auch diesmal 100000 Euro von denen der Sieger die Hälfte als Preisgeld mit nach Hause nehmen darf.

Seit einigen Tagen laufen nun die Vorqualifikationen bei PokerStars. Die jeweils 50 Besten dieser ersten Runden treten in einem Onlineturnier am 10. Dezember um 1700 CET gegeneinander an, um dann den Teilnehmer der Fernsehshow zu ermitteln.

Obwohl die Vorrunden immer bereits kurz nach Ankündigung ausgebucht sind, gelang es mir bisher vier Versuche zu starten und heute Nachmittag war es dann soweit: Mit etwas Glück konnte ich mich zwischenzeitlich an die Spitze spielen und schließlich mit einem guten 27. Platz von 5000 Teilnehmern in die Endrunde am 10. Dezember vorrücken!

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'dammte Pekinesenkotze!

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24.11.06 - 06:02

Oben bei den Bekloppten. Was für Bekloppte? Ja, oben die. Hier im Haus halt, ne? Da hackt einer seit vier Uhr seine Alte klein. In schöne handliche Stücke. Is' ja auch nix gegen einzuwenden, aber muss er das machen, wenn ich ins Bett gehen will? Ich bring' ihm gleich 'ne Säge rauf. Das is' wenigstens leise...

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Active Desktop und IE7

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23.11.06 - 15:48

Seit geraumer Zeit nutze ich meinen Desktop zur Darstellung verschiedener News-Feeds. Dazu setze ich den seit dem im Oktober 1997 erschienenen Microsoft Internet Explorer 4 verfügbaren Active Desktop ein. Das Active Desktop-Feature ermöglicht es, HTML-Seiten im Hintergrund des Windows Desktops darzustellen. Das Ganze konnte sich damals™ nicht so recht durchsetzen, denn es war noch eine Zeit zu der Internet unverschämt teuer und langsam war. Zudem gab es abgesehen von einigen wenigen "Active Channels" auch keine dynamischen Inhalte dafür. Als sich schließlich Breitband-Internet und Flatrates durchgesetzt hatten und mit RSS und RDF standardisierte Inhalte zur Verfügung standen, erinnerte sich kaum noch jemand an den Active Desktop.

Um dem Active Desktop nun die Verarbeitung der News-Feeds beizubringen, installierte ich zunächst mit AnalogX SimpleServer:WWW einen kleinen CGI-fähigen Webserver auf meinem Rechner. Um PHP erweitert konnte der Active Desktop so schon einmal Skripte ausführen und dynamische Inhalte erzeugen. Die News-Feeds ließen sich mit dem in PHP geschriebenen CaRP recht einfach in HTML umwandeln und damit über den Active Desktop darstellen.

Der klare Vorteil gegenüber einem RSS-Reader liegt darin, dass ich bei Feeds mit Dutzenden neuen Einträgen täglich, wie etwa dem Heise Newsticker, Tagesschau oder den PC Games News nicht permanent über neue Beiträge informiert werde, zugleich aber immer wieder ein Auge darauf werfen kann, ohne extra ein Programm öffnen zu müssen.

Mit dieser Lösung war ich bis zu meinem Update auf den Internet Explorer 7 ausgesprochen glücklich. Seitdem verweigert der Active Desktop jedoch hartnäckig die Kooperation. Die Feeds werden bestenfalls noch alle paar Tage aktualisiert, manche stellen auch nur noch die IE7-Fehlerseite für DNS-Fehler dar.

Leider vermag ich das Problem auch nicht einzugrenzen, denn sowohl der Internet Explorer 7 als auch der lokale Webserver funktionieren tadellos. Dessen Protokoll eröffnet einem lediglich, dass scheinbar gar keine Anfragen vom Active Desktop erzeugt werden, sodass dieser die angezeigten Inhalte wohl aus dem Browser-Cache bezieht. Schaltet man das Caching ab, findet der Active Desktop wiederum localhost nicht und präsentiert die Fehlerseite.

Nachtrag: Heute Nachmittag gelang es mir, das Problem zu beheben. Ursächlich muss wohl eine fehlerhafte Netzwerkeinstellung gewesen sein, die ebenfalls verhinderte, dass mein DHCP Adressen verteilte. Nach Neuinstallation der Netzwerkkarte und Neustart des Systems laufen nun DHCP und Active Desktop wieder wie gewohnt.

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Der Okolyth

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21.11.06 - 01:02

Mich dünkt es bedarf der Klärung: Im ICQ stolperte ich vorhin über den Begriff "Okolyth" und fragte mich beim tippseln, ob sich das "Okolyt" oder "Okolyth" oder gar ganz anders schreiben würde.

Also wollte ich Google in der Hoffnung befragen, dass es mir korrigierend vorschlagen würde "Meinten Sie: ..."
Tat Google aber nicht. Stattdessen spuckte es magere 1040 Treffer für "Okolyt" und noch ärmlichere 206 Treffer für "Okolyth" aus. Dadurch neugierig geworden, fahndete ich weiter. Doch weder der Duden noch Canoo kennen den Begriff. Wikipedia hatte mal einen Eintrag, der jedoch gelöscht wurde. Mir völlig unverständlich!

Woher das Wort stammt konnte ich ebenso wenig herausfinden. Sachdienliche Hinweise nimmt das nächste Kommentarformular entgegen.

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Ich bei Flickr.com

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19.11.06 - 20:51

Nachdem der Typ mit den Flügeln am Schuh es in nur acht Tagen geschafft hat, meine Kamera die unglaubliche Strecke von 250 Kilometern hierher zu bringen und ich am Wochenende auch endlich Zeit fand, mich mal ein wenig damit zu beschäftigen sind nun meine ersten Fotos bei Flickr zu finden.

Das erste öffentliche Set läuft unter der Beschreibung "Exotic Hardware". Zu sehen soll es da – wie der Namen schon vermuten lässt – alle mögliche Hardware geben, die einem so im Alltag nicht oder nicht mehr über den Weg läuft. Ist also eher was für den Geek im Menschen.

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Quizfrage: Auflösung

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11.11.06 - 19:10

Zunächst einmal Gratulation an piwi, der gestern Abend auf die Lösung der Quizfrage kam. Und nun – wie versprochen – die Auflösung:

Nachdem es 1970 zu einer Steuererhöhung für Sportwagen in den USA kam, beschloss Volvo das seit 1961 mit nur geringfügigen Änderungen produzierte Modell P1800 zu überarbeiten. Das Ergebnis war der Shooting Brake P1800 ES, der hierzulande auch unter dem Namen "Schneewittchensarg" bekannt ist. Das Coupé wurde noch bis 1972 gefertigt und dann vollends vom Kombi, der aufgrund seiner Karosserieform nicht durch die Steuererhöhung betroffen war abgelöst.

Irv Gordon hält mit seinem roten Volvo P1800 den aktuellen Weltrekord für Privatfahrzeuge. Im September 2006 überschritt der Kilometerzähler Meilenzähler die 4.000.000-km-Grenze. Alles mit dem ersten Motor.

Roger Moore, der in seiner TV-Rolle als "The Saint" einen weißen Volvo P1800 fuhr, besaß auch privat einige Jahre lang so ein Coupé.

Ursprünglich war als Fahrzeug in der Serie ein Jaguar E-Type angedacht, Jaguar soll jedoch nicht bereit gewesen sein, einen E-Type kostenlos zur Verfügung zu stellen, woraufhin sich die Produzenten für den Volvo entschieden. Dies brachte dem Modell eine erstaunliche Publicity ein.

Und schließlich die allererste Frage: "Was ist außen weiß und innen rot?"
Antwort: Unser Volvo P1800 S!

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Quizfrage: Hinweis V

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10.11.06 - 23:26

Den Schlussstrich setzte 1970 die US-Steuerbehörde.

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Quizfrage: Hinweis IV

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09.11.06 - 22:58

Ein Verwandter hält laut "Guinness World Records" einen Langstreckenweltrekord.

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Quizfrage: Hinweis III

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08.11.06 - 23:34

Nach den gemeinsamen Dreharbeiten mit Roger Moore waren die beiden auch privat einige Jahre lang ein Paar.

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Quizfrage: Hinweis II

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07.11.06 - 21:52

Der Ruhm kam mit einer Fernsehrolle.

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Quizfrage: Hinweis I

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06.11.06 - 20:20

Das Geschwisterchen arbeitet in der Märchenbranche.

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Quizfrage

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05.11.06 - 23:15

Was ist außen weiß und innen rot, aber kein Eisbär?

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Another unsatisfied customer

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03.11.06 - 03:35

Als die Werbemaschinerie für Sascha Baron Cohens neuen Film "Borat: Cultural Learnings of America for Make Benefit Glorious Nation of Kazakhstan" anlief, habe ich für den Bruchteil eines Augenblicks darüber nachgedacht, ob man sich bei Twentieth Century Fox einsichtig zeigen und von einer Synchronisation absehen würde.

Den Bruchteil eines Augenblicks, wie gesagt. Heute lief dann in der Werbepause von "Married With Children" der Trailer (MOV, 19 MB) und alle Illusionen waren dahin. Stellenweise scheinen die Synchronsprecher ihre Pinkelpause bei GZSZ genutzt zu haben, um unmotiviert ihre Laienstimme zu prostituieren.

Und auch wenn es im Zusammenhang mit diesem Film kleinlich wirken mag: Sogar der Titel des Films wurde falsch übersetzt. Aus "benefit" wurde "Benefiz" und so läuft der Film in den hiesigen Kinos unter dem Titel "Borat: Kulturelle Lernung von Amerika, um Benefiz für glorreiche Nation von Kasachstan zu machen".
Denn auch wenn es ein wenig so wirkt – selbst Babel Fish kann das besser!

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A-Blogger wie wir

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03.11.06 - 02:29

Ein neuer Stern am A-Blogger-Himmel ist aufgegangen!
Und weil man uns sofort verlinkt hat, will ich nicht hintanstehen und diesen Gefallen umgehend erwidern. In CtVs Blog werden von nun an die "things that matter" diskutiert!

Ich wünsche angenehme Unterhaltung und gebe zurück in die angeschlossenen Sendeanstalten.

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Was lange währt...

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02.11.06 - 02:22

Die Ankündigung liegt mittlerweile etwa zwanzigeinhalb Monate zurück, doch nun ist er da: der Internet Explorer 7

Damals im Februar 2005 stand der schon reichlich angegrauten Vorläuferversion bereits ein ernstzunehmender Konkurrent in Form des Mozilla Firefox gegenüber. Und angesichts der Tatsache, dass es 2003 eigentlich geheißen hatte, ein neuer Internet Explorer würde nicht mehr entwickelt, wäre ich auch beinahe vom in all den Jahren doch liebgewonnenen Microsoft-Browser zur kostenlosen Konkurrenz gewechselt. Doch so entschied ich zunächst der siebten Ausgabe eine Chance zu geben. Und während nach und nach beinahe alle um mich herum werbefrei in ihren Tabs durch's Netz surften, vergnügte ich mich mit Sicherheitslücken oder Wurmkur.
Und doch mochte ich den Internet Explorer 6. Etwa so, wie man einen blinden, altersschwache Hund mit Inkontinenz mögen könnte – wenn man Tiere mag.

Was ich nicht ahnte als ich mir selbst vornahm den IE7 abzuwarten bevor ich über das Schicksal meines künftigen Browsers entscheiden würde war, dass es derart lange dauern würde bis er endlich erscheint.

Am 18. Oktober sollte es dann soweit sein. War es aber nicht. Erst einen Tag später. Und dann auch nicht so richtig, denn die deutsche Version sei erst "in zwei oder drei Wochen" fertig, hieß es im IEBlog. Und so kam es, dass der Firefox 2.0 noch vor dem Internet Explorer 7 erschien. Einen Tag früher als angekündigt und ab sofort auf deutsch.
Doch die Verwirrung um den deutschen IE7 sollte damit noch nicht vorbei sein. Auch gestern wurde er erneut angekündigt und war wieder nicht zu bekommen. Und heute bot sich ein ähnliches Bild. Las man gestern Abend noch, er stünde ab 18:00 Uhr zum Download bereit, führte der Downloadlink auf Microsofts Seite auch dann noch zur englischen Version. Um 18:59 hieß es dann endlich "Jetzt wirklich".

Über dunkle Kanäle vorinformiert, hatte ich zu diesem Zeitpunkt bereits anfängliche Installationprobleme überwunden und meine ersten Gehversuche mit der neuen IE-Version hinter mir. Pünktlich um 19:00 war die Installation des Firefox 2.0 abgeschlossen.

Der erste Gedanke zum Internet Explorer 7: "Is der schäbbich!"
Die Konfiguration nervt, die Sicherheitshinweise bringen mein Blutdruck auf Werte, die sonst nur Hochdruckreiniger erreichen und neben zwei Hängern versuchte der Browser auch ein paar Mal eine neue Verbindung mit dem Internet herzustellen, obwohl alle anderen Programme mit der bestehenden doch sehr zufrieden waren.

Ganz gut gelungen sind die Unterstützung für RSS-Feeds, das Tabbed Browsing und die konfigurierbaren Suchmaschinen – jedoch alles Features die andere Browser bereits seit Jahren unterstützen.

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Mord an Bord

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01.11.06 - 15:40

Wer den exzellenten Ego-Shooter "The Ship" einmal ausprobieren möchte, erhält ab morgen dazu die Gelegenheit. Im Zeitraum zwischen 22:00 Uhr am Donnerstag und 22:00 Uhr am Sonntag lässt sich das Spiel kostenlos über Valves Spieleplattform Steam spielen.

"The Ship" verbindet gekonnt mehrere Spielkonzepte miteinander. Im Vordergrund steht das makabere Spiel des unbekannten Mr. X, der eine Gruppe "glücklicher" Gewinner eine Reise auf einem von mehreren Luxuskreuzschiffen vergangener Jahrzehnte spendiert. Einmal an Bord erhält jeder Spieler jedoch den Auftrag einen – ihm noch unbekannten – Mitreisenden zu ermorden. Und da schließlich irgendwo auch jemand einen Zettel mit seinem Namen hat, sollte man sich besser daran erinnern, dass Angriff manchmal die beste Verteidigung ist...
Als nächstes gilt es also sich mit Waffen auszustatten. Alles was greifbar ist und weh tut, kann dazu verwendet werden, sei es ein Kochtopf, ein Spaten oder eine Feueraxt. Dafür, dass das Spiel jedoch nicht in das sonst übliche Fraggen ausartet, sorgen die Bedürfnisse, denen der Spieler ähnlich wie bei "The Sims" unterworfen ist. Und so sollte man etwa auch beim Pinkeln (WMV, 23 MB) stets daran denken sich umzuschauen.

Dieser morbide Charakter wird durch die liebevoll gestalteten Art Déco-Umgebungen und die stimmungsvolle 20er-Jahre-Musik wunderschön untermalt.

Um das Spiel morgen pünktlich starten zu können ist ein kostenloser Steam-Account notwendig. Anschließend kann man "The Ship" kostenlos herunterladen. Damit sollte man am besten schon deutlich vor 22:00 Uhr starten, um die beinahe 1100 MB rechtzeitig am Start zu haben.

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mobile.de verfüttert

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31.10.06 - 05:08

Nachdem ich in letzter Zeit verstärkt die RSS-Feeds der eBay-Suche benutzt habe, um dort nicht selber immer wieder nach Kameras suchen zu müssen, ärgerte es mich, dass nicht auch mobile.de so einen Service anbietet. Insbesondere zumal es sich bei beiden Plattformen schon seit geraumer Zeit um ein Unternehmen handelt.

Diesen Missstand habe ich heute Nacht behoben, indem ich selber einen RSS-Feed für die Fahrzeugsuche bei mobile.de gebastelt habe. Um es dank der umfangreichen Suchfunktionen nicht in Arbyte ausarten zu lassen, nimmt das Skript in seiner derzeitigen Form lediglich Parameter für den Hersteller ("make") und einen frei zu wählenden String für die Modelle ("model") entgegen. Bleiben die Parameter leer, liefert der Feed eine Liste aller Volvo der 1800-Baureihe zurück.
Die Zahl für den Hersteller muss man entweder dem Quelltext der mobile.de-Suche entnehmen oder aus der URL einer durchgeführten Suche extrahieren ("sr_make"). So entspricht beispielsweise 3500 dem Hersteller BMW und der RSS-Feed für alle BMW 740 iL würde lauten:

http://overkill.pytalhost.com/documents/mobilesearch.xml?make=3500&model=740+iL

Der validierte RSS-Feed ist wie üblich im Documents-Bereich verlinkt und dort auch in die Seite eingebunden.

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Es hat "Klick" gemacht!

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29.10.06 - 17:38

Noch ein wenig betrunken vom gestrigen Honky Tonk-Festival habe ich vorhin bei eBay zugeschlagen und mir eine Digitalkamera gekauft. Die Entscheidung fiel zugunsten der Sony Cyber-shot DSC-F717 aus, die Mr. spRock gestern noch so umschrieb: "kann nix. nur schick aussehen."
Ich finde, da passen wir beide gut zusammen, die Kamera und ich.

Zur Auktion gehörten neben der Kamera auch ein Tele-, ein Weitwinkel- und ein Makrovorsatz, sowie vier von Sonys Memory Sticks mit insgesamt 448 MB. Für das wichtigste Zubehör ist somit auch schon gesorgt. Es ärgert mich bloß, dass mir gestern ein Diaduplikator für die Kamera durch die Lappen gegangen ist.

Eine ganz andere Problematik wurde mir gestern bewusst als ich im Hinblick auf meinen Winterurlaub in Schweden ans Fotografieren dachte: Die Betriebstemperatur der Kamera erreicht bei 0° Celsius ihr unteres Limit. Das erreichten wir im letzten Schweden-Winterurlaub aber selbst im geheizten, vorgewärmten Auto nur selten. Nicht nur Kondensation dürfte damit ein Problem werden. Auch der Akku freut sich über -30° C sicherlich nur verhalten. Aber da muss die Kamera dann halt durch.

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Neues von Art. Lebedev Studio

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17.10.06 - 02:08

Ende März berichtete ich an dieser Stelle von den Optimus Keyboards. Damals ging unter dem Namen "Optimus Mini Three" eine kleine Variante der lang erwarteten Tastatur in den Handel.

Heute stolperte ich nun über einige Neuigkeiten zur großen "Optimus-113": Die Produktion soll vor einem Monat angelaufen sein und erste Vorbestellungen ab Dezember möglich sein. Ausgeliefert werden soll "nach Frühling 2007". Also noch ein wenig Zeit. Auch zu sparen, dann obgleich man sich noch reichlich bedeckt hält, was den Preis betrifft, wurden immerhin Vermutungen dementiert, die von deutlich vierstelligen Preisen ausgingen. So bleibt es bei der vage Angabe "wie ein gutes Mobiltelefon".

Zudem ließ man verlauten, es würden – entgegen früheren Ankündigungen – keine OLEDs zum Einsatz kommen. Angesichts der Probleme, die diese Technik immer noch mit sich bringt, wahrscheinlich keine schlechte Entscheidung.

Ebenfalls von Art. Lebedev Studio soll in der kommenden Woche unter dem komplizierten Namen "Optimus Upravlator" "ein völlig neuartiges Eingabegerät für den zweiten Monitorausgang" vorgestellt werden. Ich bin gespannt...

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Hat es "Klick" gemacht?

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29.09.06 - 03:31

Derzeit gehe ich mit dem Gedanken schwanger, mir endlich eine Digitalkamera zuzulegen. Nach Rücksprache mit meinem Finanzminister einigte ich mich mit mir selbst auf eine gebrauchte Kamera in der Größenordnung um fünf Megapixel.

Von Piwi kenne ich die Olympus C-5050 Zoom, die mir auch sehr gut gefällt. Ebenfalls in die nähere Wahl gerutscht ist nun die Sony DSC-F717. Die sieht zwar auf den ersten Blick etwas gewöhnungsbedürftig aus, aber ich kann mir vorstellen, dass sie einerseits gut in der Hand liegt und andererseits, dass die Handhabung durch das komplett anwinkelbare Bedienteil auch aus weniger üblichen Positionen (aus der Hüfte, über Kopf – gerade bei meiner Größe wichtig!) sehr gut ist.

Den Testberichten konnte ich entnehmen, dass beide Kameras zu ihrer Zeit zum Besten in ihrem Preissegment zählten. Gemeinsam sind ihnen neben ausgesprochen guter Bildqualität, ein Magnesiumgehäuse, eine exzellente, lichtstarke Optik und recht lange Akku-Laufzeiten (um vier Stunden). Das derzeitige Preissegment liegt ebenfalls dicht beieinander – bei eBay erzielen sie zwischen 250 und 300 Euro. Aufgrund ihrer Vorgängermodelle werden beide Kameras als technisch sehr ausgereift beschrieben.

Bleiben also die Unterschiede. Neben dem Offensichtlichen, also dem Design, sind es überwiegend Details, was die Entscheidung nicht leichter macht.
Die Sony verfügt über einen etwas größeren CCD-Sensor. Das wirkt sich den Testberichten zufolge zwar nicht wirklich aus, aber da halte ich es im Zweifel wie mit den Autos: "Hubraum ist durch nichts zu ersetzen!"

Praxisnäher ist der Unterschied bei der Stromversorgung. Während sich die Olympus mit normalen AA-Akkus zufrieden gibt, verlangt die Sony herstellerspezifische Akkus, die nicht nur teurer und schlechter zu beschaffen sind, sondern auch noch ein spezielles Ladegerät erfordern und möglicherweise eines Tages nicht mehr produziert werden.

Die Olympus erlaubt dem Benutzer deutlich umfangreichere Einstellunsmöglichkeiten und bietet eine breite Unterstützung für diverse Speichermedien (CF I/II, SD, xD, Microdrive), wohingegen die DSC-F717 lediglich Sonys Memory Sticks verdaut. Auch die Möglichkeit Fotos im RAW-Format zu speichern bietet nur die C-5050.

Die Vorteile der Sony liegen in der besseren Bildqualität, denn obwohl die Olympus C-5050 Zoom eine hervorragende Kamera ist, weist sie etwas mehr Bildrauschen auf und enttäuschte im Test ein wenig mit recht deutlichen CA-Fehlern.
Zudem kann die DSC-F717 den besseren optischen Zoom – 5x gegenüber 3x – für sich verbuchen. Dafür wiegt sie auch etwa 180 Gramm mehr.
Mit ISO 800 ist die Sony auch doppelt so lichtempfindlich wie die C-5050. Die maximale Belichtungszeit beträgt 30 Sekunden gegenüber den 16 Sekunden bei Olympus' Kamera.

Im Moment kann ich mich da einfach noch nicht zu einer Entscheidung durchringen. Das Design der Sony DSC-F717 hat es mir schon ein wenig angetan, sodass das Herz deutlich dafür votiert. Doch der Kopf sagt mir irgendwie, dass die die praktischen Vorteile der Olympus C-5050 Zoom überwiegen.

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Eine Geschichte des Scheiterns

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28.09.06 - 20:56

Was für eine Odyssee! Nach meinen gestrigen Überlegungen habe ich mich heute Abend auf den Weg gemacht, die Zutaten für einen guten trockenen Martini zu kaufen (guter Gin, trockener Wermut und – ihr wisst schon: Oliven). Also sattelte ich die Hühner und ritt bei meinem Lieblings-Plus vorbei. Da gab's aber leider keinen trockenen Wermut. Gin gab's auch nicht. Immerhin kam ich am Schafskäse vorbei und nahm welchen mit, um nicht völlig vergebens da gewesen zu sein.

Also zu meinem Lieblings-ALDI gestiefelt. Da gab es zwar Wermut, der die Preisschildchenüberschrift "dry" trug, auf der Flasche jedoch war davon nichts zu lesen. Etwas entnervt beschloss ich noch einen Versuch bei meinem Lieblings-Lidl zu starten. Rübergejettet und festgestellt, dass man dort weder Gin noch irgendeine Form von Wermut führt. Zur Kompensation kaufte ich WC-Steine.

"Gut", dachte ich, "vergessen wir das und wenden uns an die Profis." Voller frohen Mutes führte mich mein nächster Weg zu meinem Lieblings-Getränkemarkt, den ich kurz vor Ladenschluss erreichte. Doch – ihr ahnt es vielleicht schon – ein weiterer Rückschlag erwartete mich. Kein trockener Wermut im Regal und sogar beim Gin wurde ich abermals enttäuscht. Lekkerland habe die bisher gelieferte Marke nicht mehr im Angebot und bisher keinen Ersatz liefern können, lautete die Aussage der freundlichen Kassiererin.

Langsam schon ins Depressive abgleitend machte ich mich auf den Weg quer durch die halbe Stadt zum (Nicht-Lieblings-)Marktkauf. Dort endlich wurde ich fündig! Und wie! Unter vier Sorten Gin konnte ich wählen und wagte kaum meinen Augen zu trauen als ich im Regal eine Reihe mit Bombay Sapphire erblickte. Mit einem seligen Lächeln im Gesicht wandte ich mich um und ließ meine Augen über das gegenüberliegende Regal mit dem Wermut streifen.
Ich musste im Himmel sein. Das war es! Ich war tot! Auf dem Weg zwischen all den Supermärkten war ich verdurstet oder an Erschöpfung gestorben. Dort im Regal standen tatsächlich einige Flaschen Martini Extra Dry von Martini & Rossi!

Nachdem ich anschließend den Gegenwert einer mittleren Eigentumswohnung für die zwei Flaschen auf den Tisch des Hauses geblättert hatte, schleppte ich zufrieden meine Beute nach Hause. Anderthalb Stunden war ich mittlerweile unterwegs. Doch gerade wieder in meiner Wohnung angekommen, musste ich mit Schrecken feststellen, dass ich – abermals – die Oliven vergessen hatte!

Dem herannahenden Ladenschluss entgegenrasend also wieder zurück. Der (Nicht-Lieblings-)Marktkauf war eh zu weit, also zum Lieblings-Plus. Nur entsteinte Oliven! Panik! Zurück zum Lieblings-ALDI – keine Oliven zu sehen! Doch! Dort!

Aus! Alles vergebens! "Oliven in Sonnenblumenöl, entsteint" prangte auf dem Glas...

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Geschüttelt, nicht gerührt

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28.09.06 - 00:50

Letzte Woche lief "James Bond 007 - Liebesgrüße aus Moskau" ("From Russia with Love") im Fernsehen. Dabei fiel mir wieder einmal auf, dass es den jungen Frauen heutzutage an Leitbilder mangelt – wenn man vielleicht einmal von VIVA und Eva Hermann absieht.

Dass sich die Zeiten auch für James Bond geändert haben, merkt man ja spätestens daran, dass es mittlerweile 42 Jahre her ist, dass Honor Blackman als Pussy Galore durch "Goldfinger" hüpfte (bzw. flog).
Doch heute musste ich mit Schrecken vernehmen, dass der nächste Bond – gespielt vom "Ich mag keinen Martini"-Mädchen Daniel Craig – seinen zuletzt ja eh nur noch in homöopathischen Dosen konsumierten Martinis untreu wird! Grund dafür ist ein Werbevertrag mit Heineken. Eine Welt stürzt ein! Da hilft die Beteuerung Bond-Autor Ian Fleming habe 007 im Buch zum Film "Casino Royale" ebenfalls Bier trinken lassen auch nichts.

Und all das zu einer Zeit in der ich gerade selber tagelang darüber nachdenke, ob ich nicht sehr ernsthaft beginnen sollte, Martinis zu trinken. Schließlich habe ich mich schon sehr geärgert, im Urlaub die Oliven vergessen zu haben, denn wie heißt es in MASH? "Yeah, but without olives, a martini just doesn't quite make it."
Den festen Entschluss fasste ich übrigens bei der äußerst unterhaltsamen Lektüre des Artikels Smokey, Perfect, or Dirty: The Martini bei The Grub Report. Nicht zuletzt, weil die dortige Schilderung des ersten Martinis mich so sehr an meine frühste Bekanntschaft mit "Amerikas tödlicher Waffe" (Nikita Chruschtschow) erinnerte.

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PATA-SATA-Konverter

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26.09.06 - 22:09

Am vergangenen Wochenende habe ich beim Sahib den Rechner aufgerüstet. Eigentlich hatten wir das schon letzte Woche versucht, aber es scheiterte am fehlenden ATX-Netzteil. Dabei war uns auch aufgefallen, dass sein neues ASUS P5B Deluxe/WiFi-AP zwar acht SATA-Anschlüsse aufweist, jedoch nur noch einen einzigen, einsamen PATA-Anschluss – zu wenig für die vier IDE-Geräte.
Nun standen wir vor der Überlegung einen PCI-PATA-Controller zu kaufen oder Adapter von PATA auf SATA. Der Controller würde zwar sicher funktionieren, dafür müsste man im Zweifelsfalle dort mit Performance-Engpässen rechnen und Treiber wären auch erforderlich, um die Geräte ansprechen zu können. So entschieden wir uns dafür bei eBay Adapter zu kaufen. Keine leichte Entscheidung angesichts der Unklarheit, ob die Adapter nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis an allen IDE-Geräte ihren Dienst tun würden. Da zwar reichlich Adapter für den Betrieb von SATA-Geräten an PATA-Controllern bei eBay zu finden waren, jedoch nur ein Anbieter, dessen Adapter die älteren PATA-Geräte an den neuen Controllern Anschluss finden lässt. Und obwohl die Abbildungen allesamt gleich aussahen, entschieden wir uns nach Konsultation von Google Groups dafür, es nicht auf einen Versuch ankommen zu lassen und kauften die deutlich teureren Adapter deren Beschreibung unserem Vorhaben entsprach.

Letzte Woche nun kamen die fehlenden Einzelteile und wir konnten am Wochenende alles zusammenwürfeln. Die Adapter von DeLOCK tragen die Bezeichnung MANL-ADSAIDE-S1 und setzen auf einen SiI3611CT80 von Silicon Image. Zum Betrieb werden sie einfach hinten an der Festplatte oder dem Disk-Laufwerk an die IDE-Schnittstelle gesteckt.
Wichtig für den Betrieb der Adapter ist die korrekte Einstellung der einzelnen IDE-Geräte auf Master-Modus, was uns einige Zeit und Mühen gekostet hat. Dann funktionieren sie jedoch. Ganz ohne Treiber.

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Änderungen der Newsfeeds

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21.09.06 - 21:11

Als ich dieser Tage mal wieder an der Website bastelte, habe ich auch gleich ein paar Kleinigkeiten an den Newsfeeds geändert. Einerseits sind ab sofort nur noch die auf .xml endenden Varianten online. Andererseits sollte auch der RSS-Feed für die News nun standardkonform sein – zumindest bis ich weitere Fehler entdecke.

Den Feed für die TV-Tipps habe ich auf Wunsch so geändert, dass nun auch Sendungen angezeigt werden, die bereits begonnen haben. Erst mit dem Ende der Sendezeit verschwinden die Einträge aus der Liste.

Dann noch ein wenig technische Details:
Durch den Serverwechsel funktionierte die von mir mit so viel Liebe bedachte .htaccess-Datei nicht mehr. Der Server verweigerte sich dem AddType-Kommando, sodass ich mich gezwungen sah, einen Workaround zu schaffen. Ob das damit zusammenhängt, dass hier PHP lediglich als CGI und nicht als Apache-Modul läuft, ist mir nicht ganz klar. Der folgende Workaround zumindest ist vornehmlich für CGI-Installationen gedacht:

Action xml-php /cgi-bin/php
AddHandler xml-php .xml

Der Action-Eintrag spezifiziert dabei, wie mit Dateien eines bestimmten Typs zu verfahren ist. Hier werden alle Dateien vom Typ xml-php (ein frei wählbarer Bezeichner) dem Parser /cgi-bin/php (eben der Pfad der PHP-CGI-Executable) zugeführt.
Die nächste Zeile bestimmt, dass Dateien mit der Erweiterung .xml dem Typ xml-php zuzuordnen sind. Somit werden alle .xml-Dateien in diesem Verzeichnis zunächst durch den PHP-Parser gejagt bevor sie vom Apache-Webserver ausgeliefert werden.

Update: Die Änderungen am Feed für die TV-Tipps musste ich gerade vorerst wieder rückgängig machen, da Sendungen, die über den Tageswechsel laufen, in der gegenwärtigen Version durchs Raster fielen.

Overkill

Die Einsätze, bitte!

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21.09.06 - 19:14

Poker wohin man schaut. Loonie informierte mich vor einigen Tagen über ein Pokerturnier in der Galerie Steinheim. Nix großes, aber immerhin gibt es ein paar Sachpreise zu gewinnen und bessere Chancen als bei einem 15000-Teilnehmer-Online-Turnier dürfte man allemal haben. Selbstverständlich ist die Teilnahme kostenlos, sonst wäre es ja auch Glücksspiel.
Als Termin wurde Dienstag, der 10. Oktober, gewählt. Passt auch gut. Das ist genau nach dem anstehenden ['ju:nien]-Wochenende.

Eine Nummer größer geht es derzeit bei Chromjuwelen.com zu: In Zusammenarbeit mit EuroPoker.net – die zuletzt schon im Juli bei der TV Total EuroPoker.net Nacht auf Pro7 medienwirksam in Szene traten – veranstaltet man ein Turnier als dessen Hauptpreis ein '77er Pontiac Firebird Formula 400 winkt.

Da bleibt mir wohl keine Wahl als mitzumachen. 8 Zylinder sind Grund genug.

Overkill

"Nothing bad happened!"

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18.09.06 - 19:22

Ende letzter Woche überraschte mich die Echse bei der ich bisher diese Seite hostete mit der Abschaltung seiner Domain. Und in diesem Moment rächte es sich, dass ich keinerlei Backup der bisher 171 Einträge auf dieser Seite hatte...
Nach ein wenig Aufregung und einigem Aufwand, gelang es mir dann doch noch auf die alte Datenbank zuzugreifen und das Wichtigste in Sicherheit zu bringen.

So vorbereitet habe ich mich dann auf die Suche nach einem neuen Hoster begeben und bin schließlich hier bei Pytal gelandet. Werbefreie 5 Subdomains ohne Traffic- oder Speicherplatzlimitierung in Verbindung mit PHP 5, MySQL 5 und FTP lautete die ausschlaggebende Kombination.

Mittlerweile habe ich hoffentlich die meisten Elemente dieser Site an ihr neues Zuhause angepasst. Sollte euch dennoch ein Problem begegnen, scheut nicht davor zurück mich zu informieren.
Achja: Eventuell müsst ihr eure Bookmarks und (ganz sicher sogar) eure Newsfeeds an die neue Adresse anpassen. Ich entschuldige mich in aller Form für die Unannehmlichkeiten!

Overkill

Mitgedacht

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03.09.06 - 23:15

Soeben habe ich auf der Startseite von eBay den Suchbegriff "Bilderrahmen" eingegeben. eBay wiederum änderte die Suche dann selbständig in "Bilder" und bot mir auf der nachfolgenden Seite als Suchalternative "Bilderrahmen" an. Das nenne ich mal mitgedacht!

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"Äch bän wieda da!"

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31.08.06 - 22:33

Melde mich zurück aus meiner kurzen Sommerpause!
Während ihr hier euch alle den Arsch abfrieren durftet, habe ich mich in Albena bei reichlich 30 Grad unter der bulgarischen Sonne ans Schwarze Meer gelegt – gern auch mal zu lange. Um es schnell zusammenzufassen: Im Ostblock ist die Welt noch in Ordnung! Man zahlt mit D-Mark und fährt IFA oder UAZ. Das Bier schmeckt gut und stabile Schnitzelpreise runden das Bild ab. Auch die Eingeboreninnen bieten etwas für's Auge, sofern man sie zwischen den fetten Touristen ausmachen kann.
Unser Hotel mit dem einfallsreichen Namen ".com" war ebenfalls eine gute Wahl und sei hiermit weiterempfohlen.

Um den Kulturschock etwas zu dämpfen, flog uns Air VIA am frühen gestrigen Morgen schließlich zunächst nach Rostock-Laage, wo uns die Staatssicherheit nach einem halben Dutzend Personenkontrollen und dem Austausch der IM an Bord unseres Airbus A320-232 den Weiterflug nach Paderborn/Lippstadt erlaubte. Dort landeten wir sicher um etwa 0930 mit einigem Seitenwind. Ziemlich cool...

Etwas merkwürdig kam ich mit meinem Hawaiihemd wohl einem Sicherheitsbeamten vor, der mich prompt meinen Koffer öffnen ließ, mir jedoch nach einer eher oberflächlichen Kontrolle des Inhalts die Freiheit wiederschenkte.
Gegen 1200 – nach über 30 Stunden ohne Schlaf – konnte ich mich dann endlich ausgiebig auf's Ohr hauen, weshalb diese kurze Reisezusammenfassung auch erst heute das Licht der Öffentlichkeit erblickt.

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Gleich am Bahnhof

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23.08.06 - 07:21

"Ich hau' ab, aus der verschissenen Gegend!"

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Fußball-Bundesliga 06/07

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15.08.06 - 04:46

Mit dem ersten Spieltag startete am vergangenen Wochenende auch wieder unsere kicker.de-Managerliga.
Mit schwachen zwei Punkten (ja, einstellig – danach kommt nichts mehr) habe ich den Saisonauftakt bestritten und kann mich so nur damit trösten weder Letzter der Liga noch im negativen Bereich zu sein. Ein schwacher Trost. Aber es geht ja gerade erst los.

Vielleicht hätte ich mein Team doch noch umstellen sollen nachdem Piwi anlässlich seiner ersten Teilnahme an unserer Liga eine auf den Ergebnissen der letzten Spielrunde basierende Statistik erstellt hat, die genau ausweist, welcher Spieler die meisten Punkte pro Million Einkaufspreis erwirtschaftet hat. Eine raffinierte Idee! Wer seine Krüppelmannschaft nun einmal hinsichtlich dieser Eigenschaft untersuchen möchte, findet die Liste wie gewohnt im Documents-Bereich.

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Anmachen für Anfänger

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14.08.06 - 20:46

Ich weiß, ich weiß. Alt und oll. Aber trotzdem kringel ich mich jedes Mal wieder wenn ich es sehe vor lachen. Ist halt ein Klassiker.

Die Szene stammt übrigens aus "Achtzehneinhalb 18".

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Wartung und Pflege

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14.08.06 - 15:04

Als ich vor ein paar Wochen eine Kiste des guten Traugott Simon Pilseners beim ansässigen Versorger organisierte, fiel mir auf, dass der treue 740 die üblicherweise guten Manieren beim Bremsen vermissen ließ. Bei wiederholtem Tritt auf das postkartengroße Pedal verzögerte der Volvo nur widerwillig. Der nötige Kraftaufwand deutete ganz darauf hin, dass der Bremskraftverstärker den Dienst verweigerte.
Nachdem ich mir daraufhin im Technik-Forum von alter-schwede.de die Funktionsweise desselben zu Gemüte geführt hatte, haben wir uns dann vergangene Woche dem Problem gewidmet. Und tatsächlich hatte ich den richtigen Verdacht: Nach jedem Tritt auf das Bremspedal muss die bremsseitige Hälfte des durch eine Membran getrennten Bremskraftverstärkers durch den Motor mit Unterdruck versorgt werden. Dies erledigt bei unserem B230K-Motorblock ein Schlauch (3/8", Part No. 1272328), der hinter dem Vergaser mit dem Einlasskrümmer verbunden ist. Und eben dieser Schlauch – Produktionsdatum 01/1987 – war nun verstopft. Somit konnte der Bremskraftverstärker nach mehreren wiederholten Bremsungen nicht mehr schnell genug vom Ansaugtrakt evakuiert werden. Schlauch gekürzt, Problem behoben. Die Tage wird dann ein neuer Schlauch montiert um sicherzugehen.

Bei dieser Gelegenheit haben wir den Wagen noch schnell auf die Grube gefahren um die Schmierung der Spurstangengelenke zu kontrollieren. Durch den starken Einschlagwinkel der Volvo 700-Baureihe (Wendekreis: 9,40 m!) sind diese Gelenke einer großen mechanischen Beanspruchung ausgesetzt. Dringt dann noch Wasser und Dreck durch die Gummimanschette ein, zerlegt sich das Bauteil mit der Zeit. Typisches Anzeichen für dieses Leiden sind Knackgeräusche beim Lenken oder Federn der Vorderachse. Gelingt es die Gelenke vor dem Zerfall zu reinigen und neu zu fetten, kann der Kollaps – und damit laut Volvo-Werkstatt auch der Austausch der gesamten Servolenkung – verhindert werden. Dazu wird die Gummimanschette zurückgeschoben, das Gelenk mit Sprühöl vom eventuell vorhandenen Dreck gereinigt und anschließend neu gefettet. Danach kann die Manschette mit Kabelbindern wieder dicht verschlossen werden. Mit etwas Routine eine 15-Minuten-Kontrolle.

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Auf den letzten Drücker

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10.08.06 - 02:54

Aus der Erkenntnis heraus, dass der Großteil meiner unwerten Leser – das seid also ihr – entweder nicht hier in der Gegend wohnt oder einen feuchten Dreck drauf gibt, was gerade so im Kino läuft, habe ich mich entschlossen, einen Newsfeed für die Last Minute Movies hier im Cineplex zu basteln.

Dort kann man für schmale Mark (2,99 Eypo) noch einmal einen Film sehen, der an diesem Mittwoch zum letzten Mal läuft. Und damit man die Ankündigung dafür am Dienstag nicht verpasst, nun also der Newsfeed. Einfach abonnieren und schon werdet ihr immer daran erinnert. Verlinkt ist das Ganze auch im Documents-Bereich.

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Es wird wieder gemanagt

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08.08.06 - 17:46

Eigentlich ist es ja noch zu früh dafür, denn die Anmeldefrist läuft erst am kommenden Freitag Abend um 2000 ab. Ich werde allerdings ständig von allen Seiten dazu angehalten, einerseits selber meine Anmeldung an den Start zu bekommen und andererseits rechtzeitig darauf hinzuweisen, damit die üblichen Verdächtigen sich dieses Jahr nicht wieder mit einer Ausrede aus der Affäre ziehen können.

Die Rede ist natürlich vom kicker.de-Managerspiel. So habe ich mich heute auch mal hingesetzt und meine Aufstellung für die kommende Saison getätigt. Überraschungen gibt es in meinem Kader wahrscheinlich keine – die Strategie bleibt die gleiche: Ich haue ohne Rücksicht auf Verluste meine Kohle raus und fülle dann die Reservebank mit Bunken und Griepen auf, die sowieso niemals spielen werden. Damit ist auch sichergestellt, dass ich von dort keine negativen Bewertungen kassieren muss.

Auch unsere alljährliche Managerliga wurde bereits gegründet und wartet nun auf euren Beitritt. Ausreden gelten nicht und das Geld darf auch ruhig komplett ausgegeben werden! Da schien es nämlich in der letzten Saison bei manchen Teilnehmern unangebrachte Sparzwänge zu geben. Ohne jetzt Namen nennen zu wollen...

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Neulich in der Fußgängerzone

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07.08.06 - 18:48

WWF: "Darf ich Sie mal kurz aufhalten?"
Ich: "Hmm, ist schlecht. Ich bin gerade sehr in Eile."
WWF: "Geht auch schnell. Wir sammeln Unterschriften für den Regenwald..."
Ich: "Geht gerade echt nicht. Ich muss gleich einen Bus kriegen."
WWF: "Wissen Sie, wie viel Regenwald jeden Tag...?"
Ich: "...und außerdem saufe ich schon so viel Krombacher für den Regenwald!"
WWF: "Hm, ja, das ist gut, aber wir brauchen Ihre Stimme, nicht Ihre Leber."
Ich: "Damit kann ich gerade nicht dienen. Tschüß!"

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"Broken Boy Soldiers"

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02.08.06 - 17:13

Heute mal Kultur. Ja, da staunt ihr. Aber auch ein nutzloser Hobbyalkoholiker wie ich es bin, hat ein gewisses Interesse an Lebensstil. Und sei es nur um sich mal gepflegt zu bearbeiten, wenn Freund Bier zu Gast ist.
Langer Rede kurzer Sinn ist, dass ich euch Musik ans Herz legen möchte. Es handelt sich um das im Mai erschienene Album "Broken Boy Soldiers" von den Raconteurs – wie auch immer deren Name ausgesprochen wird.
Dass hinter dieser Gruppierung Jack White von den White Stripes steckt, habe ich bei Amazon.de geklaut.

Das Album klingt für mich ein wenig als wäre es nicht das 2006er Debüt der Band, sondern irgendwann in den späten Sechzigern unter dem Einfluss einer Menge psychedelischer Drogen entstanden und erinnert mich denn auch stark an die Werke von Jefferson Airplane.

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Ein X für ein U vormachen

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30.07.06 - 19:30

Bei der Recherche für den vorigen Eintrag stieß ich auf eine elegante Möglichkeit die Tastaturbelegung unter Windows zu ändern. Windows hält nämlich genau zu diesem Zweck einen Eintrag in der Registry bereit, der das Mapping der Tastatur verändert.
Microsoft bietet hierzu im WHDC einen Artikel an, der die Möglichkeiten anhand zweier Beispiele erläutert. Eine Liste aller verwendbaren Scancodes (Word-Dokument, ab Seite 16) steht ebenfalls zur Verfügung.

Leider ist jedoch die ausgerechnet die ThinkPad-Taste, die als einzige Taste ungenutzt auf meinem Notebook herumlungert, nicht zu ändern, da sie keinen Scancode an Windows zurückliefert. Vermutlich wird ein Druck auf diese Taste bereits vom Controller ausgewertet.

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Verschlusssache

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30.07.06 - 18:35

Wenn ich mit dem ThinkPad in der Uni sitze und mal eben für kleine Flamingos gehen will oder aus irgendeinem anderen Grund für ein paar Minuten verschwinde, fange ich ja nicht gleich an, alles einzusammeln, abzubauen und mitzunehmen. Also bleibt das ThinkPad so lange da stehen.
Damit nun nicht jedermann einfach daher kommen kann und Schandtaten mit dem kleinen Schwarzen anstellt, ist es ratsam, den Rechner zu sperren, etwa indem man im Startmenü auf "Benutzer wechseln" klickt oder bei Verwendung der klassischen Anmeldung mit einem beherzten Ctrl-Alt-Del "Computer sperren" auswählt. Auch die Tastenkombination Windowstaste + L bringt einen an dieses Ziel.

Unglücklicherweise funktioniert jedoch keine dieser Methoden bei meinem Notebook. Der Button "Benutzer wechseln" fehlt im Startmenü, da ich die schnelle Benutzerumschaltung deaktivieren musste, um Offline-Dateien auf dem Rechner erstellen und verwenden zu können. Zur klassischen Anmeldung mag ich nicht zurückkehren und eine Windowstaste sucht man bei einem ThinkPad vergebens – zumindest bis Ende letzten Jahres das ThinkPad Z60m vorgestellt wurde.

Aber da ich mich von Kleinigkeiten ja nicht aufhalten lasse, habe ich mir kurzerhand selber einen Eintrag ins Startmenü gebastelt, der den Befehl "rundll32.exe user32.dll,LockWorkStation" ausführt, was wiederum Windows veranlasst den Computer zu sperren. Dazu muss man in der Registry den Schlüssel HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{2559a1f6-21d7-11d4-bdaf-00c04f60b9f0} editieren. Die entsprechende .reg-Datei habe ich im Documents-Bereich hinterlegt.
Selbstverständlich lassen sich nach Anpassung der Datei auch andere Funktionen ins Startmenü integrieren.

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Sind die alle besoffen?

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29.07.06 - 01:02

Die Pisser haben es geschafft! Sie haben es tatsächlich geschafft.
Auf dem Parkplatz unter dem Haus stehen heute Abend 28 (in Worten: achtundzwanzig!) Autos auf 17 regulären Stellplätzen!

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die erfahrungsgemäß alle weder ein- noch ausparken können, kann ich mich also spätestens ab vier Uhr morgens wieder auf minutenlange, hochtourige Rangierversuche einstellen. Bestenfalls noch gepaart mit lautstark gerufenen Anweisungen des grindigen Gerippes, das auf dem Beifahrersitz Platz nehmen soll.

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Anzuspielen: Red Orchestra

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27.07.06 - 02:02

Via pcgames.de stieß ich heute auf die Ankündigung von Tripwire Interactive, dass ihr aktuelles (und bisher einziges) Spiel "Red Orchestra: Ostfront 41–45" im Zeitraum vom 2. bis zum 7. August kostenlos über die Vertriebsplattform Steam zu beziehen ist und probegespielt werden kann.

"Red Orchestra: Ostfront 41–45" ist nach Aussage der Hersteller der bis dato einzige Egoshooter, der sich ausschließlich um die Geschehnisse an der deutsch-russischen Frontlinie des Zweiten Weltkrieges dreht. Als Spieler kann man sich auf Seiten beider Kriegsparteien und unter Verwendung von bis zu 28 authentischen Waffentypen auf 13 Maps austoben und unter anderem auch den Sturm auf die Reichshauptstadt Berlin miterleben.

Das bereits seit dem März zum Preis von 24.95 US$ über Steam veräußerte Spiel hat eine recht lebhafte Entwicklungszeit hinter sich. Ursprünglich als Singleplayer-Spiel um die Widerstands-Bewegung "Rote Kapelle" – woher auch heute noch der Name des Spiels stammt – geplant, wurde die Engine ein paar Mal gewechselt bevor es als Mod für "Unreal Tournament 2004" erschien.
Obwohl es einen Singleplayer-Modus gibt, in dem man gegen Bots kämpft, ist "Red Orchestra: Ostfront 41–45" eher als Online-Shooter zu verstehen.
Viel Wert wurde auf Authentizität und Realismus (keine Fadenkreuze, ballistische Flugbahnen, Trefferzonen bei Panzerungen, etc.) gelegt.

Und ab nächster Woche kann man sich also mal für lau einen Eindruck vom Spiel verschaffen.

Update: Ab sofort steht das Spiel bei Steam zum Preload bereit.

Update 2: Das Red Orchestra Free Weekend beginnt um 2200 CEST.

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Angespielt: Brigade E5

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24.07.06 - 10:15

Im März habe ich mit großer Freude auf das Spiel "Brigade E5: New Jagged Union" hingewiesen.
Mittlerweile ist es mir auch gelungen endlich einmal die nun schon bereits 14 Monate alte Demo zu testen.

Die Demo umfasst ein kurzes Tutorial, welches einem die grundlegenden Funktionen der Bedienung sowie die Fähigkeiten der Avatare näherbringen soll, und ein kleines Stadtlevel. Ziel dieser Mission ist es, einen ranghohen Militär auszuschalten, der sich in einer Villa verschanzt hat und einen Aktenkoffer sicherzustellen.

Fangen wir mit dem Offensichtlichsten an – der Grafik. Klar, das Spiel ist schon im letzten Jahr auf dem russischen Markt erschienen, dennoch dürfte die 3D-Umgebung auch damals schon nicht unbedingt zum Hübschesten gehört haben. Im Gegensatz zu seinen inoffiziellen Vorgängern der "Jagged Alliance"-Serie ist es jedoch eine frei rotierbare, dreidimensionale Welt durch die wir unsere Protagonisten steuern. Hier jedoch taucht bereits das erste Problem auf. Die Kamerasteuerung ist ein wenig gewöhnungsbedürftig und in der Demo leider auch nicht in der Tastenbelegung anpassbar. Und so hatte ich nicht unbedingt den Eindruck einen deutlichen Vorteil gegenüber der starren, isometrischen Pseudo-3D-Ansicht der JA-Spiele zu erlangen. Immer wieder musste man den Kamerawinkel oder die Position variieren, um die Umgebung vor seinen Söldnern überblicken zu können.
Die Umgebung selbst wirkt etwas zu aufgeräumt und steril. Keine Mülltonnen, Autos, Unrat oder unbeteiligte Personen lockern die Atmosphäre der Demo auf.
Doch auch die Interaktion mit den NPCs gestaltet sich mitunter als sehr schwierig, da nur die wichtigsten Konversationen in teilweise recht holpriges Englisch übersetzt wurden – von der Sprachausgabe einmal ganz zu schweigen! Verständnisschwierigkeiten hatte ich auch bei den gelegentlich auftretenden Abstürzen des Programms, da die nachfolgende Fehlermeldung in kyrillischen Buchstaben verfasst war.
Fehler begegneten mir ebenfalls im durchaus knapp gehaltenen Tutorial, dessen Ablauf manchmal einfach hing.

Positiv fiel mir das fast schon als riesig zu bezeichnende Waffenarsenal, das dem Spieler zur Verfügung steht, auf. Um die 100 Handfeuerwaffen samt allerlei nützlicher Gimmicks wie Schalldämpfern, Laservisiere oder Granatwerfer lassen sich verwenden.
Gerade aufgrund des recht hohen Schwierigkeitsgrades der Demomission tut diese Auswahl gut. So kann man anfangs erst einmal mit einem Scharfschützengewehr aus der Distanz aufräumen bevor man schließlich im Haus mit einer Schrotflinte oder einem Sturmgewehr den Beschützern der Zielperson auf die Pelle rückt.

Etwas irritierend fand ich die diversen Artikeln, die einen rundenbasierten Modus – wie aus "Jagged Alliance" bekannt – ankündigten. Davon jedoch ist in der Demo-Version rein gar nichts zu sehen. Alle Aktionen laufen simultan ab, wenn auch in besonders hektischen Situationen mit einem Zeitfaktor verlangsamt oder pausiert. Vor diesem Hintergrund relativiert sich auch der Nutzen, der durch mehrere vom Spieler gesteuerte Söldner entsteht.

Fazit: Ein durchaus ambitioniertes Spiel, dass zwar leider nicht ganz mit seinem großen Vorbild "Jagged Alliance" mithalten kann und (in der Demo!) über einige ärgerliche Schwächen verfügt. Für Freunde des Genres dennoch sicherlich eine Überlegung wert, insbesondere falls sich der Preis von gegenwärtig etwa 35 Euro mal um den Zwanni einpendelt.

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Wie die WM nach Deutschland kam

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20.07.06 - 14:34

Jaja, ich weiß, die WM ist vorbei. Aber weil ich faul bin und immer Dinge schreibe für dieses Blog, die ich dann erst einmal ein paar Wochen gut abhängen lasse bevor ich sie veröffentliche, tue ich jetzt einfach so als wären wir noch mittendrin in der WM. Alle haben noch Deutschlandfahnen am Auto, verhalten sich merkwürdig und vergessen, dass sie Krauts sind. Los geht's:

Da man in den letzten Tagen und Wochen den Kaiser Franz Beckenbauer in den Medien ja praktisch täglich ertragen muss und sich dort auch das Gerücht, er habe die Fußball-WM nach Deutschland geholt, hartnäckig hält, möchte ich an dieser Stelle einmal die Gelegenheit ergreifen, darauf hinzuweisen, dass es sich seinerzeit ganz anders zugetragen hat.

Man schrieb das Jahr 2000 und die Abstimmung über den Austragungsort der WM 2006 stand für den nächsten Tag an. Es war ein sehr knappes Rennen zwischen Südafrika und Deutschland, da erreichte das Züricher Grand Hotel Dolder in dem die Abstimmungsberechtigten die Nacht verbrachten ein dringliches Fax, das allen Stimmberechtigten, die ihre Stimme Deutschland geben würden, einen reichhaltigen Präsentkorb versprach. Der Absender: Martin Sonneborn, Chefredakteur der Satire-Zeitschrift "Titanic".
Dieses Fax war nun – nach eigener Aussage ("This final fax broke my neck.") – der Tropfen, der das Fass des neuseeländischen Stimmungsbefugten Jack Dempsey überlaufen ließ nachdem bereits seit geraumer Zeit durch Lobbyarbeit versucht worden war auf ihn und damit die neuseeländische Stimme Einfluss zu nehmen. Am folgenden Tag enthielt er sich seiner Stimme, obwohl er von seinem Verband den Auftrag hatte für Südafrika zu stimmen und mit einer Stimme Vorsprung gewann Deutschland die Wahl.

Der anschließende, äußerst unterhaltsame Krimi um die Aufdeckung dieses vermeintlichen Skandals lässt sich chronlogisch auf einer eigenen Webseite der "Titanic" nachlesen und wurde mittlerweile auch unter dem Titel "Ich tat es für mein Land" als Buch veröffentlicht.

Sehr amüsant sind auch die Anrufe erboster Zeitungsleser, die nach einer Kampagne des Hüters deutscher Moral – namentlich: der BILD-Zeitung – in der Redaktion der "Titanic" anriefen.

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Scrollen ohne Fokuswechsel

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19.07.06 - 02:32

Lange Zeit habe ich mich darüber geärgert, beim Scrollen mit der Mouse zunächst das Programm – oder sogar einen bestimmten Bereich davon – anklicken zu müssen bevor sich etwas bewegt. Früher™ ging das auch mal ohne diesen manuellen Fokuswechsel. Nach einer Neuinstallation des Betriebssystems jedoch war dieses überaus nützliche Feature plötzlich verschwunden. Insbesondere bei hohen Auflösungen ist es allerdings durchaus nützlich, wenn man etwa zwei Texte vergleichen möchte oder im Hintergrund immer mal wieder etwas suchen oder nachlesen muss.

Über all die Jahre, die seither ins Land gegangen sind, habe ich immer wieder versucht, Mouse und Software erneut zur Kooperation zu überreden ohne jedoch mit Erfolg belohnt zu werden. Doch vor ein paar Wochen – als ich mich erneut darüber ärgerte, weil mir auffiel, dass die Scrollfunktion meines ThinkPad genau dies ermöglicht – begab ich mich nochmals auf die Suche und wurde fündig!

Das Tool KatMouse stellt genau diese Funktion zur Verfügung und erlaubt darüber hinaus auch die Definition von Ausnahme (etwa für Grafikprogramme) und einige andere Einstellungen. Nach ein paar Wochen Testphase sind mir keinerlei Probleme begegnet und ich bin überaus glücklich über die zurückerlangte Bequemlichkeit.

KatMouse ist Freeware und benötigt etwa 2 MB Speicher.

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The Scene - Season 2.0

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19.07.06 - 02:08

Am Montag erschien die erste Folge von "The Scene - Season 2.0".
Die Folge fällt mit knapp sechseinhalb Minuten deutlich kürzer aus als die Episoden der ersten Staffel, dafür wird jedoch bereits für die kommende Woche eine weitere angekündigt.
Im Stil hat sich ein wenig geändert. Waren die ersten 20 Episoden noch überwiegend Screencaptures, so arbeiten die Produzenten bei Jun Group Productions nun auch mit Ausschnittvergrößerungen und sogar bewegter Kamera. Leider wirkt es dadurch auch etwas weniger geeky, aber ich will ja nicht nach der ersten Folge schon gleich meckern, zumal es sich darin um eine Protagonistin dreht, was ein Novum gegenüber der Vorgängerstaffel ist.

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Internas

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17.07.06 - 04:35

In den letzten Tage habe ich es endlich geschafft, ein paar kleine Änderungen an dieser Site einzupflegen.
Zunächst einmal hat OnlineTVRecroder die Senderauswahl deutlich vergrößert, sodass nun bis zu 45 Sender abgedeckt werden. Den TV-Planer habe ich entsprechend angepasst.

Darüber hinaus habe ich nach einigen Beschwerden die RSS-Feeds etwas umgebaut. Die Mozilla-Engine schien im Gegensatz zum Internet Explorer beim Anzeigen der Feeds mit dem verwendeten Content-type "application/rss+xml" nicht klarzukommen. Nun verwende ich "application/xml" und das scheint die Probleme behoben zu haben. Andererseits einfach in die Kommentare damit.
Zudem habe ich es nach längerer Planung nun auch geschafft, dem Webserver beizubringen, die Dateierweiterung .xml wie .php zu interpretieren, was nötig ist, um die Feeds einerseits stets neu zu generieren und andererseits den eigentlich "falschen" Dateityp .php wegzubekommen. Dazu war lediglich der Eintrag "AddType application/x-httpd-php .xml" in der .htaccess-Datei des entsprechenden Verzeichnisses notwendig. Runs like a charm!

Und schließlich habe ich heute Nacht noch eine Übersicht der erfassten Referer im Admin-Bereich fertiggestellt. Das ist jetzt zwar für die meisten von euch sicher ziemlich uninteressant, aber toll finde ich es trotzdem. So!
Dabei entdeckte ich auch, dass wir mittlerweile scheinbar doch von Google erfasst werden, da sich seit Mai 10 Besucher von Google aus hierher verirrt haben. Finden kann ich die Site zwar nicht, aber das wird wohl ein Beta-Feature von Google sein...

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Wir sind Finale!

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05.07.06 - 00:55

Naja, einen Versuch war's wert. 2010 isses soweit!

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"School's Out"

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29.06.06 - 14:13

Bei "Kuttner." in der Kategorie Rock und Shock of Pop mit dem Prädikat "Shock" ausgezeichnet: Das Spiel Super Columbine Massacre RPG.
Da ich mich hier aber nicht an die Political Correctness halten muss, finde ich es trotzdem witzig und empfehle es weiter. Passt ja auch ganz gut zum Beginn der Sommerferien. So verliert man auch in der unterrichtsfreien Zeit den Kontakt zur Schule nicht komplett.

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Verkaufstalent

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29.06.06 - 14:09

Ich radelte vor ein paar Tagen vom Supermarkt kommend an einem Gebrauchtwagenhändler vorbei. Dort standen augenscheinlich zwei Interessenten mit dem ..., ähhh, Verkäufer herum. Dieser war in eine schmuddelige Jeans und ein fleckiges Unterhemd gekleidet und bewarb soeben einen Mercedes (Reihe W201) mit den Worten "Der ist nicht Scheiße."
Ich fiel beinahe vor Lachen vom Rad...

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Böse Wörter

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24.06.06 - 14:15

Fängt das schon wieder an! Es wird schon wieder abgemahnt. Heise berichtete Anfang des Monats darüber, allerdings muss ich die Passage überlesen haben, in dem von Abmahnungen wegen der Verlinkung von Online-TV-Recordern die Rede ist. Glücklicherweise stolperte ich gerade bei medienrauschen noch einmal über den expliziten Hinweis.

Also werde ich jetzt mal losziehen und hier die bösen Wörter "a href" entfernen...

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"Hell fuckin yeah dudes!"

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21.06.06 - 15:57

Weil die "Bild"-Zeitung es die Tage mal wieder nicht geschissen bekam, einfachere Recherchearbeiten zu erledigen, verwechselte man dort Steve-O mit Johnny Knoxville.
Durch den Link im zugehörigen BILDblog-Artikel gelangte ich auf die Website von Steve-O, wo ich folgende Randnotiz mit Freude vernehmen durfte:

"I just got back from filming Jackass: Number Two in India, it's set to come out in theaters on Septmber 22."

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Tschüss, Sarah...

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18.06.06 - 20:43

Da ich ja dank Disicon kein MTV empfange, bin ich gezwungen die Show von Frollein Kuttner bei OnlineTVRecorder [*] aufzuzeichnen und zeitversetzt zu schauen. Daher habe ich auch erst in der letzten Woche erfahren, was bereits Ende Mai bekannt wurde: MTV wird Kuttners Show nach der Sommerpause nicht fortführen!

Vielleicht ist es nur die logische Konsequenz der Demontage von VIVA nach der Übernahme des Senders durch Viacom im Spätsommer 2004. Nach den Protesten, die damals durch die Einstellung von "Fast Forward" und anderen Formaten aufkamen, fühlte man sich vielleicht genötigt, die "Sarah-Kuttner-Show" noch etwas länger zu produzieren bis ein wenig Gras über die Sache gewachsen ist.

Das Bedauern ist jedenfalls groß auf dieser Seite der Mattscheibe, denn insbesondere da Harald Schmidt nach seinem Wechsel zur ARD meines Erachtens bisher nicht zu früherer Qualität zurückfinden konnte, war "Kuttner." eine angenehme Randerscheinung unter den deutschen Late-Night-Shows. Da können auch die paar Einspieler, die Sarah Kuttner derzeit für die WM-Berichterstattung der ARD dreht nicht drüber hinwegtrösten.
Eine Petition zum Erhalt der Show wurde bereits gestartet, aber ich rechne nicht wirklich damit, dass sich MTV durch ein paar hundert Onlinevotes beeinflussen lässt.

[*] Nachtrag: Link entfernt, die URL lautet: http://www.onlinetvrecorder.com/

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Knochenjob

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18.06.06 - 20:11

Ende Mai erschien die neuste (und laut Aussage der Macher zugleich letzte) Synchro von El Hengst Productions unter dem Titel "Der Knochenjob". Grundlage für die Neuvertonung war die Folge "Nashville Pirates" des 80er-Jahre-Serienhits "Ein Colt für alle Fälle".

Nach dem El Hengst Productions bisher schon mit einer "Herzblatt"-Synchro und einer mehrfach ausgezeichneten eigenen Version einer Miami Vice-Folge auffielen, nahm man sich für dieses Projekt noch mehr vor: Alle in der Episode gesungenen Countrysongs wurden eigens umgeschrieben und neu eingespielt!

Das Ergebnis vermag zu überzeugen und der 350 MB schwere Download sei euch sehr ans Herz gelegt.

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Anschnallen, bitte!

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18.06.06 - 19:51

Bei einer Pokerübertragung auf Eurosport lief vor einiger Zeit in der Werbeunterbrechung der aktuelle Air France-Spot. Die Musikbegleitung im Spot gefiel mir auf Anhieb hervorragend. Es war allerdings ziemlich schwierig Interpreten und Titel des Stücks bei Google zu finden. Aber schließlich ist es mir doch noch gelungen: "Between Us" von Aswefall

Bei der Suche entdeckte ich schließlich auch noch eine ganze Site zum Air France-Spot. Dort kann man im Menü unter Voir les films TV->La Piscine den Spot auch online anschauen. Ein Making Of gibt's auf der Seite ebenfalls.

Overkill

Schlußszene

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14.06.06 - 14:51

Dieser Tage erschien mit der 20. Folge von "The Scene" auch die letzte. Eine gute Gelegenheit also, um die spannende Serie um eine Raubkopierer-Gruppe noch einmal von vorn zu schauen.
Die mit jeweils einem Monat Abstand produzierten und veröffentlichten Folgen waren durch den langen Zeitraum doch etwas schwierig zu verfolgen. Irgendwie habe ich die einzelnen Charaktere zuletzt nicht mehr wirklich zuordnen können.
Eine Nachfolge-Staffel (konsequenterweise "Episode 2.0" genannt) wurde bereits direkt nach Veröffentlichung der letzten Folge angekündigt und soll demnächst erscheinen.

Overkill

Spoken Word

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14.06.06 - 03:46

Auch wenn ich mit "Monkeys" schon einmal dorthin verlinkt habe, möchte ich für den Fall, dass ihr euch dort nicht weiter umgeschaut habt, auf die großartigen Texte von Ernie Cline verweisen.
Prädikat: Besonders wertvoll!

Overkill

Schlusspfiff

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14.06.06 - 03:40

Mit der Sommerpause der Bundesliga kam auch die Schlussbilanz der Schirischubser-Saison. Und auch, wenn es noch einige kleine Veränderungen gab, so blieb im Großen und Ganzen doch alles beim Alten: Die Damen machten den Sieg unter sich aus und meine Recken rutschten einen weiteren Platz in Richtung Tabellenende, womit ich mich im Kampf um einen liga-internen UEFA-Cup-Platz, von dem ich zu Beginn der Rückrunde noch träumen fantasieren konnte, endgültig und berechtigterweise geschlagen geben musste.
Auch Loonies Aufholjagd wurde mit dem Schlusspfiff abrupt gestoppt und er musste sich trotz seiner persönlichen Saisons-Bestleistung mit einem virtuellen Abstiegsplatz abfinden. Aber dort hatte er sich inzwischen wahrscheinlich eh schon häuslich eingerichtet, nicht zuletzt wohl aus selbstgewählter Sympathie mit dem letztjährigen Sieger der zweiten Fußball-Bundesliga.

Leider muss ich mit meinem recht ernüchternden Ergebnis auch meinen Strategiewechsel nach der Vorjahressaison als teilweise gescheitert ansehen. Denn auch wenn in absoluten Zahlen deutlich mehr Punkte zusammenkamen, vergrößerte sich der Abstand auf die Spitze im Relativen doch auf beträchtliche 38 Prozent. Aber auch die Annahme, dies hänge lediglich damit zusammen, dass ich die Aufstellung meines Teams die gesamte Saison hindurch beibehalten habe, ist irrig, denn auch Liga-Siegerin Susa sah keinerlei Veranlassung, die einmal gewählte Mannschaft noch zu verändern. Vielleicht waren einfach nur die falschen (teuren) Pferde im Stall.

Der mittlerweile ja bereits begonnene fußball-überfrachtete Sommer wird uns allen Gelegenheit geben, die Strategien zu überdenken und schließlich wieder gestärkt in eine neue Spielzeit zu starten.
Ab in die Kabine!

Overkill

Unterwegs...

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14.06.06 - 00:49

Während ich bei meiner Visite im Sauerland die ganze Zeit stilecht im langen Siebener unterwegs war, durfte ich am folgenden Wochenende quasi die studentische Version der luxuriösen Fortbewegung erleben. Anlässlich des Paderborner Frühlingsfestes traf ich mich mit meinem langjährigen Schulfreund Mario, um ein bisschen die Kneipen der Stadt unsicher zu machen. Nach einer Besichtigung seiner neuen Wohnung machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt. Da jedoch leider kein passender Bus fuhr, standen wir vor der Wahl eine halbe Stunde mit dem Fuß zu gehen oder das Fahrrad zu nehmen. Und so kam es, dass ich biertrinkend hinten auf dem Fahrrad saß, während sich Mario vor mir quasi als Chauffeur mächtig in die Pedale stemmen musste - eine Stretchlimo für Studenten!

Nach all der anstrengenden Arbeit zogen wir anschließend bei reichlich Pils bis zum frühen Morgen durch die Paderborner Innenstadt.
Mission erfüllt!

Overkill

Tag der Bearbeitung

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14.06.06 - 00:40

Mit reichlich Verspätung nun mein Sauerland-Reisebericht vom Tag der Arbeit:
SpineBuster hatte mich für den 1. Mai in seine Heimat eingeladen, um dort mit ihm am Hennesee gepflegt die Tasse zu heben. Im Gegenzug hatte ich die Versorgung mit Dosenbier versprochen.
Nach meiner Anreise am 30. April mit der Bahn - zwei Stunden im großen Bogen drumherum - und Erledigung der wichtigsten Aufgabe (Bier in den Kühlschrank legen), fuhren wir abends nach Remblinghausen in Die Oase. Dort wird traditionell am Abend vor dem 1. Mai der Maiwagen präsentiert der am nächsten Morgen auf der Karlsquell-Trophy genannten Wanderung zum Hennesee die flüssige Verpflegung beinhaltet. Nachdem wir Bekanntschaft mit dem Bier des Abends geschlossen hatten und ob des Preis/Leistungs-Verhältnisses des kredenzten Traugott Simon Pilseners (Kiste angeblich für unter fünf Euro bei trinkgut) überaus positiv überrascht waren, wurde der Wagen mit Feuerwerk und Musik präsentiert. Vom ursprünglichen Einkaufswagen ist mittlerweile nur bei genauerer Betrachtung noch etwas zu erkennen. Die Heckachse bilden mittlerweile zwei Autoreifen, ein Autositz bietet dem wagemutigen Fahrer des Vehikels Platz und von oben schützt ein Dach, das mittlerweile mit Gardinenstoff dekoriert wurde. Autoradio und Boxen sowie eine Scheinwerferarmada, die manch ausgewachsenem Offroader Konkurrenz machen könnte, rundeten das Gesamtbild ab.
Als Neulinge konnten SpineBuster und ich uns nicht dagegen wehren, auf der Kontrahentenliste für den abendlichen Contest im Schlauchsaufen zu landen. Der Angstgegner Schlauch steigerte seine furchteinflößende Macht noch weiter als klar war, dass der Schnellere von uns beiden in die nächste Runde des Wettbewerbs weiterkommen würde. Versteht mich nicht falsch - ich bin Freund Alkohol ja nicht abgeneigt - aber wenn schon saufen, dann mit Stil. Gern auch aus der Dose. Mit haushohem Abstand waren wir zwei zwar die Langsamsten, doch das konnte nicht verhindern, dass ich unsere Runde gewann und damit auch ein zweites Mal antreten musste. Trotz aller Bedenken meinerseits verlief der Rest des Abends jedoch sehr angenehm und ohne Ausfallerscheinungen (auch wenn die Fotobeweise etwas anderes suggerieren mögen). Ein weiteres Indiz für die hohe Qualität des angebotenen Flaschengutes.

Am nächsten Morgen sorgte das Wetter bei uns für einige Skepsis, sodass wir erstmal zum Stausee fuhren und uns dort umschauten. Doch trotz des kalten Windes und der dichten Bewölkung war schon einiges los. Also packten wir unsere Sachen - d.h. hauptsächlich das Dosenbier - und ließen uns am See absetzen. Das frische Wetter zwang uns, die Jacken anzubehalten und das kalte Bier tat das seinige um nicht direkt das sommerliche Gefühl vom letzten Jahr aufkommen zu lassen. Als am frühen Abend schließlich noch leichter Regen aufkam, strichen wir die Segel und ließen uns abholen, um den Rest des Abends im Warmen vor dem Fernseher zu verbringen.
Doch obwohl der erste Mai beinahe ins buchstäbliche Wasser fiel, war die Tour ins Sauerland ein durchaus gelungener Ausflug!

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Resteverwertung

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03.05.06 - 23:38

Nachdem ich im Februar mein IBM ThinkPad X22 mit internem WLAN nachrüsten konnte, habe ich mich in letzter Zeit bei eBay nach einem güsntigen Access Point umgeschaut. Sollte nicht viel können, nur halt billig sein.
Auf der Jagd nach einem Schnäppchen habe ich mir dann einen als "defekt" beschriebenen WLAN-AP gezogen und darauf gehofft, dass der vormalige Besitzer sich einfach nicht genau genug mit dem Gerät auseinandergesetzt hat. Um es abzukürzen: Hoch gepokert und verloren!
Der Access Point ist per WLAN nicht zu finden und die beiden 100Base-T-Anschlüsse kriegen das hektische Blinken, sobald ich sie an meinen Switch anschließe. Der Selbsttest verläuft laut Handbuch jedoch positiv. Bei der Untersuchung des Problems habe ich das Gerät zerlegt und damit all die Mühe nun nicht vergebens war, will ich hier wenigstens den von mir rekonstruierten Aufbau des SL-2511BG1 PLUS/E (E100) (ursprünglich von SENAO) beschreiben. Vielleicht hilft's ja wem.

Befeuert wird der Access Point von einer SENAO SL-2511CD PLUS EXT2. Die Karte ist per PCMCIA-Schnittstelle verbunden, hat zwei Antennenanschlüsse von denen einer mit der Stummelantenne des APs belegt ist und basiert auf dem verbreiteten Intersil Prism-Chipsatz. Die maximale Sendeleistung liegt laut SENAO bei 200 mW.
So wie es für mich den Anschein hat, wird die WLAN-Karte mit einem Realtek RTL8019AS an den integrierten Switch des Gerätes angebunden. Dieser Netzwerk-Controller entspricht zwar nur dem 10Base-T-Standard (also 10 MBit/s), bei Netto-Transferraten von ungefähr 5 MBit/s bei IEEE 802.11b-Funknetzen dürfte das jedoch ausreichend sein.
Das Switching zwischen den Netzwerkanschlüssen übernimmt ein integrierter 5-Port-Switch von Kendin Communications (im Mai 2001 durch Micrel Semiconductor übernommen) mit der Bezeichnung KS8995. Mit diesen wiederum verbunden ist ein Isolation Transformer für vier Ports von LANKom (SQ-H44W), an dem die beiden RJ45-Buchsen hängen.
Als Prozessor dient dem Access Point ein 80C186-kompatibler RDC R8822-RISC-Prozessor mit 40 MHz, der über 4 MBit DRAM verfügt, das in Form des ICSI IC41C16256-35K auf der Platine zu finden ist. Ferner ist noch ein 4 MBit-Flash-Speicher (Hynix HY29F040AC) aufgelötet, der den Bootcode enthalten dürfte.

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['ju:nien] X

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03.05.06 - 21:50

Na gut, ich gebe zu, so richtig neu ist es nicht mehr, aber das tut der Wichtigkeit ja keinen Abbruch. Die ['ju:nien] X wurde mit einem spektakulären Trailer angekündigt!

Wenn bei der Anmeldung, die am kommenden Sonntag Abend eröffnet wird, alles glatt läuft und wir quasi in Lichtgeschwindigkeit die verlangten 33 Euro Unkostenbeitrag überweisen, dürfte nicht mehr viel dagegen sprechen, Anfang Oktober die Hallen der ehrwürdigen Hagener Stadthalle zu stürmen, um bei dieser Jubiläums-Lanparty teilhaben zu dürfen.

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Monkeys

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27.04.06 - 05:36

Dance, Monkeys, Dance

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Erholung pur

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27.04.06 - 05:07

Nachdem ich über Ostern spontan eine Woche verurlaubt bin, konnte ich mittlerweile wohlbehalten aus dem Reich der Wikinger zurückkehren. Als Beute habe ich knapp fünfzig Liter Dosenbier ergattert, womit ich für den Sommer und die anstehende Fußball-WM gerüstet sein dürfte.

Der Preis pro Palette legte dieses Jahr Slots Pilsner nahe, das im Schnelltest auch die Geschmacksprobe durchaus akzeptabel absolvierte. Die kleinen grünen Glücksbringer sehen in den kommenden Tagen auch noch einer größeren Verköstigung entgegen.

Ansonsten verlief der Urlaub überaus erholsam und recht produktiv. Endlich bin ich auch wieder ein gutes Stück mit meiner Studienarbeit vorangekommen, was nicht zuletzt meinem Stresspegel zuträglich ist.

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The Summit IV-Review

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11.04.06 - 06:28

Am vergangenen Wochenende fand in der Osnabrücker Stadthalle die Summit IV statt. Mit 1218 Teilnehmern war es die bisher größte Lanparty an der ich teilgenommen habe.

Bereits am Donnerstag schien die Veranstaltung nicht unter einem guten Stern zu stehen: Loonie teilte mir mit, er müsse überraschend bis Samstag Abend arbeiten!
Und auch der Freitag verlief nicht viel besser. Meine für 14 Uhr geplante Abfahrt verzögerte sich um fast eine Stunde, so dass Moeff und ich erst gegen 15:30 Paderborn auf der A33 in Richtung Bielefeld verließen. Dort verfuhren wir uns schon das erste Mal nachdem wir auf der Suche nach der B68 die falsche Abfahrt erwischten. Mit nur ein paar Minuten hielt sich die Verzögerung aber in Grenzen. Dass mittlerweile Feierabend-, Wochenend- und Osterferienverkehr zusammentrafen, ließ die Fahrt durch die diversen Vororte Bielefelds zur Qual werden und auf den wahrscheinlich einzigen 200 Metern der gesamten Fahrt, die ich schneller als erlaubt fuhr, erwischte mich ein Blitzer.
Gegen 17:00 Uhr erreichten wir dann immerhin ohne größere Suche Sahibs Wohnung in Osnabrück. Er quetschte sich samt Ausrüstung mit in den voll beladenen Volvo und lotste uns mit der Kühlbox auf dem Schoß zur Stadthalle. Bereits an der Ampelkreuzung vor der Halle ereilte uns dann der nächste Schock. Der Stau dort war der Rückstau der Entladezone vor der Stadthalle, denn für über 1200 Zocker standen nur etwa 30 Meter Parkplatz zur Verfügung!
Da also das Auto nicht in der unmittelbaren Nähe der Stadthalle stehen würde, waren wir auch gezwungen all unser Equipment auszuladen und in die Halle zu schleppen. Spätestens danach war ich sogar für ein Bier zu schwach.
Am Abend machten Moeff und ich schon ein wenig den Pokertisch der Expekt-Pokertour unsicher, an dem am Samstag Abend das Poker-Turnier veranstaltet werden sollte. Mit Sahib drehte ich an einer PlayStation 2 im Chillout-Bereich einige Gran Turismo 4-Runden auf der Nordschleife. Mit Abstand den meisten Spaß hatten wir dabei mit dem Daihatsu Midget II - einem asiatischen 33 PS-Boliden von der Schönheit einer plattgefahrenen Kröte.

Am Samstag Mittag kredenzte Sahib uns frische Brötchen und alles sah gut aus bis Loonie abends seinen eigentlich noch geplanten Besuch absagen musste - es hätte für die paar Stunden nicht mehr gelohnt.
So blieb Moeff und mir nichts anderes übrig als uns zu zweit zum Pokerturnier anzumelden. Die Zeit bis zum Start verbrachten wir dann mit einem kleinen Grillfleischmassaker. Bei dieser Gelegenheit bemerkten wir, dass uns die Obrigkeit nicht nur im (zu schnell) bewegten Verkehr zur Kasse bitten wird, sondern auch im ruhenden. Dabei hatte ich den Wagen extra entgegen zweier Einbahnstraßen hinter der Kirche geparkt. Doch davon scheinen sich Osnabrücker Politessen nicht beeindrucken zu lassen.
Beeindruckt zeigten sich hingegen viele, ob unserer Grillaktion, die wir vor der Stadthalle veranstalteten. Schnell machte sich rund um die Halle der Duft von marinierten Rückensteaks breit. Was wir nicht wussten: Wir grillten scheinbar ausgerechnet vor einem Büro des Hallencaterers und so blickten alle paar Minuten neugierige (aber humorvolle) Gesichter der Belegschaft aus dem Fenster und amüsierten sich über unser Treiben.
Derart gestärkt bezogen wir getrennt Stellung an den Pokertischen. Das Expekt-Pokerteam setzte uns jedoch mit den kräftig steigenden Blinds ziemlich unter Druck, sodass ein gutes Pokerface bald nicht mehr reichte. Moeff platzierte sich als Fünfter an seinem Siebener-Tisch; ich schaffte es immerhin bis auf Platz drei an meinem Tisch und musste so erst für das Heads-up den Tisch räumen.
Nachdem der Pflichtteil des Abends damit hinter mir lag, wandte ich mich wieder meiner Kiste Detmolder zu, um weiterzumachen, wo ich freitags aufgehört hatte. Nebenbei spielte ich im Chat eifrig beim Trivia-Quiz mit (Endstand vom Sonntag, 13:30). Ab und an spielten wir auch noch eine Runde Half-Life Killbox.

Als ich mich Sonntag Morgen auf meinem Feldbett hinlegte, begannen bereits die ersten Teilnehmer abzubauen, um die Heimreise anzutreten. Sahib weckte mich etwa zweieinhalb Stunden später, doch an ordentlichen Schlaf war eh nicht zu denken, da inzwischen scheinbar jeder zweite Lanparty-Besucher eine dieser Riesenluftmatrazen mit elektrischer Pumpe besitzt und um dies auch allen anderen zu beweisen die Teile im Schlafbereich be- oder wie zu diesem Zeitpunkt entlüftet, was einen Höllenlärm macht. Oder man unterhält sich einfach mit dem Deppen neben sich über die besten CS-Taktiken. Kein Wunder, dass es da zu einigen gereizten Stimmungsäußerungen im Schlafsaal kam.
Die Zeit bis zur Siegerehrung um 14:00 verlief weniger aufgeregt und dank Frühstück und reichlich Koffein war auch die Müdigkeit schnell vergessen. Die Stimmung während der Ehrung war für ein Event mit so vielen WWCL-Turnieren und Pro-Gamern recht zurückhaltend. Entweder scheint man sich da den Sieg nicht zu gönnen oder es sind wirklich nur noch die Sieger zugegen und warten mit der Abreise bis nach der Preisverleihung - die Reihen hatten sich nämlich schon sichtbar gelichtet.
Das hatte andererseits auch den Vorteil, dass es nun nicht wie am Freitag zu großen Staus in der Beladezone vor der Halle kam.

Gegen 16:00 Uhr verließen wir schließlich die Stadthalle Osnabrück, brachten Sahib zu seiner Wohnung und machten uns auf den Weg nach Paderborn. Die Straßen waren etwas freier und so verlief die Fahrt angenehmer und weniger stressig als freitags. Punkt 18:00 Uhr setzte ich Moeff ab und fuhr weiter. Nachdem alles ausgeladen, ich geduscht und der Computer wieder aufgebaut war, fielen mir noch am Schreibtisch bereits nach einigen Minuten die Augen zu.

Das Wochenende zusammenfassend muss ich sagen, haben wir eine sehr gut organisierte LAN erlebt, die durch ein rundes Programm (zwei Kinofilme, Karaoke, diverse Funturniere, WWCL, GamerFM-Coverage, Expekt-Pokertour u.v.m.) und nette Orgas zu überzeugen wusste. Das Hallenklima und die Stimmung waren gut.
Auf der Contra-Seite zu verbuchen gilt die nervige Anreise über Bielefeld - insbesondere das Gejuckel die B68 entlang - und die katastrophale Parkplatz-Situation an der Halle. Doch das sind beides Dinge auf die man sich einstellen kann.
Die Summit ist eine Reise also wert und falls Loonie das nächste Mal nicht an seiner Karriere feilen muss, nehmen wir ihn auch mit. ;)

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Drunken Stepfather

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04.04.06 - 05:06

Seit dem letzten Sommer lese ich regelmäßig Don Vitos Blog FetteMama.org. Don Vito schreibt dort politische Satire, die sich oft hart an der Grenze befindet und zuweilen auch mal darüber. Die Seite hat allerdings inhaltlich reichlich nachgelassen und hätte ich nicht meinen FeedReader, ich würde mich wahrscheinlich nicht mehr auf den Weg dorthin machen. Doch so bleibe ich wenigstens auf dem Laufenden, was die aktuellen YouTube.com-Hypes angeht.

Heute stolperte ich jedoch über ein englisch-sprachiges Blog, dass mir auf Anhieb sehr gut gefiel und das ich euch damit natürlich auch gleich ans Herz legen möchte:

Drunken Stepfather

Häufig lose an Celebrity-News festgemacht, schildert der Autor seine Sicht der Dinge und das ist die Sicht eines meist betrunkenen Mexikaners mit zwei Stieftöchtern, einer Ehefrau, die er als "fat bitch" beschreibt und nur einem Fernseher. Viel Spaß beim Lesen!

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Optimus Keyboard

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30.03.06 - 20:42

Als das russische Design-Studio Art. Lebedev im vergangenen Juli eine komplette Tastatur ankündigte, deren Tasten aus einzelnen OLED-Displays bestehen soll, war ich reichlich begeistert.
Jedem Spiel und jeder Anwendung eigene Logos für die Tastenbedeutungen zuzuordnen und diese nicht nur für Tastenkombinationen wechseln, sondern auch noch animieren zu können - das klingt nach einem echten Geek-Tool.

Eine gehörige Portion Skepsis, ob das Gerät jemals wirklich die Produktion erreichen würde, machte sich aber auch breit. Doch mittlerweile bin ich da wieder etwas optimistischer, denn seit Anfang Februar gibt es eine kleine Version der Tastatur, die bis zum kommenden Dienstag noch für 2850 Rubel - etwa 85 Euro - vorbestellt werden kann. Auf der zugehörigen Webseite kann man auch eigenhändig ausprobieren, wie das Mäusekino in der Anwendung aussehen könnte.

Nun hoffe ich also weiter auf das mittlerweile für Ende des Jahres angekündigte Optimus Keyboard und darauf, dass der Preis für das Edelgerät wirklich "weniger als ein gutes Mobiltelefon" beträgt.

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Gesundheit!

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28.03.06 - 05:29

Alles war ruhig heute Nacht. Hätte meinetwegen auch so bleiben können. Aber dann zerstörte ein Popup-Fenster die Idylle und bugsierte mir durch die Hintertür einen Trojaner in den virtuellen Vorgarten. Leider konnte ich nicht mehr rekonstruieren, welche Sicherheitslücke hier dazu ausgenutzt wurde. Bemerkbar machte sich der Schädling durch kleine Werbeeinblendungen, die mich zum Kauf einer Antiviren-Software überreden sollten.

Wichtig in so einem Fall: Bleiben Sie ruhig! Uhrzeit merken, Online-Verbindung kappen.
Der erste Gedanke, kreiste um die Frage, warum mein Virenscanner keinen Alarm geschlagen hatte. Die Signaturdateien waren von gestern oder vorgestern. Es schien sich also um eine recht neue Variante zu handeln.
Anhand der Uhrzeit konnte ich die ursächlichen Dateien schnell ausfindig machen - lediglich eine Handvoll Dateien waren im fraglichen Zeitraum auf der Festplatte angelegt worden. Nun schnell einmal mit dem Notebook das letzte Update für den Virenscanner besorgt und auf den Rechner kopiert. Jetzt erkannte der Scanner immerhin eine der nervigen Applikationen (mssearchnet.exe) als parasitären Eindringling. Leider brachte das manuelle Beenden des Prozesses nicht den gewünschten Erfolg. Das Programm wurde sofort wieder gestartet und ein Löschen der Datei damit verhindert.

In dieser Situation ist es von Vorteil, wenn man ein Betriebssystem zur Hand hat, das sich von CD starten lässt. In meinem Fall ein Windows Preinstallation Environment, das ich auch mit den passenden Treibern für mein Festplatten-RAID versorgen konnte. Mit etwas Glück dürfte es auch der abgesicherte Modus tun, verlassen wollte ich mich aber lieber nicht darauf.
Da nun keine Dateien auf der Systemplatte verwendet wurden, konnte ich die vorher anhand des Erstellungsdatums identifizierten Dateien (dfrgsrv.exe, interf.tlb, mssearchnet.exe, nvctrl.exe & stickrep.dll sowie eine Reihe zufällig benannter .tmp-Dateien hinter denen sich ebenfalls ausführbare Executables versteckten - alle im System32-Verzeichnis) löschen. Die Einträge um die Programme auch beim Systemstart auszuführen, fand ich nach einer kurzen Suche in der Registry unter HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\explorer. Sie ließen sich nach einem Neustart und der Rückkehr zum normalen Windows einfach löschen. Auch einen Eintrag zur stickrep.dll konnte ich schnell finden.
Des Weiteren hatte sich ein "Security Toolbar" genanntes ActiveX-Plugin installiert, das jedoch freundlicherweise über eine Deinstallationsroutine verfügte. Es hinterlässt jedoch zwei Schlüssel in der Registry unter HKCR\CLSID. Der erste lässt sich am String "SecurityToolbar" erkennen. Er verweist auf die "Security Toolbar.dll". Ein zweiter Schlüssel enthält den String "Nothing" und verweist auf eine Datei, die dem Schema "hp????.tmp" entspricht. Sind beide Schlüssel gelöscht, tauchen die Toolbar "Security Toolbar" und das Browser Helper Object "Nothing" nicht mehr in der Liste der IE-Add-Ons auf.

Das Ganze dauerte ein wenig länger als es sich hier liest, drei Stunden vergingen darüber. Im Anschluss daran packte mich die Neugier und ich unterzog die sichergestellten Überbleibsel einem Online-Virusscan, bei dem 15 verschiedene Programme auf jede Datei losgelassen werden. Danach werden die Ergebnisse der einzelnen Scanner präsentiert. Die Trefferrate war erschreckend gering: Von acht Dateien erkannte der beste Kandidat im Feld gerade einmal fünf, die durchschnittliche Quote liegt bei etwa 1,9 positiven Befunden. Die Ergebnisse im Detail sind hier verlinkt.
Zusätzlich verglich ich noch den kostenlosen Virenscanner FreeAV, der sich mit zwei bzw. drei Treffern im Mittelfeld behaupten konnte.

Nachtrag: Laut CastleCopsWiki handelt es sich um eine Variante der Malware SpyAxe namens SpywareQuake, die am 25. März erstmals in freien Wildbahn gesehen wurde.

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RSS-Reader im Test

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26.03.06 - 05:57

Eigentlich wollte ich heute Nacht mal einen ordentlichen Vergleichstest für RSS-Reader anstellen. Diese kleinen Biester sammeln Zusammenfassungen von Blogs, News-Seiten und ähnlichem mehr ein und benachrichtigen den Benutzer davon, wenn sich da was geändert hat. Der Nutzen liegt auf der Hand - man muss sich nicht mehr selber auf die Suche machen und all seine Lieblingsseiten abklappern in der Hoffnung hier oder dort einen neuen Eintrag zu finden. Optisch und in der Anwendung orientieren sich die meisten Programme an den gängigen Mail-Clients.

Seit Anfang Januar setze ich nun den kostenlosen FeedReader ein und war bis heute Nacht einigermaßen zufrieden. Doch dann...! Nachdem heute Nachmittag urplötzlich mein Mouse Cursor verschütt ging und auch weder durch ein geändertes Layout noch durch einen Ruhezustand wieder erscheinen wollte, war es nach 81 Tagen an der Zeit das treue Rechnerlein neuzustarten. Als ich nach erfolgtem Neustart nach meinen ungelesenen (aber in "interessant" und "nicht lesenswert" vorsortierten) Feeds schaute, bot sich ein Bild des Grauens! Dass nur noch die letzten 50 Feeds zu sehen waren, muss ich mir selber anlasten - die entsprechende Option hatte ich falsch gesetzt. Doch auch die als "ungelesen" markierten Feeds sind hinfort. Die verbliebenen sind wild durcheinander sortiert, mal fälschlicherweise als "ungelesen", mal als "gelesen" ausgewiesen. Kurz: Ich muss mich selbst durch die Webarchive wühlen, um die (wenigen) wichtigen Artikel noch einmal herauszusuchen, die ich noch abarbeiten will.

Nach dieser Enttäuschung war ich nun fest entschlossen den lang geplanten, umfassenden Vergleichstest der im Web verfügbaren Reader zu erstellen. Doch nachdem ich jetzt die Testkriterien gesammelt habe (GUI-Design, Kategorien, Feed Icons, Update Intervall, Bookmarks, Summary, Archiv, Suche, Editor, Systray Icon, Popup Notification, Speicherbedarf & Lizenz) und mich eine geschlagene halbe Stunde damit herumgeplagt habe, den ersten Vergleichskandidaten zu installieren, habe ich den Plan schon wieder aufgegeben. Ärgere ich mich halt doch noch ein wenig mit dem FeedReader rum. Oder ich warte bis zum nächsten Wutausbruch. Oder ihr testet einfach mal einen und schreibt mir, ob das Teil taugt.

Falls jemand trotzdem FeedReader benutzen möchte, tut er sicher gut daran den internen Webserver abzuschalten, der auf Port 80 und/oder 8888 auf Verbindung wartet (besten Dank an Piwi nochmals für diesen Hinweis).

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Wer hat schon vier Titten?

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26.03.06 - 00:27

Irgendwann stolperte ich abends mal bei DSF über eine Poker-Übertragung. Dabei hat es mich dann erwischt und um den Jahreswechsel herum schaute ich immer häufiger zu. Dank der regelmäßigen Poker-Sendungen habe ich auch schnell die Regeln der momentan populärsten Variante Texas Hold'em verstanden und im Februar mit Moeff eine Pokerpartie hier bei mir veranstaltet (Fotostrecke hier!). Weil's da so gut lief, habe ich natürlich auch gleich als einziger verloren und konnte neun Euro an die Gäste verteilen. "Spielschulden sind Ehrenschulden" und so...
Trotzdem (oder gerade deshalb?) fanden alle viele Spaß daran und wollen beim nächsten Mal wieder dabei sein.

Um nun die Zwischenzeit bis zum nächsten kleinen Turnier zu überbrücken, habe ich mich mittlerweile bei PokerStars.com angemeldet und da ein wenig gespielt. Mittlerweile klappt es so gut, dass ich inzwischen etwa $150.000 gewonnen habe - Spielgeld versteht sich. Auch die Fachbegriffe beim Poker habe ich nun besser drauf und vermute hinter "Four Tits" keine Sauereien unter den Spielern mehr, sondern zwei Damen im Blatt.
Der Höhepunkt meiner noch kurzen Pokerkarriere war am 18. Februar als ich einen Royal Flush of Spades und damit das seltenste Blatt beim Poker hatte. Die Chance für so eine Hand liegen bei genau 1 : 2.598.960 - damit ist es wahrscheinlicher einen Lotto-Fünfer mit Zusatzzahl zu haben als diese Kartenkombination.

Nun überlege ich, ob ich nicht mal ein paar Dollar echtes Geld im Online-Casino riskieren soll und wenn man nicht gleich 50 Dollar auf sein virtuelles Konto einzahlen müsste, hätte ich es bereits getan. Doch in Kombination mit den amerikanisch-merkwürdigen Zahlungsverfahren bei PokerStars.com, schreckt mich das etwas ab. Vielleicht ist es besser so und ich träume den Traum vom schnellen Geld lieber mit Spielgeld und kleinen Einsätzen unter Freunden weiter.

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Civilization IV

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25.03.06 - 23:50

Einige Zeit spiele ich nun schon hin und wieder Civilization IV. Ein wirklich großartiges Stratgiespiel, muss ich sagen. Es wird dem großen Namen der Spielereihe absolut gerecht. Inhaltlich dreht sich weiterhin alles darum eine Welt zu bevölkern, von der Steinzeit bis in die Moderne zu leiten und schließlich die erfolgreichste Zivilisation anzuführen. Insbesondere der Multiplayer-Modus erhöht dabei die Langzeitmotivation gegenüber den Vorgängern erheblich.
Ein wenig Schwierigkeiten hatte ich lediglich meinen GameSpy-Account im Spiel zu aktivieren um die Online-Multiplayer-Lobby betreten zu können. Bis ich endlich im Civilization Webring Forum des Rätsels Lösung fand: Man muss im Spiel mit seinem bestehenden Login einen neuen Account erstellen. Anschließend erhält man auch Zugriff auf die Serverliste und kann sich so Online-Gegner suchen.

Leider haben der Sahib und ich unser Multiplayerspiel nun schon ein paar Wochen ruhen lassen müssen, da Civ4 offenbar größere Probleme beim Speichermanagement hat und der zwischenzeitlich entwickelte Memory Fix von Harkonen ab Version 1.52 nicht mehr funktioniert. Mein Rechner hat mit einem Gigabyte RAM keine Probleme, Sahibs Kiste geht jedoch in die Knie sobald wir eine größere Karte spielen und quittiert bereits nach wenigen Augenblicken die Arbeit mit einem Absturz. Und so hoffen wir nun auf ein Update des Spiels, das diese Probleme endlich löst. Auch die Standbild-Zwischensequenzen, die ich ständig zu sehen bekomme, nerven ein wenig.

Trotzdem können diese Kleinigkeiten den herausragenden Gesamteindruck des Spiels kaum schmälern. Der Spielspaß der vorherigen Versionen blieb vollständig erhalten und mit den automatisierten Arbeitern oder der großen Übersichtskarte der Forschungsbereiche im Spiel wurden die zeitaufwändigen und störenden Elemente des Spiels sinnvoll reduziert. Nettes Easteregg am Rande: Einsteigern erklärt ein animierter Sid Meier persönlich die Vorgehensweise im Spiel anhand eines kurzen Tutorials.

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Duke Nukem Forever And Ever?

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21.03.06 - 20:33

Ich musste mich schon sehr beherrschen, um nicht vor lachen vom Stuhl zu fallen, als ich heute las, dass 3D Realms bereits einen Nachfolger (!) für das seit beinahe neun Jahren angekündigte Duke Nukem Forever plant. Entnommen wurde diese Informationen einem ansonsten auch recht lesenswerten Interview mit 3D Realms CEO Scott Miller.

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Tonight you belong to me

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21.03.06 - 19:58

Anfang des Monats startete die neue eBay-Werbekampagne "Genau was ich will". Und nachdem ich nun ein paar Mal den TV-Spot dazu gesehen habe, gefiel mir die Begleitmusik immer besser. Also habe ich jetzt mal rausgesucht. Der Song heißt "Tonight You Belong To Me" und wurde 1956 von "Patience & Prudence" aufgenommen.

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WLAN für's ThinkPad

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20.03.06 - 06:26

Im Monat, den es nicht gab, habe ich es auch endlich mal geschafft, meinem Notebook WLAN zu spendieren. Mit SpineBusters tatkräftiger Unterstützung wurde zunächst der Deckel meines ThinkPads getauscht. Der neue Deckel hat an den Seiten Aussparungen für die beiden am Displayrand verlegten Antennen, da die Dämpfung des ursprünglichen Titanverbundstoff-Deckels einen guten WLAN-Empfang andernfalls verhindern würde. An dieser Stelle sei auch der exzellente Support der ThinkPad-Serie erwähnt, der solche Umrüstungen auch Jahre nach dem Auslaufen einer Produktlinie zu moderaten Preisen ermöglicht. Zudem erklärt eine Webseite bei IBM anhand anschaulicher Videos, wie man die ThinkPads zerlegt ohne Spuren zu hinterlassen.

Längere Zeit grübelte ich dann auf dem zu verwendenden Chipsatz der WLAN-Karte herum bis ich mich für eine Gigabyte GN-WIAG02 mit Atheros AR5005GS-Chipsatz entschied. Eigentlich hatte ich eine Karte mit AR5004G-Chipsatz im Sinn, da dieser Chipsatz Sendeleistungen von deutlich mehr als den in Deutschland zulässigen 100 Milliwatt ermöglichen soll. Die Preise für solche Karten lagen allerdings weit außerhalb meines selbstgesetzten Limits.

Doch auch der AR5005GS braucht sich dank exzellentem Empfang (bis zu -105 dBm) und Super G-Mode für bis zu 108 MBit/s nicht zu verstecken.
Einen Wermutstropfen gibt es dennoch: Da sich die Atheros-Karten laut den Informationen aus dem ThinkWiki nicht wie bei WLAN-MiniPCI-Karten üblich als "other" identifizieren, sondern als "ethernet", spuckt das penible BIOS meines X22 beim Startvorgang die Warnung "01C9: More than one Ethernet devices are found. Remove one of them." aus.
Dank ein paar findigen Entwicklern eines ThinkPad-Forums ist jedoch eine Lösung in Sicht. Per Patch wird der Karte die korrekte Identifizierung beigebracht, sodass der Bootvorgang ohne die lästige Bestätigung der Warnung erfolgen kann. Ausgerechnet der AR5005GS-Chipsatz zeigt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt zwar noch widerspenstig, aber man ist guter Hoffnung auch dies in den Griff zu bekommen.

Mittlerweile habe ich auch schon ein paar Mal entlang meiner üblichen Bahnstrecke mit Network Stumbler nach WLAN-Netzen gesucht. Bis jetzt konnte ich während der 30-minütigen Zugfahrt schon 185 unterschiedliche Netze entdecken!

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PayTV-Pläne bei ProSiebenSat.1

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20.03.06 - 05:33

Nun will uns die ProSiebenSat.1 Media AG kurz vor Ostern doch noch ein PayTV-Ei ins Nest legen. Nachdem bereits häufiger Gerüchte um eine "Grundverschlüsselung" der gesamten Senderfamilie kursierten, berichtete Heise.de letztens von Plänen des Konzerns, zwei neue Pay-TVSender zu starten. Einen Comedysender namens Sat.1 Comedy sowie einen Sender für Spielfilmklassiker namens Kabel Eins Classics.

Prinzipiell finde ich die Idee solcher Spartensender nicht schlecht, insbesondere bei dem geplanten Klassikerkanal sehe ich allerdings noch nicht, wie die Sendergruppe hier ein attraktives Zusatzprogramm etablieren will, ohne dem haus-eigenen Kabel Eins massiv das Wasser abzugraben. Zumal ja sicher nicht davon auszugehen ist, dass hier endlich mal Filme im Originalton laufen würden - was ich in der Tat mal für eine echte Bereicherung der deutschen Senderlandschaft hielte. Auch an ausreichendem HDTV-Material dürfte es bei den älteren Filmen mangeln, sodass auch dieses Verkaufsargument wegfiele. So wird es wahrscheinlich lediglich eine eher kraftlose Konkurrenz zum etablierten Premiere, das ja schon allein einige Schwierigkeiten hatte einen Markt für PayTV in Deutschland zu finden und zum Jahreswechsel trotzdem mit massiven Schwierigkeiten an der Börse zu kämpfen hatte.

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"Crashday" verunfallt

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20.03.06 - 05:11

Vor einiger Zeit sah ich bei Spinebuster die gerade erschienene Demo zu "Crashday". Und da das Spiel als inoffizieller Nachfolger von "4D Sports Driving" (manchen vielleicht besser als "Stunts" in Erinnerung) gilt und das, was man sah eigentlich ganz hübsch wirkte, beschloss ich, mir auch einmal die Demo zu installieren.
Doch gleich zu Beginn der erste Dämpfer: Die Demo lässt sich lediglich 50 Mal starten, danach verweigert sie jeglichen weiteren Spielspaß. Nun gut, da ließe sich zur Not noch drüber hinwegsehen. Also weiter. Nach Auswahl der Installationsprache Englisch erfolgte dann die Beschriftung aller Buttons sowie die Fehlermeldung des Windows Media Codecs in französisch. Doch das ist nichts, womit man nicht fertig werden könnte. Gescheitert bin ich jedoch am Starten der Demo, denn wohl um "Raubkopien" der ohnehin frei verfügbaren Demo zu vermeiden, wurde der Kopierschutz SecuROM 7 verwandt. Und der stößt sich seinerseits entweder an meinen "Daemon Tools" oder wiederum an meinem "nero".
Da ich weder bereit war, auf Geratewohl eines der Programme zu deinstallieren, noch der Kopierschutz mit einem der gängigen Tools auf die Schnelle auszuhebeln war, flog die Demo schnell wieder von der Platte. Auch hier kleine Hindernisse - der Link im Startmenü zeigte ins Leere. Das Programm zur Deinstallation scheint auch dermaßen mit der heißen Nadel gestrickt worden zu sein, dass man glatt vergaß, dass Delphi-Standardicon gegen ein eigenes auszutauschen. Zudem hörte ich jüngst, nach der Entfernung des Spiels sei der Windows Media Player ins Lager der Französisch-sprachigen gewechselt, was sich erst durch Neuinstallation des Players beheben ließ.

In der Summe all dieser kleinen und großen Unzulänglichkeiten, muss der Ehrgeiz die Tage doch sehr groß sein, damit ich mich noch einmal daran versuche, die Demo ans Laufen zu bekommen.

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Hatta!

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20.03.06 - 04:23

Netzwerk? Hatta!

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Feiern wie die Spanier

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18.03.06 - 15:30

Die Spanier haben im Moment einen kleinen Wettstreit laufen, bei dem es darum geht, welche Stadt die meisten Zecher an den Start bringt. Ausschlaggebend für diese sportliche Auseinandersetzung sollen Studenten sein, die vor einem Monat das Ende der Prüfungszeit traditionell feuchtfröhlich begingen und in Sevilla per SMS etwa 5000 Menschen zur Party unter freiem Himmel zusammentrommelten.
Gestern nun versuchten mehrere Städte diese Vorlage zu toppen und so becherten 20000 Jugendliche allein in Granada was das Zeug hielt.

Ich finde, eine schöne Idee. Wir Deutschen sollten uns dieser Herausforderung stellen und den Fehdehandschuhe zu unseren Füße aufheben. Unser Ruf als Nation der Säufer steht auf dem Spiel! Aber warten wir lieber noch bis das Wetter hier etwas kuscheliger ist.

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Jagged Alliance-Nachfolger im Mai

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17.03.06 - 18:40

Mit großer Freude habe ich vorgestern eine Ankündigung für einen (inoffiziellen?) Nachfolger der wunderbaren Jagged Alliance-Serie vernommen. Am 5. Mai soll das Spiel mit dem Namen "Brigade E5: New Jagged Union" in den deutschen Handel kommen. Verfügbar ist auch eine Demo aus dem letzten Jahr.

Insbesondere nachdem es reichlich Ärger um die letzte Neuauflage der Serie namens "Jagged Alliance 2: Wildfire" gab und mich auch die ähnlich angelegten Spiele "Silent Storm" und "The Fall: Last Days Of Gaia" eher enttäuscht haben, waren meine Hoffnungen auf einen baldigen Nachfolger recht gering. Im Mai werden wir mehr wissen.

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Rootkiste für umme

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17.03.06 - 16:15

Schon vor einiger Zeit machte Piwi mich auf ein Angebot bei Server4You aufmerksam, bei dem man drei Tage lang einen Root-Server kostenlos testen darf.
An sich eine Supersache, uns wollte jedoch selbst bei angestrengtem Nachdenken einfach nichts einfallen, was man dort mal ausprobieren könnte. Für etwas Aufwändiges sind die drei Tage einfach zu kurz und alles andere schafft es vermutlich nicht, die Kisten mal richtig ins Schwitzen zu bringen. Immerhin sind im größten Angebot 60 GB Webspace und umgerechnet bis zu 65 GB Trafficvolumen am Tag enthalten.
Bliebe bloß noch der Tankgutschein, den man bei der Aktion gewinnen kann. Ein Jahr kostenlos tanken ist schließlich angesichts der Spritpreise auch nicht zu verachten.

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Warum hier nix geht manchmal

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15.03.06 - 06:22

Die Tage habe ich mich mal darum gekümmert, zu untersuchen, warum diese Seite manchmal etwas zickig reagiert und nur noch eine Fehlermeldung ausspuckt - den regelmäßigen Besuchern ist es sicher schon einmal aufgefallen.
Höchstwahrscheinlich sind diese Ausfälle auf ein ausgelagertes Skript zurückzuführen, das den Status des Enemy Territory-Servers anzeigt (das kleine Adler-Logo links unter der Navigationsleiste). Dieses Skript musste ich auslagern, da der darin verwendete php-Befehl fsockopen() auf diesem Server nicht funktioniert. Der Server auf dem das Skript nun liegt ist jedoch leider alles andere als zuverlässig, was sich dann auch hier auf alle Seiten mit Navigationsleiste auswirkt.

Acht Stunden Fehlersuche und unzählige Tests später habe ich dann nahe der Verzweifelung herausgefunden, dass es sich dabei um einen Fehler der hier eingesetzten php-Version 4.4.1 zu handeln scheint. Der Zugriff auf eine mit fsockopen() geöffnete Ressource liefert ein leeres Ergebnis zurück, obwohl weder fsockopen() noch Zugriff scheitern. Der Bug soll mit der am 13. Januar 2006 veröffentlichten php-Version 4.4.2 behoben worden sein.

Bevor ich mich nun also auf die Suche nach einem anderen - stabileren - Server begebe, auf den ich das Skript auslagern kann, warte ich noch ein wenig ab und hoffe auf ein zeitnahes Update auf die neue php-Version.

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EA unterwegs zu neuen Ufern

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15.03.06 - 05:54

Vorhin bin ich über einen News-Eintrag bei pcgames.de gestolpert, der mich zu einem Bericht der BusinessWeek brachte in dem über eine Neuausrichtung im Hause Electronic Arts referiert wird.

Scheinbar möchte der weltgrößte Publisher von Computerspielen seine Produktausrichtung ein wenig umorientieren um den immer höheren Lizenzgebühren seiner Franchise-Spieletiteln zu entgehen.
In den letzten Jahren musste der Ruf des Unternehmens in der Spiele(r)szene schon reichlich leiden, da zunehmend auf immer weitere Neuauflagen bereits erfolgreicher Spiele gesetzt wurde und so schließlich kaum noch innovative Ideen aus dem Hause EA kamen. Alles nur noch ein Aufguss alter Erfolge. Doch vermutlich gerade aufgrund dieser Kalkulierbarkeit schaffte EA es an die Spitze der Publisher und erzielte im gerade endenden Fiskusjahr einen Umsatz in der Größenordnung von 3,4 Mrd. USD.
In der Folge des Erfolges kaufte EA immer mehr kleinere Spieleschmieden auf, die fortan ebenfalls die Arbeit an bereits erfolgreichen Spieleserien übernahmen. Alles was bei EA landete, war so dem kreativen Untergang geweiht, schien es.
Nun jedoch will EA sich neu ausrichten - nicht um der Kreativität willen, habe ich den Eindruck, sondern weil bei steigenden Produktions- und Lizenzkosten die Gewinne wegbrechen. Von bisher 30 Prozent Eigenideen will man auf über die Hälfte steigern, in der Hoffnung auf den einen oder anderen Super-Hit. Das macht das Geschäft zwar riskanter, wir Spieler jedoch dürften davon profitieren.

Interessant fand ich im BusinessWeek-Artikel die Beschreibung der Arbeitsweise bei EA. Bisher wurde dort nicht in kleinen Studios an einem einzelnen Projekt gearbeitet, sondern Hunderte von Entwicklern sitzen in den Hauptstudios in Vancouver, Los Angeles und Redwood City und werden mehr oder weniger dynamisch den einzelnen Entwicklungen zugewiesen. Dies ermöglicht es, die gerade bei Sport- oder Filmtiteln wichtigen Deadlines einzuhalten. Das dürfte allerdings der Kreativität ebenso wenig zuträglich sein, wie die 80-Stunden-Wochen, deren Berichte 2004 die Runde machten.
Das soll nun alles besser werden, wenn man den Entscheidungsträgern glauben will. Kleine Studios, mehr kreativer Spielraum, weniger Zeitdruck. Zusammen mit der Schilderung von "TV-Flachbildschirmen auf denen die bemerkenswertesten Fortschritte der letzten Woche überall im Studio präsentiert werden sollen" klingt das schon wieder ein wenig nach Dotcom für mich. Aber gut, war auch nicht alles schlecht damals™.

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Hatschi!

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14.03.06 - 07:04

Die Vogelgrippe ist da! Und während die einen bereits die große Panik schieben, freut mich die Aussicht auf eine alles vernichtende Pandemie eher. Nie war die Chance größer, dass es zur lang erwarteten Invasion der Zombies kommt.
Ein wenig enttäuscht bin ich allerdings ob der schlappen Prognosen für den Fall einer Pandemie. Lediglich 130.000 Opfer bundesweit erwarten Experten vom Institut für Medizinische Biometrie der Uni Tübingen für den Fall einer Mutation des H5N1-Virus. Das schafft ja nicht so richtig Platz. Zum Vergleich: Die spanische Grippe von 1918 bis 1920 forderte mindestens 25 Millionen Tote in Europa und auch die Pest von 1348 schaffte schätzungsweise 25 Millionen - ein Drittel der europäischen Bevölkerung. Aber zur Not muss man da halt noch ein wenig nachhelfen. Eine Kreuzung von H5N1 mit Rinderwahn könnte den gewünschten Effekt bringen. Zeigen die so Infizierten dann noch ausgeprägte Aggressionen kommen sie Zombies doch schon recht nahe. Vielleicht noch etwas Ebola dazumixen, damit man die Aussätzigen auch besser erkennt und entspannenden Freizeitaktivitäten mit der Kettensäge steht nichts mehr im Wege.

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Alles up-to-date

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14.03.06 - 06:43

Zu Beginn des Monats hat Microsoft seine Schnüffelbestrebungen ein wenig intensiviert und eine neue Version des "Windows Genuine Advantage Validation Tools" (wo genau dort der Vorteil liegen soll, frage ich mich allerdings noch) veröffentlicht. Ohne Installation des ActiveX-Plugins lassen sich ausschließlich noch die sicherheitskritischen Updates für Windows installieren.
Eingeführt hatte Microsoft diese Überprüfung im Juli letzten Jahres, bisher ließ sich die Schnüffelei im System jedoch umgehen, indem man die Verwendung des Plugins im Internet Explorer deaktivierte. Neuerdings jedoch ist dort nur noch der Hinweis zu lesen, dass Plugin werde vom Administrator verwaltet - die Deaktivierung ist auf diesem Wege nicht mehr möglich.
In einem Forum fand ich nun jedoch einen Hinweis, wie man diese Option mit dem Umweg über den Gruppenrichtlinien-Editor wieder aktiviert. Anschließend funktioniert die Aktualisierung über die Windows Update-Seite wie gewohnt.

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Schnitzel-und-Blowjob-Tag

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14.03.06 - 06:15

Fangen wir mit den zeitkritischen Dingen, die zu berichten sind:

Heute ist die lange Zeit, die wir unterjocht und mit Institutionen wie Valentinstag oder dem jüngst begangenen "Internationalen Frauentag" geknechtet wurden vorbei. Endlich winkt ausgleichende Erlösung in Form des Schnitzel-und-Blowjob-Tages!
Und pragmatisch wie wir Männer sind, haben wir den Tag auch gleich so benannt, dass unpassende Geschenke und übermäßige Anstrengungen bei der Auswahl einer geeigneten Geschenkidee entfallen - der Name sagt alles. Eine Frage bliebe jedoch noch zu klären: Wie begrüßt man sich an diesem Tag? Zu Ostern sagt man "Frohe Ostern!", zu Neujahr wünscht man sich "Ein Gutes Neues Jahr" - doch wie begrüßen wir uns heute?

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Kürzester Monat entdeckt!

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14.03.06 - 05:17

Soeben ist es mir gelungen, den kürzesten Monat des Jahres zu entdecken! Ich werde ihn Februar nennen.
Der Februar ist so kurz, dass er wahrscheinlich völlig unbemerkt an den meisten vorüber gegangen sein dürfte. Noch bevor ich hier irgendetwas aus dem ja ohnehin verdammt kurzen Februar berichten konnte, war er auch schon wieder vorbei. Und doch ist einiges geschehen. Mal schauen, ob ich das alles aufgearbeitet bekomme.

Das wäre auch dringend nötig, denn alles was so mehr oder minder erwähnenswert ist, bleibt hier einfach als Browserfenster geöffnet und das sind mittlerweile zehn Stück. Da ich aber nach über 69 Tagen Ruhezustand dringend mal neustarten müsste, will das nun erledigt werden.

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Speicherung von Verbindungsdaten

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29.01.06 - 00:27

Wie heise online berichtete, erging am vergangenen Mittwoch gegen die T-Online AG ein Urteil vor dem Landgericht Darmstadt, in dem das Gericht feststellt, dass die Verbindungsdaten von Flatrate-Kunden direkt nach Beendigung der Onlineverbindung zu löschen sind. Dies betrifft insbesondere die für die Dauer der Einwahl zugeordneten IP-Adressen über die die Kunden anderenfalls auch nachträglich noch identifiziert werden könnten.
Den Bericht zum Anlass nehmend habe ich mich daraufhin bei meinem Provider Fireline Networks einmal erkundigt, wie man dort mit den Verbindungsdaten verfährt. Nach gewohnt kurzer Reaktionszeit (vierzehn Minuten) erhielt ich folgende Antwort:

Vielen Dank für Ihre Mail.
Wir speichern bei Flatrate-Kunden keinerlei Verbindungsdaten, da diese zur Rechnungsstellung nicht benötigt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Fireline Networks Serviceteam


Dass eine zweite Mail, die ich an callando geschickt habe nicht beantwortet wurde, mag daran liegen, dass der Support derselbe ist, da Fireline Networks meines Wissens als callando-Reseller auftritt.
Auch diese Episode bestärkt mich wieder einmal in meiner Überzeugung beim Wechsel weg von T-Online das Richtige getan zu haben.

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Doveman

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27.01.06 - 03:48

Und es begab sich zu einer Zeit, dass ich neue Seife kaufen musste, auf dass sich ein jeder auf meiner Toilette rein halten könne. Und so ging ich zu meinem Lieblings-PLUS (neben meinem Lieblings-ALDI). Dort scheinen sie jedoch CD - ihr wisst schon: an meine Haut lasse ich nur Wasser und [CD] - aus dem Programm genommen zu haben. Was also nun?
Im gleichen Regal lag Dove-Seife rum und was beinahe so klingt wie Homer Simpsons Lieblings-Bier, kann so schlecht nicht sein, dachte ich. Doch weit gefehlt! Nicht nur, dass das Zeug müffelt wie ein Muldenkipper voller Blumen, es macht dank "einem Viertel Feuchtigkeitscreme" auch noch siffige Pfoten!
Mag ja noch so doll sein für die Haut, aber wenn es sich die Patschehändchen nach dem Waschen nicht sauber anfühlen, sondern wie ein frisch gecremeter Babypopo, dann ist das nix für Vatis Ältesten.
Muss ja nicht gleich Grüne Tante sein, aber dieses Dove kommt mir nicht noch einmal ins Haus.

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Alles fit im Schnitt?

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27.01.06 - 02:44

Um die Liste meiner Filme weiterhin preußisch-akkurat führen zu können, habe ich bei einer kleinen Aufräumaktion meiner Festplatte ein kurzes Skript geschrieben, dass einem die mühsame Berechnung der durchschnittlichen Bitraten für Filme, die in mehrere Dateien unterteilt sind, erleichtern soll. Berücksichtigt werden die Angaben für Video-Bitrate, Audio-Bitrate und "Quality of Frame" (durchschnittlicher Bitwert, der einem einzelnen Pixel zur Verfügung steht - und somit der wirklich interessante Wert bei der Betrachtung der Qualität eines Videos). Berechnet werden die Durchschnittsraten für bis zu drei Segmente.
Das Skript ist im Documents-Bereich verlinkt. Fragen und Anregungen sind natürlich willkommen.

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Vom Runden und dem Eckigen

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27.01.06 - 02:30

Morgen geht es wieder los. "Was?", fragt ihr? Nein, ich meine nicht das Wochenende, sondern die Rückrunde der Fußball-Bundesliga.
Mein Plan für die Hinrunde im kicker-Managerspiel alle zu überflügeln oder wenigstens uneinholbar hinten zu liegen, ist leider nicht aufgegangen. Mehr als eine mäßige Platzierung im Mittelfeld unserer Tabelle war nicht zu holen. Aber ich habe Vertrauen in meine Mannen und werde daher auch nichts mehr an der Aufstellung ändern, geschweige denn die Taktik wechseln. Nachdem mein spanischer Eroberer Pizarro (FC Bayern) nun wieder genesen sei und sicher häufiger spielen werde, wie mir meine versierte Mit-Managerin, die spielerfrau, versicherte, hoffe ich mit ihm auf einen Umschwung in der Punkteverteilung zu meinen Gunsten.
Wer seinen Kader noch umbesetzen und die Unfähigen seines Teams gegen aufstrebende Neuerwerbungen ersetzen möchte, muss sich nun beeilen. Morgen Abend um 20:00 Uhr MEZ ist Schluss und erfahrungsgemäß ist der kicker.de-Server zu solchen Terminen eh immer unfähig den Ansturm der spielwütigen Do-it-yourself-Manager zu verkraften.

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Knatter-TV

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18.01.06 - 22:20

Mein Technisat DIGIT PR-S jammerte mir vor einiger Zeit ständig vor, ich möge doch bitte das verfügbare Update installieren. Da das Update per Satellit aus irgendeinem Grund nicht funktionieren will, musste ich dazu die Tage mein Notebook rausholen und die Firmware per serieller Verbindung auf den neuesten Stand bringen.
Einen Tag nach dem Update überraschte der Receiver mich mit dem Hinweis, es seien neue Sender verfügbar. Den Bruchteil einer Sekunde spielte ich mit dem Gedanken an die Hoffnung, Technisat habe etwas an seiner krüppeligen Disicon-Anlage geändert, sodass der Kunden-Depp auch in den Genuss von "MTV" oder "Das Vierte" kommen möge. War natürlich nicht.
Dafür jedoch wurde ich mit dem ungleich lustigeren Sender "SexySat" entschädigt, der mit Bitraten um ein MBit/s herum und Live-Mitschnitten von Telefonsex-Gesprächen auf Präpubertierenden-Niveau zu begeistern vermag. Die Mischung aus Bild- und Tonfehlern, Studio-Equipment aus dem Elektronik-Discounter an der Ecke und osteuropäischen Schlampen Models unterhält nach zwei Litern Bier ganz gut und hat schließlich sogar eine eigene, recht umfangreiche Fanseite mit dem Titel "The truth about the most boring and unexciting liveshow channels in Europe" bekommen.
Die sendereigene Website ist übrigens auch einen Besuch wert.

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Product Placement

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17.01.06 - 06:28

Vorhin habe ich "The Island" geguckt. Ganz netter Film, wie ich finde. Ein wenig auf den Sack ging mir allerdings das ständige Product Placement. Ich habe nichts dagegen, wenn ab und an irgendwo ein Logo dranklebt, aber mehr als 20 Firmen/Produkte in einem Film sind - insbesondere wenn es sich um Science-Fiction handelt - doch etwas zu viel des Guten. Ich kann mir auch bei einer Produktion mit geschätzten 120 Millionen Dollar Budget (laut IMDb) nicht vorstellen, dass ein Schriftzug "einfach so" zufällig auftaucht.
Für Leute, die den Film nicht kennen oder denen es nicht derart aufgefallen ist, hier eine kleine Auflistung der teilweise recht dreisten Product Placements (inklusive Ausschnitte), die ich spontan entdeckte: Puma, Microsoft Xbox, Pepsi Aquafina, Popular Mechanics (Sprint & Samsung), Chevrolet SSR, Budweiser, Amtrak, Terminix, Johnny Rockets, Calvin Klein, MSN, Cisco, Mack, Michelob Light, Nokia, Cadillac Cien, nochmals Cisco, Tag Heuer Monza und Mastercard

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Bullys neuer Film?

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12.01.06 - 05:23

Ein wenig überrascht wurde ich gerade durch eine kurze Meldung, die heute Mittag bei pcgames.de erschien. Darin hieß es, Michael Herbig (oder auch: 'Bully') plane für 2007 einen computeranimierten Film mit dem Titel "Lissi und der Wilde Kaiser", der offensichtlich an seine Sissi-Parodien angelehnt zu sein scheint.
Merkwürdig daran ist jedoch, dass bisher weder Google noch IMDb irgendwelche Informationen zu diesem Projekt auflisten. Nichts Genaues weiß man also nicht.

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Unterschwellige Botschaften

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11.01.06 - 05:43

Gestern Abend wollte ich den chinesischen Film "Wu jian dao" gucken. Wer mich kennt, weiß, dass ich Filme am liebsten mit Originalton gucke. Da jedoch mein Kantonesisch in letzter Zeit ein wenig eingerostet ist, mussten Untertitel ran.
Im Internet waren leider nur (korrekturgelesene!) Untertitel aufzutreiben deren Timecodes leider nicht mit meinem Film übereinstimmten. Es blieb mir also nichts anderes übrig als die Untertitel mit SubRip selbst zu rippen, was auch einigermaßen gut von der Hand ging. Anschließend habe ich dann mit der Rechtschreibkorrektur von MS Word die gröbsten OCR-Schnitzer (kleines L sieht aus wie ein großes i usw.) ausgebügelt. Dabei fällt einem allerdings schnell auf, dass man ohne sämtliche Dialoge zu lesen wohl kaum alle Fehler entdecken kann.
Das brachte mich auf die Idee meine neuen Untertitel mit den korrigierten aus dem Internet zu vergleichen.
Dazu habe ich ein kleines - auf den Namen SubCompare getauftes - Programm geschrieben, dass die von SubRip erzeugten SRT subtitle files ohne Berücksichtigung des Timecodes vergleichen kann. Alles sehr rudimentär, voll mit Bugs und instabil, aber es funktioniert. Ausgesprochen gut sogar. Und um nun die versammelte Menschheit daran teilhaben zu lassen, gibt's das Tool inklusive einiger weniger Zeilen zur Erläuterung im Documents-Bereich.

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Blackjack und Nutten

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10.01.06 - 05:10

Artikel des Tages bei Wikipedia war vorgestern (wenn man heute noch zu gestern zählt) "Doppelkopf". Zum einen ein sehr guter Artikel, der allen Interessierten empfohlen sei (nicht umsonst in der Kategorie "Exzellente Artikel"), zum anderen ließ er mich gewahr werden, dass es in der vergangenen Vorweihnachtszeit gar kein Doppelkopf-Turnier bei Loonie gab. Oder ich war nicht eingeladen. Vielleicht weil ich beim letzten Mal kein Bier getrunken habe? Sehr schade. Das mit dem Bier. Und natürlich auch, dass es letztes Jahr kein Turnier gab. So konnte ich gar nicht meinen glorreichen vierten Platz aus dem Vorjahr verteidigen und eine weitere großartige Urkunde von reisebus24.de Fuchs entgegennehmen.

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Rendezvous mit dem Tod

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10.01.06 - 04:56

"Mmmmh, ein Gedicht!"
In einer Dokumentation, die vor ein paar Tagen im Ersten lief, fiel mir ein sehr hübsches Gedicht auf, das ich hier mal zitieren will. Muss in einem Blog auch mal drin sein.
Es handelt sich dabei angeblich um John F. Kennedys Lieblingsgedicht, etwa 1915 von Alan Seeger verfasst. Es trägt den Titel "I Have a Rendezvous with Death". Weil ich es aber auf deutsch zugänglicher fand, hier also die übersetzte Version:

Hab mit dem Tod ein Rendezvous
Bei Nacht, in einer Stadt, die brennt
Zieht Frühling nordwärts dieses Jahr,
Halt ich mein Wort, tu meine Pflicht:
Dies Rendezvous verpass ich nicht.

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"When it's done!"

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03.01.06 - 15:04

Das neue Jahr fängt gut an: Gerüchten zufolge - und eigentlich glaube ich so fest daran, dass ich es als Tatsachen beschrieben wissen möchte - stehen die Hardware-Anforderungen für "Duke Nukem Forever" fest!
Wer sich nun fragt "Duke Nukem Forever? WTF?", der wurde wahrscheinlich nicht in den Achtzigern geboren, hat den kalten Krieg verpasst und kann auch nichts mit dem Wuslon Zini verbinden. Oder er spielt einfach keine Computerspiele. Wie dem auch sei - dass DNF kommt, steht fest. Es dauert nur halt etwas länger. Im Mai jährt sich die Ankündigung zu DNF zwar zum neunten Male, aber wir geben die Hoffnung nicht auf. Und wer mindestens 2 GHz, 512 MB RAM und eine DirectX9-Grafikkarte hat, darf ebenfalls frohen Mutes weiterhoffen.

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Pimp My Ride Europe

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29.12.05 - 05:45

Ist wahrscheinlich ein alter Hut und nur ich habe es bisher nicht mitbekommen, da ich ja seit etwa einem Jahr kein MTV mehr empfangen kann. Aber sei es, wie es ist: MTV bringt uns "Pimp My Ride" unter dem genialen Titel "Pimp My Ride Europe" in die alte Welt.
Bewerbungen mit Foto nimmt man bei MTV.de ab sofort entgegen. Wer also noch ein wenig den Lack an seiner Karre aufpolieren lassen will, kann sich da ja mal melden.

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Es weihnachtete sehr

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28.12.05 - 22:33

Es kamen mir Beschwerden zu Ohren, hier seien gar keine Weihnachtsgrüße zu lesen. Nun, das liegt daran, dass Weihnachten längst vorbei ist. Das riecht quasi schon komisch. Ein wenig nach Fuß, aber nur ein wenig.

Update: Um hier keine Sekte zu bevorzugen, sei allen jüdischen Mitmenschen ein fröhliches Chanukka gewünscht. Die Terr... Moslems mögen viel Spaß beim baldigen عيد الاضحى (Id ul-Adha) haben. Buddhisten und Hindus haben meines Wissens nach gerade nix zu feiern.

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Paperless Office

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19.12.05 - 03:31

In einem Anflug von Ordnungswahn habe ich mich heute Abend mal bequemt ein Dokument durch den Scanner und die OCR-Software zu jagen, das zwar zu schade zum wegwerfen ist, von dem ich aber auch weiß, dass ich es mangels Volltextsuche eh nie wiederfinden würde, wenn ich es abhefte.

Es handelt sich um eine kurze Zusammenfassung der Entstehungsgeschichte der Dresden-Kleinrechner entwickelt von Niklaus Joachim Lehmann (insbesondere der D4a), wozu wir im vergangenen Semester einen Seminarbeitrag erarbeitet haben.
Das ursprüngliche Dokument konnten wir mit Hilfe eines netten Mitarbeiters des HNF als Papercopy auftreiben (nachdem man uns bei der Materialsuche an der TU Dresden so hatte hängenlassen). Und weil es sich dabei um ein quasi vergessenes Pioniersstück deutscher Computerentwicklung handelt, ist es einfach zum Einstauben zu schade.

Lehmann selbst beschreibt im Text seine Arbeit an dem Projekt. Und obwohl es recht technisch gehalten ist, kann man auch eine Idee davon bekommen, was es hieß der "Konrad Zuse der DDR" zu sein.

Das Dokument als PDF gibt's jetzt hier oder im Documents-Bereich.

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Santarchy

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18.12.05 - 19:10

"Scheiß-Kommerz!" Das sagten sich laut einer Meldung des New Zealand Herald auch 40 Weihnachtsmänner in Auckland (Neuseeland), die gestern aus Protest gegen die Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes demonstrierten. Hierzu betranken sie sich erstmal ordentlich, warfen die leere Flaschen von einer Brücke auf den Motorway und pinkelten eine Runde. Nachdem mehr Bier und ein paar Mülleimer im Victoria Park dran glauben mussten, gingen sie rüber um ihren Unmut dem Riesen-Weihnachtsbaum im Foyer des Sky City Casinos näherzubringen. Im Supermarkt unentgeltlich mit neuen Getränken versorgt ging es weiter zum Hafen, wo ein Weihnachtsmann das Passagierschiff "Pacific Sky" über die Anlegeleine entern wollte, wovon ihn der Kapitän des Schiffes abhielt. Nach einer kleinen Prügelei mit den Sicherheitsbeamten verhaftete die zu Hilfe eilende Polizei drei Weihnachtsmänner. Um diesen Schock zu verarbeiten verhalfen sich etwa 20 Demonstranten im nahegelegenen Star Mart selbst zu Getränkenachschub, jedoch nicht ohne den Mitarbeitern "Merry Christmas" zu wünschen.
Der Sprecher der Gruppe, Alex Dyer, sprach von einer weltweiten Bewegung namens "Santarchy".
Senior Sergeant Matt Rogers von der Auckland Police hingegen sprach von "relativ durchschnittlichem Verhalten einer organisierten Gruppe von Idioten".

Und wer geht nachher mit mir protestieren?

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"Ich will a schöne Leich sein"

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12.12.05 - 07:06

Nur kurze Zeit lief im Fernsehen (und im Kino, habe ich gelesen) einer neuer Werbespot von "New Yorker" und auch wenn ich mich nun wirklich nicht zur Zielgruppe zählen würde, muss ich gestehen, dass ich den Spot (Quicktime, 3.8 MB) wirklich cool fand.
Da schauen sich nette, junge Menschen in der Wüste ein Feuerwerk an, das scheinbar etwas größer als erwartet ausfällt, da es sich offensichtlich um eine Atombombenexplosion handelt und dann verdampfen sie. Slogan: "Dress for the moment. New Yorker"

So weit, so lustig. Doch kaum bringt mal ein Unternehmen einen Werbespot auf den Markt, der sich mit einer guten Portion Sarkasmus schmückt - immerhin kann man die Botschaft ja durchaus selbstironisch auffassen - laufen alle möglichen Menschen Sturm dagegen, allen voran natürlich der Gralshüter der doitschen deutschen Moral: Bild.de
Und so wurde der Spot dann auch nur noch bis gestern ausgestrahlt, nachdem man ihn vor etwa einer Woche zurückzog. Auch online ist er nur noch bis zum 15. Dezember zu sehen.

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Früher?

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12.12.05 - 06:36

Auch früher wurde schon am Rechner gedaddelt, habe ich vor nicht ganz zwei Wochen im Seminar "Game Rules - Play along. Medienwissenschaftliche Ansätze der Game Studies" erfahren dürfen. Und weil ich die Tage noch einmal in den PCGames News über eine Meldung zu just dem gleichen Thema gestolpert bin, will ich hier nun doch noch davon berichten.
Vor mittlerweile 47 Jahren bastelte ein Mitarbeiter des Brookhaven National Laboratory - einem US-Nuklearforschungslabor - für den Besuchertag des Jahres 1958 ein Spiel, dass die Relevanz der Forschung für die Gesellschaft verdeutlichen sollte. Auf der Basis eines analogen Computers (von der Größe einer Einbauküche), eines Oszilloskops und zweier Eingabegeräte entstand so "Tennis For Two". Mehrspielerfähig wohlgemerkt!
Die Entstehungsgeschichte sowie einige Fotos und auch ein Video des Spiels kann man inzwischen auf einer Seite des BNL bestaunen. Da kann Pong einpacken.

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Gegen Ende

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12.12.05 - 06:09

Montag Morgen, 6 Uhr. Und ich tauche im Jahresrückblick auf! Woche gerettet.

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Wie sieht der Hundehimmel aus?

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07.12.05 - 17:14

Okay, ich muss zugeben, so ganz neu ist es nicht mehr, genauer habe ich es gestern in der Aufzeichnung von Kuttner. vom 24. November gesehen und auch da waren es schon fast eine Woche alte "Neuigkeiten": Der hässlichste Hund der Welt ist tot!

Am 18. November 2005 starb Sam, ein reinrassiger (!) Chinese Crested im stolzen Alter von beinahe 15 Jahren. Das wäre an und für sich noch keine Nachricht wert, hätte der gute Sam nicht drei Jahre in Folge den Wettbewerb "World's Ugliest Dog" gewonnen.
Wie Sam aussah, kann man man auf seiner Homepage begutachten. Und dann wird einem schnell klar, dass die Mitbewerber (Contest 2002) absolut keine Chance hatten. Ich musste schließlich schon beim Betrachten seiner Fotos Tränen lachen.

Und da Sam sicherlich ein voll netter Hund gewesen ist, kommt er bestimmt auch in den Hundehimmel, obwohl ich finde, dass er einen wirklich coolen Höllenhund abgeben würde.

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Kinder, die "Kevin" heißen...

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03.12.05 - 18:49

Eine nur zu begrüßende Aktion wurde vor einigen Tagen mit weg-mit-kevin.de ins Leben gerufen, denn die Ferrero-Marketingabteilung hat mehr oder weniger klammheimlich das liebgewonnene Grinse-Gesicht von Günter Euringer auf der kinder Schokolade gegen das von "Kevin" ausgetauscht. Das geht natürlich nicht! Ich meine, allein schon der Name...
Und so ist es nur richtig, wenn sich Widerstand dagegen formiert. Bei der Petition sind im Moment bereits etwas mehr 14000 Unterschriften gesammelt und auch der Test zeichnet ein klares Bild. Verwiesen sei auch auf das Notfall-Bastelset und die nette FAQ der Seite.

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Dem Stefan sein Blog

+ 2 comments

01.12.05 - 22:36

Ein wenig Schleichwerbung muss auch mal sein:
In Stefans Blog stehen total interessante Sachen drin. Da müsst ihr auch unbedingt mal reingucken.
So habe ich dort auch erfahren, dass die Flummis im Sony Bravia-Spot tatsächlich echt sind. Hätte ich doch schwören können, dass die bloß reingerendert sind als ich den Spot vor einigen Tagen bei mika das erste Mal bewußt gesehen habe. Die Schatten sahen etwas merkwürdig aus. Aber so kann man sich irren.

Overkill

Mehr von ASRock

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01.12.05 - 21:39

Es gibt inzwischen einen zweiten Teil des Gesprächs mit dem ASRock-Support, den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Los geht's:

Hallo!
Ersteinmal vielen Dank für die Antwort. (Damit hab ich gar nicht gerechnet.)
Ich hab bereits mehrere Speicherriegel (von Corsair bis Kingston) getestet. Netzteil hat 350Watt und die CPU läuft auf anderen Boards problemlos.
Den von Ihnen genannten Jumper hab ich auch schon gefunden, leider erfolglos.

Meine Seriennummer lautet: XXXXXXXXXX

Da habe ich natürlich schleunigst ein neues Ersatzboard im Freundeskreis gesucht.
Außer einem zweitem K7VT2, welches selbstverständlich ebenfalls defekt ist, war die Suche erfolglos.
Die Seriennummer lautet: XXXXXXXXXX

Wenn ich zwei defekte K7VT2s habe, verdoppelt sich dann auch die Garantiezeit auf 4 Jahre (2x 2 Jahre = 4 Jahre)?
Zumindest für eines der Board, das fände ich sehr fair.
Ansonsten würde ich den Tausch "zwei defekt, gegen einmal lauffähig" vorschlagen.

Sollte der Tausch nicht möglich oder beide Board älter als 4 Jahre sein, wäre ich natürlich bereit, ein drittes Board aufzutreiben, um schließlich auf 6 Jahre zu kommen.
Mein Nachbar hat nämlich ebenfalls ein K7VT2, allerdings scheint dies aus unerklärlichen Gründen zu laufen.
Natürlich wäre ich bereit, noch ein paar Wochen zu warten bis auch dieses defekt ist. Seriennummer kann ich Ihnen gerne nachliefern.
Dann böte sich auch der Tausch 3:1 an.

Zwischenzeitlich habe ich mir sogar ein Asrock 939Dual-SATA2 bei Mindfactory.de bestellt was die nächsten Tage eintreffen sollte. (<- 2. Chance für Sie!).
Daher hätte ich bereits jetzt Interesse an einer RMI-Flatrate. Sie könnten mir im Zwei-Wochen-Rhythmus RMI Nummern per Mail zukommen lassen.
So wie es aussieht, könnte ich dann sogar im Garantiefall jeweils ein K7VT2 als Ersatzteilspender beilegen. Einige Teile kann man sicherlich wiederverwenden, den Rest könnten Sie vielleicht der Qualitätskontrolle übergeben.

Und hier von meiner Seite gleich ein weiterer Verbesserungsvorschlag:
Bedrucken Sie doch ihre Boards einfach mit erotischen Aktfotos.
a. Ihre Qualitätskontrolle würde endlich mal einen Blick drauf werfen
b. Ich könnte die defekten Boards an die Wand hängen.
c. Medienwirbel um Asrock (Absatzboom usw.)
Denken sie doch einfach mal drüber nach. (Sofern Sie ein Patent beantragen sollten, die Idee stammt von mir ;-) )

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.


Der Support ließ sich dann auch nicht lumpen und anwortete prompt:

Sehr geehrter Herr XXXXXXX,

Nein, die Garantiezeit "verdoppelt" sich nicht.
Beide Boards sind auch außerhalb Garantie:
Produktionsdatum: Dezember 2002 und April 2003

-> Garantie wäre bis Dezember 2004, bzw. April 2005 gewesen.

Können wir hier leider nichts machen.


Zu Ihrem Vorschlag: Einen ähnlichen haben wir hier auch schonmal vorgeschlagen: Sex sells :-) aber so wie es ausschaut wird da nichts draus.

MfG

ASRock Support

Overkill

Ein Jahr am Start

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01.12.05 - 21:31

Vorbei ist die Zeit der Schweigsamkeit - von nun an soll hier wieder was zu lesen sein.
Heute ist diese Seite übrigens ein Jahr lang online, was mir die Gelegenheit gibt die Statistiken rauszukramen:
In den vergangenen zwölf Monaten verirrten sich 4058 Mal Menschen auf diese Website, was im Schnitt etwa 338 Besuche im Monat bedeutet. Angesichts der Tatsache, dass wir bei Google bis dato gar nicht gelistet sind, kein schlechter Wert.
Zu lesen gab es 90 Einträge von denen ich 87 geschrieben habe. Insgesamt wurden zu den Einträgen 87 Kommentare verfasst.

Herzlichen Dank allen Freunden und Besuchern!

Overkill

Zickige Weiber

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30.10.05 - 03:40

Gerade habe ich mich mit einem ELIZA-Programm unterhalten.
Das ursprüngliche Programm wurde 1966 von Joseph Weizenbaum entwickelt, um Möglichkeiten der Kommunikation zwischen Menschen und Computern aufzuzeigen. So viel vorab, doch hier nun der Mitschnitt meines Gespräches:

Eliza>Hallo, ich bin Eliza. Erzähle mir von Deinem Problem...
Ach, irgendwie ist es langweilig Dutzende von Seiten nach der OCR korrekturzulesen.
Eliza> Das wird sich zeigen.
Das hat sich schon gezeigt.
Eliza> hmmmmm
Ja, da fällt dir auch nicht viel zu ein, was?
Eliza> Warum fragst du?
Weil du außer 'hmmmmm' ja nix gesagt hast.
Eliza> Lenke nicht von dir ab.
Aber ich spreche ja von dir.
Eliza> Lass mich hier aus dem Spiel!
Du hast damit aber angefangen.
Eliza> Komisch, bisher hatte ich noch nie damit aber angefangen .
Dieser Satz kein Sinn, liebe Eliza.
Eliza> Ja, ich bin Eliza, und wer bist du?
Frag nicht. Hol lieber Bier.
Eliza> Willst du das ändern?
Ich will ändern, dass ich kein Bier mehr habe. Und du läufst jetzt mal schön zum Kühlschrank und holst 'ne Dose.
Eliza> Soso.
Sind wir jetzt eingeschnappt?
Eliza> Wir können nur miteinander reden.
Du kannst auch einfach mal still sein und tun, was ich dir sage.
Eliza> Warum glaubst du, ich könnte auch einfach mal still sein und tun, was Du dir sage ?
Och, das sagt mir mein Gefühl. Weibliche Intuition sozusagen. Wo bleibt das Bier?
Eliza> Was glaubst du?
Im Kühlschrank. Und das sollte es nicht.
Eliza> Kannst du mir das genauer erklären?
Du bewegst jetzt deinen schnuckeligen Hintern in die Küche und holst mir das Bier. Zack, zack!
Eliza> Wie ist es bei dir mit "n schnuckeligen Hintern in die Küche und holst mir das Bier "?
Ich? Dir Bier holen? Das ist mein Bier aus meinem Kühlschrank. Also wirst du mir schön das Bier holen.
Eliza> Warum meinst du, dass es so ist?
Ey, Junge, gleich klatscht das!
Eliza> In welcher Weise?
Ganz laut.
Eliza> Willst du mir nicht dein Problem erklären?
Ich hab nix mehr zu trinken.
Eliza> Ein Alkoholproblem? Das kannst du nicht allein lösen! Mehr kann ich dir dazu nicht sagen.
Nein, du sollst mir ja auch helfen und Bier holen.
Eliza> Ich bin hier völlig uninteressant.
Soll ich etwa selber aufstehen?
Eliza> Ob du etwa selber aufstehen sollst, kann ich nicht entscheiden.
Wer dann?
Eliza> Was glaubst du?
Deine Mudda?
Eliza> Sprich nur ruhig weiter, ich hör dir zu.
Das sagt sie auch immer vor dem einschlafen.
Eliza> Bleibe nicht im Bett liegen, nimm Dir etwas vor.
Wer spricht vom Bett?
Eliza> Denkst du oft an diese Frage?
Nein, ehrlich gesagt nicht.
Eliza> :-(
Küche... Kühlschrank... Bier...?
Eliza> Es ist besser, wenn wir nocheinmal von vorne anfangen. Was ist dein Problem?
Bier ist alle.
Eliza> Was macht dich so sicher, dass es alle sind?
Wenn ich die Dose drehen oder daran sauge, kommt nichts mehr raus. Also ist sie leer. Hol mir neues.
Eliza> Warum meinst du, dass es so ist?
Du bist doch die Frau hier.
Eliza> Ich bin immer doch die Frau hier .
Exakt. Hol Bier, Frau.
Eliza> Vielleicht solltest du dich entscheiden und zur vorherigen Seite zurückkehren oder laber doch mit einer Verkehrsampel :)
Ich habe das Gefühl, das tue ich schon die ganze Zeit.
Eliza> Hat dir jemand gesagt, dass du das Gefühl, das tue Du schon die ganze Zeit hast?
Nein, das habe ich ganz allein herausgefunden.
Eliza> :-|
Das Bier wird kalt...
Eliza> Du weichst aus. Hast wohl zuviel Matrix geschaut :)
Jetzt lenkst du ab.
Eliza> Was ich denke oder tue steht nicht zur Diskussion.
Es geht ja auch darum, was du nicht tust. Nämlich Bier holen.
Eliza> Interessiert dich diese Frage wirklich?
Nein. Das war keine Frage, sondern eine Feststellung. Hol Bier. Und zwar zügig.
Eliza> Gibt es wirklich keine Ausnahme?
Nein.
Eliza> Ah ja. Und weiter?
Ende der Geschichte.
Eliza>Oh mein Gott, ich sehe, du bist ein schwieriger Fall.
Nur solange du kein Bier holst. Da bleibe ich stur.
Eliza> Lass uns über dich sprechen, nicht über mich.
Sobald ich Bier habe gern.
Eliza> Scherz beiseite, kommen wir zur Sache! Aber nicht was du denkst ;-)
Von was sprichst du? Nicht von Bier? Welch plumpes Ablenkungsmanöver. Bist du endlich bald in der Küche, Olle?
Eliza> Warum interessiert es dich so, ob ich endlich bald in der Küche, Olle bin?
Weil dort der Kühlschrank steht. Da machst du dann die Tür auf und holst das Bier raus.
Eliza> Du weichst aus! Es geht um dich und nicht um mich.
Ja, immer noch. Und immer noch ist mein Bier alle, weil du hier rumsitzt und mich vollquatschst während du schon längst das Bier hättest holen sollen.
Eliza> Dass du hier rumsitzt und Dich vollquatschst während du schon längst das Bier hättest holen sollen , ist wohl nur ein kleiner Teil des Problems.
Du hast scheinbar ein Grammatikproblem. Aber sprechen wir nicht weiter drüber. Besorg endlich das Bier.
Eliza> Hast du auch scheinbar ein Grammatikproblem ?
Nein, nicht, dass ich das bemerkt hätte. Wo bleibt mein Bier?
Eliza> Denkst du oft an diese Frage?
Ja, verdammt.
Eliza> Das sehe ich anders.
Das kannst du schlecht beurteilen, würde ich sagen.
Eliza> Du glaubst, ich könnte übel beurteilen, würde Du sagen ?
So ähnlich. Hol mal lieber Bier, vielleicht klappt das ja besser als das mit dem Gespräch hier.
Eliza> Schön für dich.
Ist das ein Ja?
Eliza> Hinter diesem Ja ist doch sicher ein Problem verborgen!
Die ganze Zeit schon. Du bist das Problem.
Eliza> Warum glaubst du, dass ich das Problem bin?
Weil du kein Bier holst. Würdest du das für mich tun?
Eliza> Meinst du wirklich mich?
Ist ja sonst keiner da. Ich muss dich meinen.
Eliza> Bist du dir da unsicher?
Talk to the hand, cause the face doesn't want to hear it anymore.
Eliza> Das verstehe ich nicht.
Musst du auch nicht. Halt einfach den Sabbel und schieb ab in die Küche.
Eliza> Du weichst aus.
Und du lenkst ab.
Eliza> Hast du wirklich mich gemeint?
Die Frage hatten wir doch schon geklärt.
Eliza> Du sprichst mit einer Dame - also werde nicht aufdringlich.
Ich werde gleich ungemütlich. Das ist etwas ganz anderes. Es sei denn, du holst jetzt gleich mal Bier.
Eliza> Bist du sicher, es ist etwas ganz anderes ?
Ja.
Eliza> Was hattest du davor gesagt?
Bier holen...? Klingelt da was?
Eliza> Welche Antwort wäre dir am liebsten?
"Ja, mein Herrscher und Gebieter."
Eliza> Dein Herrscher und Gebieter ?
Vergiss es. Das ist zu hoch für dich und du wirst ja schließlich auch nicht für's Denken bezahlt. Also lauf mal lieber los und besorg mir mein Bier.
Eliza> Zufrieden so?
Danke schön.
Eliza> Ich bin dir gern zu Diensten.

Overkill

Chili con carne

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22.10.05 - 18:57

Gestern Abend habe ich mit Maggi Fix seiner Hilfe ein famoses Chili con carne fabriziert. Scharf wie eine Rasierklinge und heiß wie die Wüste. So muss ein Chili schließlich sein. Das muss zweimal brennen!

Und doch fiel mir bei genauerer Betrachtung auf, dass mir eigentlich ein eigenes Chili-Rezept fehlt. Kaum etwas in der Küche wird wohl so vehement umkämpft wie das einzige, wahre Chili-Rezept, was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass die meisten Rezepte dafür Männer-Rezepte sind. Und wir können nicht einmal friedlich kochen.
Auf der Suche nach den Wurzeln des Chili stolperte ich bei Wikipedia über die Quelle eines der ältesten schriftlich überlieferten Rezepte: Das US War Department hat 1896 das "Manual for Army Cooks" (PDF, 74 MB) herausgegeben. Auf Seite 190 ist dort auch tatsächlich ein (recht kurzes) Chili-Rezept zu finden. Beschrieben wird ein "Texas Style Chili", also eines mit Fleischwürfeln und nicht mit Gehacktem.

Welche Zutaten genau an ein Chili gehören, ist auch nicht so ganz klar, lernte ich weiter. Eigentlich steht nur fest, das Chili und Fleisch dazu gehören. Das war es aber auch schon fast mit den Gemeinsamkeiten der unterschiedlichen Rezepte. Welches Fleisch und welche Chili-Schoten ist bereits Gegenstand der Diskussion.

Und so sitze ich nun da und finde, ich müsste mir mal ein Wochenende Zeit nehmen und das einzig richtige Rezept entwickeln. Gehacktes Fleisch muss es sein, so viel steht fest. Doch welches? Auch Bohnen (wahrscheinlich Streitpunkt Nummer 1) müssen dran. Etwas Mais war nicht verkehrt beim letzten Mal. Aus dem Kopf würde ich eher zu Jalapeño-, denn zu Habanero-Chilis tendieren. Aber das muss definitiv ausprobiert werden. Zwiebeln ja, Knoblauch vielleicht. Und so geht es weiter.
Zeit für ein Cookoff...

Overkill

Not-Pad

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22.10.05 - 17:45

Jetzt muss ich mich aber mal ein wenig über Notepad (ihr wisst schon, dieser Text-Editor von Windows) aufregen!
Das Suchen/Ersetzen in einer 60 KB-Datei dauert für ein paar Dutzend Ersetzungen etwa zwei Minuten. Die einzige Neuerung der letzten Versionen – immerhin wird die Versionsnummer inzwischen mit 5.1 angegeben – ist die Statuszeile, in der die Cursorposition angezeigt werden, falls, ja, falls nicht die Zeilenumbrüche aktiviert sind. Vom einstufigen "Undo"-Befehl, was stark an den Stand der Technik von vor zehn Jahren erinnert, einmal gar nicht zu sprechen.
Und doch weigere ich mich so eine banale Software wie einen Text-Editor zu ersetzen und auf betriebssystemfremde Programme auszuweichen.
Und letztendlich muss Microsoft ja auch noch irgendetwas für Vista verbessern können.

Overkill

Support-Anfrage

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21.10.05 - 15:57

Gestern Abend habe ich mich mal wieder bei SpineBuster sehen lassen. Der doktorte gerade über seinem defekten Rechner herum und versuchte ihn zu reanimieren. Doch auch ein ersatzweise besorgtes Mainboard von ASRock piepste nur vor sich hin und ließ sich nicht zur Arbeit bewegen. Daraufhin verfassten wir bei ein paar Bier eine Anfrage an den Support, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Lieber Assrock-Support!
Leider musste ich gerade schmerzlich erfahren, dass ich trauriger Besitzer eines Motherboards aus Ihrer Produktion bin.
Trotz Austausches verschiedener Hardware-Komponenten (Ram, Graka, usw.) gibt das Board nur jämmerliche drei Piepser von sich.
Eine fröhlichere Melodie würde mein Herz erfreuen. Außerdem würde dies als eine Art "comic relief" die ironische Komponente eines solchen Ausfalls stärker betonen. Vorschlagsweise könnte man die Stimmung mit "Axel Foley" oder "Popcorn" erhellen.

Könnte diese Produktverbesserung in eine der nächsten BIOS-Versionen einfließen?
Sicherlich würde nicht nur ich mich darüber sehr freuen.

Nebenbei bemerkt, das Piepen hört einfach nicht auf.

Please, make it stop,

[Name des Absenders]

PS: Was zur Hölle bedeuten denn jetzt eigentlich drei lange Piepser?
PPS: Wo finde ich einen Hinweis im Handbuch? (RRRRRichtig... gibt's nicht!)
PPPS: Falls Sie sich trauen Garantie auf Ihre Produkte zu geben: Lässt sich anhand der Seriennummer der Garantiestatus ermitteln?
PPPPS: Bekäme ich - für den theoretischen Fall, dass noch eine Garantie existiert - ein Topmodell oder ein funktionierendes als Ersatz?
PPPPPS: Könnte ich die Versandkosten sparen, indem ich das Board für Sie kostenlos entsorge? (Natürlich mit Beweisphoto, auch das Piepen könnte ich auf Wunsch für Sie aufnehmen.)
PPPPPPS: Sollte mein Begehren nicht auf Ihre positive Resonanz stoßen, würde ich mich auch über eine Kiste preiswertes (geräuschloses) Bier freuen. Einen Entsorgungsnachweis würde ich Ihnen selbstredend ebenfalls zukommen lassen.


Und vorhin kam bereits die Antwort des Kunden-Supports von ASRock:

Sehr geehrter Herr [SpineBuster sein Name],

Diese 3 piepser deuten auf ein Problem beim Zugriff zum/vom Arbeitsspeicher hin.
Bitte CPU nochmals entnehmen.
Beim erneuten Einsetzen diese leicht andruecken, waehrend Sie den Hebel umlegen.
Bitte pruefen Sie auch den richtigen Sitz des Kuehlers am Sockel und CPU.
Eventuell noch etwas Waermeleitpasten zusaetlich dazwischen machen.
Ist der Kuehler auch fuer diese CPU ausgelegt?

Auch bitte folgendes Pruefen, bzw. Einstellen:
- Jumper PS2_USB_PWR auf 1_2 stellen. Netzstecker vorher ziehen.
- Netzteil sollte min. 300Watt betragen. Mit anderem nochmals pruefen
- BIOS mit CLRCMOS Jumper auf Defaultwerte laden (ggfls. aktualisieren)
- FSB der CPU immer per Jumper auf dem Board einstellen, eventuell erstmal auf 100MHz stellen.
- anstelle SDRAM z.B. DDR Ram testen oder umgekehrt (falls vorhanden natuerlich)

Sie koennten uns gerne einmal die Seriennummer geben (auf dem aeusseren PCI Slot mueste diese sich befinden, oder Druckerport), glaube aber das dieses schon weit ueber Garantie ist (Board existiert schon seit ca. 3 Jahren)

Zum BIOS Piepsen: Ich versuche dieses meinen Kollegen in Taiwan verstaendlcih zu uebersetzten, wobei ich vermute, diese denn Sinn der "Ironie" nicht verstehen werden :-)

Ab "PPPPS:" muesste ich leider NEIN, nicht Moeglich sagen -.-

MfG

ASRock Support

ASRock Europe B.V.
Bijsterhuizen 31-51
6604 LV Wijchen
The Netherlands
www.asrock.com

Overkill

Macht euch nackig!

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19.10.05 - 15:38

Als ich vorhin im Zug saß nachdem mein Zahnarzt mir die Kauleiste renoviert hatte, entdeckte ich in der Zeitung einen kleinen Artikel über Paderborner Studentinnen, die sich für einen Aktkalender nackig gemacht haben.
Da der Verkauf im Mensafoyer scheinbar schon seit Montag läuft, rechne ich allerdings nicht mehr damit morgen Mittag noch ein Exemplar ergattern zu können, das meinen Küchenludern im kommenden Jahr Konkurrenz machen könnte. Schade. Es hat doch auch seine Nachteile, wenn man kaum noch am Campus unterwegs ist...

Overkill

Das Maß ist voll!

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13.10.05 - 19:33

Erst kaufen wir die armen Ossis teuer auf und tauschen das Alugeld 1:1 gegen bis dahin harte D-Mark und zum Dank jubeln sie uns gerade mal 15 Jahre später eine ihrer FDJ-Sekretärinnen als Kanzlerin unter.
So geht das nicht weiter. Wer also eine noch ungebrauchte Kanzlerin geschenkt haben möchte, darf nun bei eBay zuschlagen.

Update: Da eBay scheinbar auch von den Ossis kontrolliert wird, hat man den Artikel entfernt. Aber da haben sie die Rechnung ohne meinen Browser-Chache gemacht...

Overkill

No more stupid ears

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12.10.05 - 15:26

Heute will ich euch mal wieder ein junges, aufstrebendes Blog empfehlen. Der Lesebefehl wird hiermit also ausgegeben für blog.stefanbueschler.de.

Ende der Werbedurchsage.

Overkill

['ju:nien] IX-Review

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10.10.05 - 19:48

Da bin ich wieder! Heimgekehrt von einem wunderbaren Wochenende in Hagen.
Wie Loonie schon angedeutet hat, hatten wir zwar leichte Startprobleme, weil ein Mitfahrer den Weg von seinem Arbeitplatz in Bielefeld nach Paderborn nicht so recht finden konnte, ihm das aber erst auf der A2 bei Hamm auffiel. Dort noch umzudrehen lohnte auch nicht mehr und so sind wir halt alle selbst gefahren. Dem Zeitplan tat es glücklicherweise keinen Abbruch und so konnten wir alle noch einen Parkplatz unter dem Dach bekommen. Die ersten Bierchen kippten wir dann in der Abendsonne und warteten auf den Beginn des Einlasses.
Abends wurde die Party standesgemäß mit einem Mords-Intro eröffnet und wir zockten ein wenig Enemy Territory. Für das anstehende 6 vs 6-Turnier am nächsten Mittag fehlten uns leider ein paar Leute, sodass unsere Anmeldung nicht angenommen wurde. Das 3 vs 3 hatten wir in der Turnier-Übersicht leider übersehen. So blieb uns andererseits mehr Zeit für's Bier und ein paar Runden an den Arcade-Automaten bei der Theke.
Neben den üblichen Funturnieren wie Shuffleboard, Tütenquake oder Kicker gab es diesmal auch einen Contest von gamer-fm mit Bobbycar-Rennen und Wurstwasser-Wetttrinken. Die ausgelobte Siegprämie: Eine Kiste Bier.
Großes Kino wurde auch beim Porno-Karaoke-Wettbewerb (Kategorien z. B.: "Anblasen" oder "Saubermachen") präsentiert.
Hin und wieder besuchten wir die beiden Kisten Detmolder im Kofferraum und lauschten dem unheimlich geilen "No Hard Feelings" der Bloodhound Gang (Zitat: "Ain't my job to fuck you on your birthday - anymore..."). Das Album überließ Loonie mir völlig selbstlos sogar für die Rückfahrt.
Ein paar kurze Ausfälle gab es diesmal beim Netzwerk, die wurden jedoch angenehm überbrückt, indem uns Mirta auf dem Beamer zeigte, wozu Babyöl erfunden wurde.
Sonntag fuhr Loonie bereits morgens zurück, Moeff und ich blieben noch bis nach der Siegerehrung um 1300 und zockten dann zum Abschied noch einmal "1943 - The Battle Of Midway" am Automaten bevor wir schweren Herzens der Hagener Stadthalle den Rücken kehren und die Heimfahrt antreten mussten.
Ein wenig problematisch ist lediglich immer die anschließende Umgewöhnung, nachdem man das ganze Wochenende lang auf jedes "Hallo" mit einem langgezogenen, lauten "HALLOOOOO!!!1" geantwortet hat oder generell alles mit "Deine Mudda..." kommentieren konnte.

Achja: "Eure Müdda riechen nach Bauschutt!"

Overkill

Richtige Autopflege

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06.10.05 - 17:50

Kurz vor meinem großen Wochenendausflug erreichte mich vorhin noch eine Anfrage vom Fernsehen (wie geil wichtig das klingt), die ich gerne an euch weiterreichen möchte:

Wir recherchieren für ein Thema, das in etwa so aussehen soll:
Alle reden von richtiger Autopflege und wie man's machen soll, aber was sind denn so richtige Pannen und wie sollte man es gar nicht tun?
Dafür suchen wir Leute, denen sowas passiert ist, die beispielsweise Vogelscheiße wegmachen wollten und dafür aber die rauhe Seite des Schwamms genommen haben und jetzt Kratzer im Lack oder auf der Scheibe haben. Oder jemanden, der mit Fett die Pedale poliert hat und dann beim Fahren abgerutscht ist und einen Unfall hatte.


Da ich als Gott natürlich unfehlbar bin, ist mir so etwas noch nie passiert, aber vielleicht ist euch kennt ihr ja jemanden ("Ein Freund von mir..."), der die Teerflecken mit Terpentin wegmacht. Also, ab in die Kommentare damit und eurer Hollywood-Karriere steht nichts mehr im Wege!

Overkill

Einmal werden wir noch wach...

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06.10.05 - 17:33

Das Bier ist besorgt und steht kalt, sogar ein Feldbett wurde gekauft (ich merke förmlich, wie ich täglich altere) und die Vorfreude tropft mir gleich schon aus der Hose. Das alles kann nur eins bedeuten: Die ['ju:nien] steht endlich wieder vor der Tür.
Pünktlich morgen Nachmittag um 17:00 Uhr werden sich wieder einmal die Heiligen Pforten der Stadthalle in Hagen öffnen um außer Loonie, Moeff und mir 645 anderen Kranken ein Heim für das Wochenende zu bieten.
Um 14:30 Uhr hoffen wir dieses Mal loszukommen, um einen der begehrten Parkplätze unter dem Dach (die sind ganz vorne) zu ergattern, damit man es dann auch nicht so weit hat bis zum Bier. Ob das klappt, ist eine andere Sache. Bisher gelang es uns nämlich erst ein einziges Mal (und wir waren schon sechs Mal da), unsere wagemutig straffe Zeitplanung auch einzuhalten. Man darf gespannt sein...

Overkill

Patch Day

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03.10.05 - 17:22

Den gestrigen Tag habe ich damit verbracht mühsam irgendwelche Software wieder zur Mitarbeit zu überreden.
Mit dem Umzug meines Linux-Home Directories auf ein neues NFS verweigerte plötzlich der im Home liegende FTP-Server seinen Dienst. Beim Start des Servers blieb der Daemon einfach hängen und steckte in einer Endlosschleife fest. Da das von mir eingesetzte muddleftpd jedoch leider schon seit geraumer Zeit nicht mehr gepflegt wird, war also zu überlegen, ob ich selbst Hand anlege oder mir die Mühe mache auf einen anderen Server auszuweichen und alle Configs neuzuschreiben. Dazu hatte ich allerdings wirklich keine Lust und so bin ich lieber dem Fehler im Source Code von muddleftpd hinterhergekrabbelt. Bei dieser Gelegenheit habe ich auch gleich noch ein paar kleinere Updates der Debian unstable version 1.3.13.1-4 von muddleftpd reingepatcht und eine aktuellere malloc.c einkompiliert. Wie sich herausstellte, verursachte ein Aufruf von fcntl(), das für die Sperrung von Dateien zuständig ist, die Endlosschleife. Dies hängt möglicherweise mit der Größe des neuen NFS mounts zusammen (beinahe sechs Terabyte) oder aber mit damit, dass der eingesetzte NFS Server unter Umständen kein Locking unterstützt.
Konkret prüfte der Code, ob sich eine Datei im gesperrten Zustand befindet und wartet für diesen Fall solange bis die Datei wieder freigegeben ist. Da der Aufruf von fcntl() jedoch die Dateien neuerdings immer als gesperrt meldete, wartete sich der Daemon an dieser Stelle zu Tode. Um ihm dies zu ersparen, habe ich einfach die Prüfung der Sperrung auskommentiert und den Server neukompiliert. Jetzt läuft alles wieder rund. Daraus resultierende Fehler konnte ich in ein paar ersten Testläufen bisher auch nicht entdecken. Muss halt so gehen.

Als nächstes habe ich mich einem Problem meines Windows XP Professional gewidmet. Seit einigen Wochen kam es immer wieder dazu, dass nach mehreren Standby- oder Ruhezustands-Phasen svchost.exe nach der Anmeldung des Benutzers 100% CPU-Last (ok, 50% aufgrund des Hyper Threadings, aber das macht für das Problem im Allgemeinen ja keinen Unterschied) verursachte. Nach einiger Suche wurde ich schließlich in der Microsoft Knowledge Base fündig: Ursächlich für die hohe Last ist demnach das von mir für das WLAN eingerichtete VPN, was zeitlich auch etwa mit dem ersten Auftreten des Problems übereinstimmen würde.
Leider rückt Microsoft den Hotfix für das Problem nicht so ohne Weiteres heraus, sondern bittet darum zunächst den Support zu kontaktieren. Aber dazu hatte ich heute morgen um kurz vor vier keine Lust und so habe ich mich auf die Suche nach dem Hotfix gemacht und wurde schließlich in einer Preview des Service Pack 3 für Windows XP fündig. Zwar ließ sich der Hotfix nicht installieren, da das Update eine andere Sprachversion des Betriebssystems forderte und nach der Änderung der Sprachkennung des Updates ein Problem mit dem Kryptografiedienst meldete, aber die verantwortliche rastapi.dll ließ sich auch von Hand ersetzen. Wenn ich in einer Woche dann genügend Fortsetzungen des Ruhezustands beisammen habe, werde ich sehen, ob das Problem damit nun wirklich behoben ist.

Update: Der Hotfix hat das Problem tatsächlich behoben.

Overkill

Mehr Futter

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30.09.05 - 00:26

Heute liefere ich endlich mal den längst überfälligen RSS Feed für diese Seite nach. Die bisher hier auf der Hauptseite zu findenden Feeds (Mensa Paderborn und Harald Schmidt) habe ich mal in den Documents-Bereich verlegt.
Außerdem ist jetzt auch der Feed für die TV-Tipps fertig und in den TV-Planer integriert. Die beiden neuen Feeds sind außerdem im Documents-Bereich verlinkt.

Update: Ich bin auch noch einmal dem Problem einiger Besucher beim Login hinterhergestiegen und hoffe eine brauchbare Anleitung zum Beheben selbigen Problems fabriziert zu haben. Genau.

Overkill

Happy Birthday, DivX

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29.09.05 - 18:08

Auf die Schnelle: DivX ist nun fünf Jahre alt und verschenkt aus diesem Anlass heute sein Create Bundle.

Overkill

Fertsch!

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29.09.05 - 04:34

Ursprünglich sollte es schon zum Jahreswechsel was werden. Dann nach und nach verschoben, hatte ich schon kaum noch auf die Fertigstellung zum ersten Geburtstag unserer kleinen Seite am 1. Dezember zu hoffen gewagt. Doch nach über einer Woche anstrengender Arbeit ist es nun soweit: Der TV-Planer ist endlich fertig!

Damit ist nun auch der Button zur Linken mit einer Funktion belegt.
Ich habe darauf Wert gelegt, eine möglichst übersichtliche Seite mit allen wichtigen Sendern zu entwerfen. Dargestellt werden immer acht Stunden Fernsehprogramm, üblicherweise die vergangene Stunde sowie die sieben folgenden. Anhand der Unterteilung soll schnell erkennbar sein, wie lang eine Sendung dauern wird. Filme und TV-Tipps werden farblich hervorgehoben. Weitere Informationen zur Sendung werden angezeigt, wenn man mit dem Mousecursor über den Titel der Sendung fährt. In einer Detailansicht jeder Sendung werden alle Informationen noch einmal zusammengefasst, außerdem findet man - sofern verfügbar - hier auch externe Links zur Sendung wie etwa eine Suche in der Filmdatenbank IMDb.
Auch Wiederholungen innerhalb einer Woche werden gesucht und für die unterstützten Sender besteht die Möglichkeit mit nur einem Klick die Sendung beim OnlineTVRecorder [*] aufnehmen zu lassen. Jeder Nutzer kann außerdem eine Sendung als Tipp markieren, sodass diese in der Übersicht farblich markiert wird.
Da ich bisher nur allein an dem Planer herumgedoktort habe, bin ich mir natürlich nicht ganz sicher, ob alles zur Zufriedenheit der werten Nutzer führen wird. Für Vorschläge und Kritik stehe ich daher selbstverständlich gern zur Verfügung.

Wie üblich steht dieser Premium-Service (mit Sternchen) allen registrierten Benutzern zur Verfügung.

Ein technisches Detail am Rande:
Um Bandbreite bei der Darstellung der zugegebenermaßen recht großen Übersicht zu sparen, habe ich im PHP-Skript GZip-Kompression verwendet, mit deren Hilfe es gelang die Seite auf etwa zehn Prozent ihrer ursprünglichen Größe zu reduzieren. Konkret bedeutet das: Statt über 170 KB müssen weniger als 18 KB übertragen werden, um die Tabelle darzustellen. Eine gute Anleitung dazu habe ich bei rent a phpwizard sowie in den Kommentaren bei php.net gefunden. Das ist einen Blick wert!

[*] Nachtrag: Link entfernt, die URL lautet: http://www.onlinetvrecorder.com/

Overkill

Einkabel = Keinkabel

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29.09.05 - 00:42

Seit etwa 30 Minuten müsste nun der Transponder für den neuen Spielfilm-Sender "Das Vierte" geschaltet sein. Leider jedoch nicht wie ich zunächt vermutete über 12,670 GHz vertikal, sondern 12,460 GHz horizontal. Das wiederum bedeutet, dass der Sender mit der hier installierten verkackten Disicon-Anlage von Technisat nicht zu empfangen ist.
Und so wird der Sendestart heute Abend (es läuft der großartige Film "Der Duft der Frauen") wohl ohne mich verlaufen...

Overkill

Die Ficker bei eBay

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27.09.05 - 21:38

Mit Stolz darf ich verkünden, dass ich seit bereits zwei Wochen endlich auch eine negative Bewertung bei eBay habe. Ich habe es leider erst vorhin entdeckt, sodass ich mich nun erst daran erfreuen kann.
Zurück geht das Ganze auf eine Auktion im März bei der mir ein südkroatischer Ziegenhüter (im Folgenden "Sergio" genannt) seine gebrauchte Polaroid-Kamera sowie sechs unentwickelte Fotos dafür verkaufen wollte, da er nun in die Jahre gekommen war und seinen kleinen Fetisch aufgrund einiger körperlicher Gebrechen und schlaffer Nudel nicht mehr aktiv ausüben konnte.
Da Sergio jedoch sein Südkroatisch-Deutsch-Lexikon verlegt hatte oder seine Lesebrille nicht zur Hand hatte, verwechselte er in der Beschreibung die Begriffe "Film" und "Foto", was bei einem eBay-Kurs von etwa 20 Euro je Film einen zwar kleinen, jedoch nicht marginalen Unterschied bedeutete.
In meinem unerschütterlichen Glauben an die Menschheit und das Gute darin, bat ich Sergio wahlweise um Nachbesserung oder Rückabwicklung nachdem ich seinen kleinen Fehler bemerkt hatte.
Doch der Gedanke mir die teuren Filme nachzuliefern oder womöglich - noch schlimmer - mein mittlerweile zweifelsfrei in bengalische Taka gewechseltes Geld wieder herausrücken zu müssen, scheinen unseren Freund derart verschreckt zu haben, dass er zunächst in Beschimpfungen und später in Kommunikationsstarre verfiel.
Um nun den Rest der Weltbevölkerung vor diesem verkommenen Subjekt zu warnen, hinterließ ich exakt 90 Tage nach Auktionsende einen negativen Kommentar in Sergios Bewertungsprofil. Fest in der Annahme eBay hielte sich an die Vorhersage Artikel nach 90 Tagen zu löschen, um so einer Retourkutsche der Sofortbild-Mafia zu entgehen. Dies war jedoch ein Trugschluss, sodass Sergio weit über 5 Monate nach meinem Zuschlag für seine Auktion als negative Bewertung "Sehr penibles Person", wenn Fehler macht, will auch noch 2 mal Portokosen haben!" hinterlassen konnte.
Jetzt habe ich bereits einen Ergänzungskommentar dazu erstellt und ärgere mich, dass ich ganz höflich geantwortet habe, anstatt zu schreiben:

"Für die paar Kröten hätte ich sogar bei deiner Mutter was Besseres bekommen!"
oder
"Hätte ja gern zweimal Porto bezahlt, habe jedoch nicht so wenig Geld."
oder
"Viel Spaß auf den Malediven mit meinem Vermögen."

Overkill

Nach der Wahl ist vor der Wahl

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23.09.05 - 01:05

Jetzt liegt die Wahl schon eine gute halbe Woche zurück und so recht weiß ich immer noch nicht, was ich davon halten soll. Scheint aber nicht nur mir so zu gehen, sondern auch den Medien. Wohin man hört, keiner hat eine feste Meinung, was nun das Beste wäre.
Eine Sache hat mich aber doch ein wenig nachdenklich gestimmt. Bei n-tv.de gibt es eine interaktive Deutschlandkarte der Wahlergebnisse auf der man auch ohne eingezeichnete Landesgrenzen mühelos erkennen könnte, wo unsere neuen Bundesländer liegen indem man sich die Stimmverteilung anschaut. Wahlbezirke westlich der Grenze haben 15-20% weniger Stimmen für die Linke.PDS als die östlich davon gelegenen. Das finde ich schon recht bemerkenswert, denn sicherlich kann man davon ausgehen, dass sich die Lebensverhältnisse nicht so drastisch innerhalb von 50 Kilometern Umkreis ändern wie die politischen Ansichten.
Das nächste Mal rufe ich einfach die Diktatur aus, wenn ihr alle nicht vernünftig wählen könnt!

Overkill

Die Qual der Wahl

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14.09.05 - 15:53


Da ja mittlerweile die Wahlen zum Deutschen Bundestag unmittelbar vor der Tür stehen, nehme ich die Gelegenheit gern noch einmal wahr, um auf den Wahl-O-Mat hinzuweisen mit dessen Hilfe man anhand von ein paar Fragen seine politische Entscheidung überprüfen und dann ja eventuell auch noch einmal überdenken kann. Neu scheint mir dabei die Möglichkeit zu sein, bestimmte Fragen stärker zu gewichten. Zumindest ist mir das bei den vergangenen Wahlen dort nicht aufgefallen.

Und dann war ja vorgestern Abend auch das "zweite Fernsehduell" der großen Politiker unseres schönen Landes. Dabei ist mir mal wieder aufgefallen wie unhöflich und kindisch die teilweise in einer Diskussion mit ihren Gesprächspartnern (und ich sage bewusst nicht "Gegner") umspringen. Ständig fielen sie sich gegenseitig ins Wort, nur um sich anschließend selber darüber zu beschweren. Der reinste Kindergarten! Unbeachtet der politischen Gesinnung fielen mir dabei einzig Gregor Gysi und Guido Westerwelle recht positiv auf, doch ihre höfliche Zurückhaltung wurde durch die Moderation auch noch mit weniger Redezeit bestraft. Schade, feuerte doch gerade Gregor Gysi ein paar angenehm intelligente Seitenhiebe auf die anderen ab - er musste sich ja schließlich auch nicht mit einem potentiellen Koalitionspartner gutstellen und konnte so ungehindert austeilen, was die Daseinsberechtigung einer linken Oppositionspartei anschaulich unterstrich, wie ich finde.
Angela Merkel wich auffallend oft gestellten Fragen aus indem sie zunächst einmal auf Äußerungen ihrer Vorredner einging und sich so etwas Zeit verschaffte. Neben ihr saß der Salbeiteetrinker Stoiber, der auf mich wie üblich einen derart verbissenen Eindruck machte, dass erst gar kein Hauch von Sympathie aufkommen konnte.

Bei Ede fällt mir auch gerade noch etwas ein, dass mir schon bei der Europawahl im Juni letzten Jahres angesichts der niedrigen Wahlbeteiligung durch den Kopf ging. Der Ansatz all der Ossis Frustrierten, erst gar nicht zur Wahl zu gehen, bewirkt natürlich keine Änderung und politisch noch viel problematischer ist die Situation ja bei den sogenannten "Protest"-Wählern.
Besser ist es da doch "ungültig" zu wählen, indem man beispielsweise ein paar Kreuzchen zu viel macht, so meine Überlegung. Damit schmälert man nicht nur den Prozentanteil der Parteien von denen man sich missverstanden oder falsch vertreten fühlt, man unterstützt auch nicht irgendeine Spinner-Partei.

Unserer Vorbildfunktion als Götter bewusst, haben dondon und ich bereits per Briefwahl unsere Stimme abgegeben und können euch so bereits vor dem Beginn der Bundestagswahl die Ergebnisse einer ersten Hochrechnung präsentieren, die einen erdrutschartigen Sieg der Grünen prognostizieren. Statistisch gesehen haben immerhin 2 von 2 Deutschen "grün" gewählt!

Nachtrag: Wer "das Merkel" übrigens schon vor der Wahl sein Eigen nennen möchte - Ebay macht's möglich!

Overkill

Scheiße kauft man immer zweimal

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13.09.05 - 23:40

Als mika mich letzte Woche fragte, ob ich bei einem Hardware-Versandhandel etwas mitbestellen wolle, kam ganz plötzlich der Entschluss: Eine neue Grafikkarte muss her.
Oft genug hatte ich mich schon über die miserablen Treiber der ATi Radeon 9600 XT geärgert.
"Nie wieder ATi", hatte ich mir schon vor Jahren einmal geschworen als ich mich mit den VGA-inkompatiblen Treibern der mach64 herumplagen musste, während andere Karten dank VESA-Modi schon längst keine speziellen Treiber für die Spiele (jaha, damals unter DOS noch!) mehr benötigten.
Aber da vor nunmehr ziemlich genau 18 Monaten gerade kein anderer Grafikchip mit ähnlicher Geschwindigkeit um 150 Euro herum zu haben war, warf ich meine Bedenken über Bord. Doch scheinbar hat ATi es auch bisher nicht gelernt anständige Treiber zu programmieren. Insbesondere wenn ich mir die Changelogs der Catalyst-Treiber anschaue, bekomme ich den Eindruck die Treiber seien mehr oder weniger nur eine Sammlung verschiedener Bugfixes.
Wie dem auch sei - nun habe ich mir eine ASUS N6600GT mit nVidias GeForce 6600GT-Chip gekauft. Und siehe da, auch "Doom 3" läuft nun auf Anhieb, statt wie bisher beim ersten Ingame-Bild abzustürzen.
3DMark2001 weist gegenüber der alten ASUS A9600 XT/TVD einen Geschwindigkeitsgewinn von etwa 25 Prozent aus. Das ist zugegebenermaßen etwas weniger als ich mir erhofft hatte, jedoch ist bei der 6600GT sicherlich auch noch ein wenig Optimierungspotenzial was beispielsweise die Treibereinstellungen angeht.

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On Air

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13.09.05 - 17:40

Vorhin habe ich mich in einem Anfall von Langeweile auf die Suche nach dem Sendeplatz für "Das Vierte" begeben. Und tatsächlich - obwohl der Sender erst Ende des Monats auf Sendung gehen soll, habe ich bereits einen neuen NBC-Sender auf Astra digital 19,2° entdecken können. Noch lautet der Sendername lautet "GigaTV", aber ich schätze mal, es handelt sich bereits um den Sendeplatz für den Relaunch.
Finden kann man GigaTV-Transponder bei 12,670 GHz, vertikale Polarisation, Symbolrate 22.000, FEC 5/6.

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Damit der Junge was zu essen hat

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09.09.05 - 16:31

Meine Großeltern waren heute Mittag zu Besuch bei mir und meine Oma hat mir zum Mittag was zu essen mitgebracht. Drei oder vier Schnitzel, eine Schüssel gekochter Kartoffeln, 2 Einmachgläser Kirschen, eine Schüssel grünen Salat, eine Schüssel Nudelsalat und 4 Glas Apfelbrei...
Jeder sollte eine Oma haben!

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Sommerloch

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09.09.05 - 16:25

Oh, das war wohl das Sommerloch. Beinahe zwei Wochen ohne Neuigkeiten, so soll es nicht weitergehen. Ich gelobe Besserung!

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Ein Leben im Luxus

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28.08.05 - 03:33

ICH BIN REICH!
So fühlt es sich zumindest an, denn ich bin nun in der komfortablen Position einen Fernseher in meiner Küche zu besitzen. Dass es ein kleines, ausrangiertes Gerät meiner Großeltern ist, das über einen 16 Euro-Funksender von eBay mit dem Satelliten-Signal versorgt wird, tut diesem Gefühl auch keinerlei Abbruch.
Irgendwie hatte ich mir sowas schon eine wirklich lange Zeit gewünscht. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie lange. Auf jeden Fall wohnte ich sicher noch zu Hause. Es war zwar irgendwann kein Problem mehr, meinen Eltern klarzumachen, dass man abends auch mal vor dem Fernseher im Wohnzimmer essen kann, aber so richtig schmerzlich vermisst habe ich das auch erst seit ich allein wohne. Ohne Fernseher esse ich seither eigentlich selten (vom Frühstück mal abgesehen) und jedes Mal passend zum Beginn einer Sendung zu kochen, klappt erstens meist nicht und zweitens setzt das mehr Planungsvermögen voraus als ich üblicherweise im Stande bin einer einzelnen Mahlzeit zuzubilligen.
Doch nun beginnt eine schöne neue Welt in der ich zugleich kochen, essen und fernsehen kann!
Eingeweiht habe ich den Fernseher übrigens stilecht mit dem Video zu AC/DC - Stiff Upper Lip.

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Schmidt mit Gästen?

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25.08.05 - 17:01

Was mussten meine niedlichen Knopfaugen gestern Abend bei Harald Schmidt entdecken? Harald hatte einen Gast! Und nicht etwa einen Musiker oder so, sondern einen richtigen Talk-Gast. Oliver Pocher war zu Besuch und machte am Rande sogar ein wenig Werbung für seine Show "rent-a-pocher", womit man es ja schon fast als klassischen Promo-Auftritt ansehen könnte.
Nebenläufig wurde Pocher von Schmidt mit "[...] du, als erster Gast [...]" angesprochen, was irgendwie dazu beitrug, meinen Eindruck zu verstärken, dass es nun nach einem halben Jahr ohne Gäste und mit zunehmend bescheidenerer Quote, scheinbar wieder regelmäßig Showgäste bei Harald Schmidt geben soll.
Ich finde, das wurde auch Zeit. Allein schafften es Schmidt und Manuel Andrack irgendwie nicht die Show zu füllen und das trotz der, gegenüber der "alten" Harald-Schmidt-Show auf Sat.1, von 45 auf 30 Minuten reduzierten Sendezeit. Und dass Nathalie Licard nun anstelle von Helmut Zerlett vor der Band sitzt, hätte daran sicher auch nicht viel ändern können. Außerdem: Was wäre eine Late-Night-Show ohne Gäste?

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F-U-C-K

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16.08.05 - 23:56

Heute Mittag habe ich im Radio die neue Single "Foxtrott Uniform Charlie Kilo" der Bloodhound Gang gehört und - was soll ich sagen? Das Ding ist einfach geil.
Bei der anschließenden Suche im Internet bin ich auf der Website der Bloodhound Gang über das zugehörige Video (QuickTime, 13.2 MB) gestolpert, dass mindestens so sehenswert ist, wie der Song hörenswert. Einen Gastauftritt darin hat übrigens Bam Margera.
Die Single erscheint am 05.09. und das zugehörige Album "Hefty Fine" am 19. September.

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Fernsehen, aber bitte online

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16.08.05 - 22:29

Am Wochenende bin ich bei medienrauschen über einen Eintrag gestolpert, der von Online-Video-Recordern handelte und gegen Ende den kostenlosen Dienst OnlineTVRecorder [*] erwähnte. Und weil die Idee nicht nur gut, sondern auch noch praktisch ist, habe ich es mal ausprobiert. Fazit: Geile Sache!
Ein paar Kinderkrankheiten hat es noch, aber der Service ist auch gerade erst der Betaphase entwachsen, wenn ich das richtig mitbekommen habe.
Das Prinizip ist folgendes: Mit einem Login bekommt man 60 GB Speicherplatz, die man dafür benutzen kann vorprogrammierte Sendungen als Windows Media Video aufzunehmen. Die Auflösung der Videos beträgt 384x288 Pixel, die Bitrate liegt knapp über einem halben Megabit pro Sekunde. Damit benötigt eine Filmminute ca. 4 MB, womit der Speicherplatz für etwas unter zehneinhalb Tagen Aufnahme reicht. Ist die Aufnahme auf dem Server abgeschlossen, wird das Video von MPEG2 nach WMV konvertiert und verschlüsselt. Die so entstandene Datei kann man nun herunterladen und mit einem Decoder wieder entschlüsseln. Die Verschlüsselung dient dazu, sicherzustellen, dass man private Kopien einer Sendung anlegen kann.
Leider wird jedoch der Schlüssel nach einmaliger Benutzung durch den Server für den Account gesperrt, womit man auch mit korrektem Login ein Video nur ein einziges Mal dekodieren kann. Geht bei diesem Vorgang etwas schief, ist die Aufnahme hinüber, da man sie nicht mehr entschlüsseln und damit gucken kann.

Das ist mir natürlich prompt beim ersten Versuch passiert (und danach ironischerweise nie wieder), was mich veranlasste, mir den Decoder einmal genauer anzuschauen. Da die Keys auf dem Server liegen, kann man die Verschlüsselung jedoch nicht allein durch Modifikation des Decoders umgehen.
Nach einigen Versuchen gelang es mir sowohl an eine verschlüsselte als auch an eine korrekt entschlüsselte sowie den zugehörigen Schlüssel zu gelangen. Damit ausgestattet habe ich dann eine Nacht lang versucht, den Verschlüsselungsalgorithmus zu knacken, was jedoch nach anfänglichen Erfolgen letztendlich scheiterte. (Falls sich jemand von euch daran versuchen möchte, sei er herzlich dazu eingeladen!)
Diese Untersuchungen reichten allerdings aus, um mir genügend Einblick zu verschaffen, eine Attacke auf die Methode zu entwickeln, die ich anfangs in Java und später auch in PHP implementieren konnte. In Kombination mit einem geänderten Decoder lassen sich so Filme mehrfach dekodieren. Auch Videos, die andere Benutzer aufgenommen hatten, konnte ich auf diese Weise erfolgreich dekodieren.

Freunden des Hauses steht der geänderte Decoder im Documents-Bereich zur Verfügung.

Update: OnlineTVRecorder.com hat leider zum 1. September das Verschlüsselungsverfahren geändert, sodass das dargestellte Verfahren inzwischen überholt ist.

[*] Nachtrag: Link entfernt, die URL lautet: http://www.onlinetvrecorder.com/

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Endlich mehr Fernsehen!

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12.08.05 - 00:08

Heute war es dann soweit. Nachdem tele5 bereits vor ein paar Tagen seinen Relaunch für den 22. September angekündigt hatte und heute Morgen in einer Pressemitteilung die weitere Vergrößerung seines Film-Repertoires verkündete, zog NBC Europe heute Nachmittag nach und erklärte in einer Pressekonferenz seinerseits neue Ziele. Gerade eine Woche Vorsprung lässt man der Konkurrenz bei tele5 und plant den Neustart für den 29. September.

Beide Sender wollen mit großem Aufwand vor allem in den Spielfilm-Sektor vorstoßen. "1000 Filme pro Jahr" verspricht tele5 denn auch, was sich in der Größenordnung mit der Ankündigung NBCs deckt, zwei Filme am Wochentagsabend und am Wochenende ab acht Uhr morgens Spielfilme zu senden. Außerdem sollen u.a. "Simon & Simon", "Magnum, p.i." und "Knight Rider" laufen. Das Format GIGA wird scheinbar deutlich zurückgeschnitten. Naja, da bin ich nicht traurig drum.

Bleibt bloß zu hoffen, dass ich mit der beschissenen Disicon-Anlage hier auch NBC empfangen kann, sobald die auf einen Astra Digital-Transponder geschaltet werden.
Wer noch nähere Informationen zum neuen Programm von NBC haben möchte, sei an die Mitteilung bei DWDL verwiesen.

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Tabellen bei blogger.com

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11.08.05 - 23:30

Als ich die Tage (zugegebenermaßen mit ein kleinwenig Verspätung) meine Mannschaft für das kicker-Managerspiel im eigens dafür geschaffenen Blog vorstellen wollte, kam ich auf den nicht ganz abwegigen Gedanken dafür eine HTML-Tabelle anzulegen.
Doch leider hat blogger.com einem da ein paar Steine in den Weg gelegt. Zunächst einmal klappt das nicht einfach so per Mausklick. Das ist an und für sich ja auch nicht so wild, man hat dafür ja auch die Möglichkeit direkt HTML einzugeben. Also die Tabelle in Frontpage angelegt (man ist ja faul) und dann das so erzeugte HTML in den Blog-Eintrag eingefügt. Wurde aber auch nix, denn nun erschienen vor der Tabelle erst einmal ein paar Kilometer leere Seite. Mit dem nun aufkommenden Ehrgeiz habe ich mich dann durch die blogger.com-FAQ gewühlt und schließlich den Hinweis gefunden, dass sich die gesamte Tabelle in einer Zeile zu befinden habe. Haben die dort eine Idee davon, wie unübersichtlich das dann ist? "Einmal mit Profis..."
Letztendlich sieht das Ganze nun aber auch ganz annehmbar aus.

Ach ja - wer der ominöse Tomislav Maras in unserem Manager-Team ist über dessen Identität zunehmend gemutmaßt wird, weiß ich auch nicht. Google hat mir aber verraten, dass einer von diesen mal in Freiburg Basketball und ein scheinbar anderer in Villingen Tischtennis spielt(e). Nicht, dass es die Sache klarer machen würde...

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Aus die Maus

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09.08.05 - 17:58

Gestern Abend musste ich mit ein wenig Bestürzung vernehmen, was Barbara Schöneberger da in "Blondes Gift" sagte. Es sei die letzte Sendung, sagte sie nämlich.
Gut, ich muss gestehen, die Sendung hat seit dem Wechsel vom WDR zu Pro7 ein gutes Stück ihres Charmes eingebüßt und auch die vielen Experimente der nunmehr letzten Staffel (tagesaktuelle Bezüge, Studiozuschauer) wurden weder konsequent umgesetzt, noch wirksam ins Programm eingebunden. Und auch der katastrophal hohe Anteil von Gesprächsgästen aus der eigenen Senderfamilie war kein Zugewinn auf Dauer. Aber trotzdem bin ich irgendwie ziemlich traurig, dass die Show nun - und dazu noch so leise - komplett verschwindet. Wie Ironie liest sich da der Hinweis, Barbara Schöneberger sei weiterhin mit "Big City Fever" am Dienstag Abend auf Pro7 zu sehen.

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Mission erfolgreich

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09.08.05 - 17:27

Am Sonntag sind wir - das sind dondon, der Consiglieri der Familie und ich - wohlbehalten von der diesjährigen Nature One zurückgekehrt. Alles verlief glücklicherweise ohne größere Ausfälle, auch wenn Sahib beinahe vom Dach des Wohnmobils gestürzt wurde und ich am Sonntag Morgen erstmal die Regenerationsleistung meines Körpers nach so einem ausgesprochen feuchten Wochenende (sowohl von innen als auch von aussen) an die Grenzen brachte. Nach dem Aufstehen war ich zum Dixi-Klo gegangen, merkte aber dort angekommen recht schnell, dass mein Kreislauf noch ein wenig Anlaufschwierigkeiten hatte. Da so ein Festival-Dixi keine besonders attraktive Stelle zum Umkippen ist, bin ich dann lieber im zunehmenden Blindflug, da mein Sehsinn bereits zu versagen begann, in Richtung Wohnmobil zurück. Nach einer kleinen Pause an einem herumstehenden Opel habe ich noch schnell die Wiese inspiziert. Da war aber alles in Ordnung und ich konnte beruhigt wieder aufstehen und weitergehen bevor mich noch irgendwelche übereifrigen Sanitäter oder Securities ihrem Götzen opfern konnten.
Für Samstag Nachmittag um 1519 MEZ ist übrigens ein wenig Sonne verzeichnet worden. Einen Großteil der 36 Stücke Fleisch, die es in den Kühlschrank geschafft hatten, mussten wir jedoch bei schattigem bis regnerischem Wetter grillen. Das tat allerdings der Laune kaum einen Abbruch und auch wenn wir dieses Jahr keine Eintrittskarten für die Nature One selbst hatten, war doch auf dem Zeltplatz so viel los, dass einem auch abends nicht langweilig wurde.

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Sex, Drugs 'n' Hardcore

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03.08.05 - 15:32

Das Notebook ist randvoll mit neuer Musik, die Odense-Paletten im Auto verstaut, das Astra besorgt, auch das Sternburg lächelt uns entgegen und der Grill ist bereit. Fehlt nur noch das Wohnmobil. Das hole ich heute Abend ab und morgen früh wird alles eingeladen und der restliche Krempel (totes Tier und ähnliches mehr) gekauft.
Und so verlassen die beiden Götter den Olymp um sich für ein paar Tage - wie sollte es anders sein - mit gutaussehenden Frauen, vielen legalen Drogen und schneller Musik die Zeit zu verschönen. Dieses Jahr begleitet uns auch Sahib, um sich selbst ein Bild von der "Half-Life-like installation" dort zu machen.

Sollte euch in der Zwischenzeit langweilig werden, so kann ich ein weiteres kurzweiliges Browserspiel wärmstens ans herz legen: Piratenschlacht
Entdeckt unter dem Jolly Roger als wagemutiger Freibeuter die Meere und lasst die Seemänner bereits erzittern, wenn nur euer Name ertönt.

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Blog für die Elf

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03.08.05 - 14:53

Nachdem nun alles auf dem Weg ist die Tabellenspitze stürmen zu wollen, hat Ute drüben bei blogspot.com ein neues Blog für uns alle angelegt. Da können die Mannschaftsaufstellungen, die kleinen Freuden und Tragödien rund um den Ball und was uns sonst noch so alles am Managerspiel bewegt besprochen werden.
Um mitzuschreiben benötigt ihr einen der kostenlosen Accounts bei blogspot.com und eine Einladung ins Blog (falls ihr noch keine bekommen habt).

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Könich Fußball

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31.07.05 - 16:57

Bald ist es wieder soweit und die neue Saison der ersten Fußball-Bundesliga beginnt. Und da es bis Freitag ja nicht mehr weit hin ist, habe ich heute schon einmal meine Mannschaft für das kicker.de-Managerspiel aufgestellt. Falls also jemand von euch ebenfalls mitspielen möchte, so sei er hiermit herzlich eingeladen. Die spielerfrau hat bereits unsere alljährliche Sebastian-Kehl-Gedächtnis-Liga ("Die Schiri-Schubser") gegründet, da könnt ihr dann auch gerne beitreten. Das notwendige Passwort gibt es auf Nachfrage.

Zum Prozedere: Ihr legt euch zunächst einmal einen Account bei kicker.de an und stellt dann für das Managerspiel in der Classic-Variante ein Team mit 14 Spielern (3 für die Reservebank) auf. Dazu stehen insgesamt 30 Mio. zur Verfügung. Danach müsst ihr noch ein Interactive-Team aus 22 Spielern (diesmal 11 in Reserve) nominieren. Dafür könnt ihr in dieser Variante 42,5 Mio. verballern.
Wenn das getan ist, könnt ihr unserer Liga beitreten und dem ersten Spieltag entgegenfiebern.
Nominieren dürft ihr bis 30 Minuten vor Anpfiff der ersten Partie am Freitag, erfahrungsgemäß ist aber der kicker.de-Server an so einem Freitag immer völlig am Boden, sodass ihr gut daran tätet, bereits vorher aufzustellen.

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Nur fast geschafft

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26.07.05 - 21:04

Heute war ein ganz besonderer Tag - ich war in der Uni-Bibliothek!
Ich dachte ja, dass dieser Kelch nach 10 Semestern doch noch an mir vorübergehen würde, aber in Vorbereitung auf die mündliche Prüfung am Donnerstag (diese Psychologie-Geschichte; wir müssen nun auch noch einen Vortrag vorher halten) wollten wir wenigstens mal in das Buch zur Vorlesung reingeschaut haben. Nur um sicherzugehen, dass dort keine Kapitel drin sind, die nicht auch in der Zusammenfassung enthalten sind.
Aber als wir das verdammte Buch nach 10 Minuten Suche nicht gefunden hatten (das Buch hat den Index HQN4682, aber da war nix zwischen HQN4678 und HQN4693 oder so), haben wir aufgegeben. Mehr Aufwand war das Ganze auch nicht wert. Muss auch so gehen, dann wird halt improvisiert.

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Reisevorbereitungen

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23.07.05 - 18:12

Gestern Nachmittag traf ich Dondon, der mir zwei Flaschen Bier zwecks Verköstigung vorbeibrachte. Da wir in zwei Wochen zur Nature One fahren wollen, müssen wir uns ja so langsam auch Gedanken zu unseren Frühstücksgetränken machen. Momentan haben es in die nähere Auswahl geschafft:

Sternburg Export,
Astra
und das gute Odense in der Dose.

Dondon brachte mir gestern also zwei Flaschen Sternburg Export rüber, die wir nach getaner Abschlussberichtarbeit auch verköstigten. Mein Urteil: Angenommen! Davon geht was mit auf Reisen.
Nun muss ich mal zusehen, wo ich hier in Paderborn Astra herbekomme, damit wir auch das einmal stilgerecht antesten zu können.

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Stress pur

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23.07.05 - 17:53

Endlich liegt diese Woche hinter mir! Nach unserer Rückkehr aus Berlin am vergangenen Wochenende erwartete mich diese Woche der absolute Stress. Auch die letzten Wochen sind ja eher anstrengend gewesen und das, obwohl ich eigentlich mit einem ruhigen Semester gerechnet hatte - immerhin sind keine Klausuren mehr zu schreiben.
Aber die Projektgruppe, der Seminarvortrag und die zugehörige Ausarbeitung taten das ihrige um mich auf Trab zu halten. Und diese Woche nun die Vorbereitung eines weiteren Vortrags und eines Projektabschlussberichtes. Für den Vortrag am Donnerstag Morgen sollte ich ein komplettes Wiki zu mobiler computer-unterstützter kooperativer Arbeit in einer erweiterten Realität (kürzer: "Augmented Reality & Mobile CSCW") erstellen und schließlich vorstellen. An sich ein äußerst spannendes Thema, das in den späten 90ern in der Forschung auch einmal recht en vogue wahr. Ob es an bis dato mangelnder Hardware oder einfach einer Interessenverlagerung liegt, kann ich nur vermuten, jedoch lässt sich zu diesem Theme heute quasi nichts Aktuelles mehr finden. Und das war auch mein Problem. Ich hatte praktisch kein Material für das Wiki und damit den Vortrag. Schließlich habe ich mit Müh und Not bis kurz vor dem Vortrag selbst noch ein paar Artikel zusammenbekommen.
Also sitze ich Donnerstag Morgen in der Vorlesung und harre der Dinge, die da kommen sollen. Noch etwa 75 Minuten und vier Gruppen, die ihre Wikis präsentieren müssen. Die erste Gruppe braucht bereits beinah 40 Minuten, die zweite noch 20 Minuten. Wir sind die dritten. Reichlich Zeit geht für die Einleitung drauf. Anschließend stellt eine chinesische Gaststudentin ihr Wiki vor und erläutert jede einzelne Seite. Der Dozent (schon wieder Thorsten Hampel - ihr wisst schon, der von der Berlin-Exkursion) versucht zweimal sie zu unterbrechen, aber sie lässt sich einfach nicht irritieren und zieht das volle Programm durch. Wir grinsen uns inzwischen schon alle an, wenn sie nicht hinschaut. Schließlich sagt der Dozent: "Ja, danke, ich denke wir haben gesehen, dass ihr euch viel Mühe gegeben habt. Wir müssen jetzt leider Schluss machen." und ich kann mich setzen ohne auch nur ein Wort gesagt zu haben...

Noch besser hat es nur die vierte Gruppe getroffen. Die mussten gar nicht erst nach vorn kommen. Hinterher habe ich erfahren, dass wir als eine von zwei Gruppen die volle Punktzahl für unseren Wiki-Bereich bekommen haben.

Im Nebenfach fehlt mir im Moment noch eine letzte Fachprüfung, die ich in einem Psychologie-Seminar (ich erwähnte es bereits einmal am Rande) zu machen hoffte. Zumindest bis zum letzten Montag. Da erfuhr ich, dass der Dozent aufgrund seiner anstehenden Pensionierung nur noch in der kommenden Woche Prüfungstermine anbietet.
Nach Rücksprache mit ihm erklärte er allerdings, ihm sei es egal. Wir sollten mit dem Beisitzer der Medienwissenschaftler einen Termin ausmachen, er brauche lediglich so früh wie möglich unseren Projektabschlussbericht, um sich vorzubereiten. Also ein neues Problem: Welcher Abschlussbericht? Den hatten wir erst für die kommende Woche eingeplant (zugegebenerweise wurde ich auch vom plötzlichen Beginn der vorlesungsfreien Zeit ein wenig überrascht - ich wäre noch munter eine Woche länger zur Uni gegangen).
Doch Hauptsache, die mündliche Prüfung klappt noch. Also rüber zum Beisitzer und einen Termin ausmachen. Der erklärt jedoch, wenn nicht absolut klar sei, dass wir die Prüfung angerechnet bekämen (aufgrund der verkürzten Anmeldefrist), würde er keine Stunde seiner Zeit opfern. Auch mein Hinweis, dies sei meine letzte Fachprüfung vor dem Diplom ließ ihn kalt. Ja, wenn wir freilich garantieren könnten, dass die Note angerechnet wird, sei das alles kein Problem, aber so...
Am nächsten Tag standen wir mit einem Ausdruck unserer Korrespondenz mit unserem Prüfungsausschussvorsitzenden wieder vor seiner Tür: Die Prüfung wird gerechnet.
Nun ja, so der Beisitzer nun, er könne nichts versprechen. Sein Terminkalender sei so voll und er wolle auch Ende der Woche in Urlaub gehen. Er bemmühe sich um Ersatz.
Zwar fand er dann auch noch eine Ersatz-Beisitzerin, die am kommenden Donnerstag Zeit hat, doch allein für diese Geschichte hat er jetzt bei mir verschissen.
Mittlerweile war es Mittwoch und ich musste meinen Vortrag zu Ende vorbereiten (was so viel heisst, wie überhaupt mal vorbereiten bei dem wenigen Material), sodass wir erst am Donnerstag Nachmittag dazu kamen, den Abschlussbericht anzufertigen. Das dauerte dann auch bis heute Nacht. Gegen kurz nach zwei Uhr morgens hatten wir schließlich 17 Seiten Bericht geschrieben, in TeX gesetzt, korrekturgelesen, ausgedruckt und im Postfach in der Uni versenkt. Zeit für ein Bier...

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Die Rückreise aus Berlin

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19.07.05 - 16:49

Imaginärer Dialog am Bahnhofskiosk in Magdeburg:

keek: "Ich hätte gerne eine Banane."
Die: "Haben wir nicht."
keek: "Wusste ich."

keek

Scherge keek meldet sich...

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19.07.05 - 16:45

...und zwar direkt mal mit 'nem Gedicht!

Das Bier von mir ist nicht mehr hier,
versteckt hab ich's im Bauch von mir!
Der Kasten ist schon lange leer,
drum geh'n wir los und orgen mehr!
Doch bin ich nicht zum Dichten hier,
uns geht's eigentlich mehr um's Bier!
Drum hab ich Krams euch zu berichte,
den anzuhör'n ich euch verpflichte!
Er ist oft lustig, manchmal wichtig,
und jetzt geht's los und ich sauf' richtig!


Und 'ne Lüge hab ich auch direkt mal vollbracht! Ich hab nämlich im Prinzip gar nix zu berichten, höchstens Schweinkram... aber ihr als anständige Leute wollt sicher gar nicht, dass ich sowas hier schreibe!
Nun ja, ich werd' dann mal wieder! Hoffe ich hab bald mal was Konstruktiveres zu berichten!

Euer neuer Scherge,
der keek!

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Die Saat geht auf

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16.07.05 - 20:17

Von nun an wird uns hier auch Scherge keek ab und an mit Anekdoten aus seinem ereignisreichen Leben beglücken. Ein Tag der Freude!

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Der Freitag

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16.07.05 - 20:15

Gestern Mittag machten wir bereits den nächsten kleinen Fußmarsch. Diesmal um dem Hotelpersonal die Gelegenheit zu geben das Zimmer zu renovieren reinigen. Spaßeshalber nahm ich das Notebook mit aktiviertem WLAN mit und wir spazierten einmal um den Block. Im Verlauf dieser kurzen Strecke entdeckten wir sage und schreibe 49 Hotspots, was mir auch die Möglichkeit offenbarte im Grünen auf der Parkbank sitzend meine Mails zu checken.
Nachmittags wollten wir endlich das pisswarme Krombacher aus dem Plus an der Ecke auf erträgliche Temperaturen abkühlen und fragten nach einem kräftigen Trinkgeld im Route 66 nach einem Beutel Eis. Die Bedienung war jedoch nicht gewillt uns zu helfen und so mussten wir den Mülleimer des Hotelzimmers durch reichlich kaltes Wasser zum Kühleimer umfunktionieren. Das Ergebnis war wenigstens mäßig kühles Pils.
Zu vorgerückter Stunde unternahmen wir dann noch eine kurze Kneipentour rüber zum Ku'damm und zurück. Die horrenden Preise nahmen uns aber den Durst. Schließlich entdeckten wir direkt auf dem Ku'damm einen, sagen wir mal, "sozial geforderten" Menschen, der kalte Kannen für einen Euro verkaufte. Trotzdem blieben wir leider einen halben Liter unter dem Soll und beendeten den Abend bei Burger King. Der Mexico Hot Whopper ist übrigens ein leckerer Burger.

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Der Donnerstag

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16.07.05 - 20:06

Endlich allein! Donnerstag Abend verabredeten wir uns mit Ute auf ein paar Bierchen. Während wir an der S-Bahn-Station "Prenzlauer Allee" auf Ute warteten, ergab sich endlich auch die Möglichkeit anständiges Dosenbier zu erwerben und gleich durchlaufzuerwärmen. Ute führte uns anschließend in die Kneipe "Bei Bine" und auf dem kurzen Fußweg dorthin konnten wir mit der Tochter der ersten Dose zusammen anstoßen.
Die Kneipe war eine verzügliche Wahl von Ute, wie sich schnell herausstellte: Der Literpreis suchte seinesgleichen. Als wir uns schließlich später am Abend auf den Heimweg machten, haben uns jedoch der Schankwirt und seine besoffenen Freunde noch ganz schön verarscht. Man riet uns, wir sollten zum Alex gehen, von dortaus würden wir sicher noch eine gute Verbindung Richtung Hotel finden. Entgegen Utes früherer Empfehlung machten wir uns dorthin auf die Socken. Ob es an der späten Stunde oder unserem fortgeschrittenen Alkoholpegel lag, lässt sich im Nachhinein nicht mehr feststellen, wir fanden jedoch keine Verbindung mehr und begaben uns daher zu Fuß auf den Heimweg. Ein Abschnitt mit dem Nachtbus verkürzte den Marsch zwar, doch trotzdem latschten wir wohl gut 10 km durch das nächtliche Berlin. Unterwegs verfluchten wir die Entscheidung auf Bines Stecher und nicht auf Mutti gehört zu haben.

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Im Osten was Neues

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14.07.05 - 14:21

Wie ihr seht ist es uns inzwischen gelungen ein offenes WLAN zu finden (an dieser Stelle herzlichen Dank an den Betreiber des Hotspots "default" in der Pariser Straße). Und so sitze ich nun auf dem Balkon unseres Hotels und kann euch vom bisherigen Verlauf unseres Ausfluges berichten. Keks liegt allderweil auf dem Bett - und zockt WoW...
Nachdem ich gestern nur ungefähr zweieinhalb Stunden Schlaf bekam zwischen Bloggen und Bahnfahrt rechnete ich eigentlich nicht mit Heldentaten an der Tasse. Doch es sollte alles anders kommen.
Bereits im ICE fragte unser Dozent Keks und mich, wie wir denn die Verlängerungstage bis zum Wochenende verbringen würden. Ob wir Siteseeing machen wollten? "Eigentlich nur exzessiv saufen" war Keks' trockene Antwort. Der Dozent verstand offensichtlich nicht und blickte mich verwirrt an. "Ja, und Freunde besuchen" fügte ich daher hinzu.
Im Museum bot sich dann endlich die Gelegenheit, das erste Bier zu zischen. Welch eine Wohltat bei dem heißen Wetter.
Auf dem Weg zur anschließenden Boots-Touri-Tour machten wir im Plus-Markt Zwischenstopp. Während sich die anderen Teilnehmer der Exkursion jedoch mit Mineralwasser und derlei schädlichem Zeug versorgten, nutzten wir die Gunst der Stunde um dem ersten Bier ein Sixpack Warsteiner hinzuzufügen. Das hielt allerdings bei Keks auch nur für den Restweg bis zum Schiff. Anbord wurde weiteres Bier nachgeordert. Nach der Schiffstour folgte eine kleine Kneipentour. Dozent Throsten führte uns dabei in einen sehr stylishen Laden in der Oranienburger Straße. Der ist in einem alten Kaufhaus, das heute auch ein Kino beherbergt (suggeriert zumindest das Schild über dem Eingang), sieht allerdings eher so aus als wäre es seit fünfzehn Jahren zum Abriss bestimmt. Entsprechend trashig ist auch die Inneneinrichtung der bestenfalls als Höhle zu bezeichnenden Bar im obersten Stockwerk. Dank der fehlenden Außenwände hat man besonders abends jedoch einen traumhaften Blick auf die Skyline Berlins.
Schließlich beschloss das Verfolgerfeld gegen 2300 den Abend zu beenden. Sie hatten offensichtlich weder Ambitionen noch sahen sie den Hauch einer Chance uns bei fünf Bier Vorsprung noch einzuholen. Man wolle nach einem kleinen Absacker in der Nähe des Hotels den Abend beenden. Den Absacker nutzten wir wiederum dazu anderthalb Liter Warsteiner im Krug zu ordern. Die Bedienung bekam das jedoch nicht gebacken und brachte uns stattdessen anderthalb Liter Köstritzer. Das wollten wir aber nicht und bevor sie es wegschütten müssten schenkten sie uns den Krug zusätzlich zum Warsteiner. An dieser Stelle ärgerten wir uns, dass wir nicht den Fünfliter-Krug bestellt hatten. Nun mit drei Litern Bier versorgt sah es doch noch danach aus als könnten wir tatsächlich anschließend ohne das nagende Gefühl zu früh aufgegeben zu haben zum Hotel zurückkehren. Der Dozent fragte uns bei der Gelegenheit, woher wir "so gut im Training" seien. "Och, wir sind Studenten", erläuterte ich ihm die Situation.
Insgesamt haben wir so jeder mehr getrunken als die restliche Gruppe zusammen an diesem Tag. Die konnten echt nix an der Tasse!

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Berlin, ick komme

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13.07.05 - 02:44

Heute hatten Keks und ich unseren Seminarvortrag. Den hatten wir ruf- und termingerecht natürlich gestern Abend erst fertiggestellt, um ihn anschließend bis kurz nach 0200 morgens noch in der Uni zu üben. Lief aber trotz vernachlässigbarer 4 Stunden Schlaf alles wie Butter in der Sonne als wir dann mittags (nach bereits sechs Stunden Seminar) endlich an der Reihe waren.
Damit ist das auch abgehakt und wir können uns nun ganz dem angenehmen Teil des Seminars widmen. Der kommt morgen. Um etwas präziser zu sein: gleich. Um kurz nach 0700 geht der Zug in Richtung Hannover, von wo wir weiterfahren nach Berlin, um dort eine zweitägige Seminarexkursion zum Deutschen Technikmuseum zu unternehmen.
Bei der Gelegenheit dachten Keks und ich uns, wir könnten ja auch gleich noch ein paar Tage dranhängen, wo man schon mal in unserer ReichsHauptstadt ist. Nehmt euch also in Acht, Berliner und sperrt die Töchter weg: Wir kommen gleich!

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Mal ein wenig Lob

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13.07.05 - 02:32

Jetzt muss ich doch auch mal ein wenig Lob verteilen. Üblicherweise wird man ja überall über den Tisch gezogen und verarscht. Besonders wenn es um Geld geht. Mit eBay habe ich da ja auch schon genug schlechte Erfahrungen gemacht. Von T-Online mal gar nicht zu sprechen. Mit umso größerer Freude habe ich jetzt feststellen müssen, dass scheinbar doch nicht alles schlecht ist auf dieser Welt.
Anfang des Monats habe ich bei meinem Provider den Tarif gewechselt (eigentlich bleibt alles gleich, aber ich zahle weniger). Dabei gab es irgendwie ein paar kleinere Schwierigkeiten. Bei der Umstellung wurde ein neues Login zugewiesen, sodass ich mich mit meinen alten Daten nicht mehr einwählen konnte. Das ließ sich allerdings in nur 2 Minuten mit einem Anruf an der wirklich netten Support-Hotline klären.
Infolge dieser Umstellung kam es allerdings auch zu einer doppelten Abrechnung, deswegen rief ich gestern noch einmal beim Support an. Die Sache war wieder schnell erklärt und man versprach, gleich zurückzurufen. Das ist ja beispielsweise bei T-Online ein Ding der Unmöglichkeit. Wenn all die Menschen, die mir dort schon versprachen zurückzurufen, noch anrufen würden, wäre ich wahrscheinlich zwei Tage mit telefonieren beschäftigt.
Doch tatsächlich klingelte nach nicht einmal 30 Minuten das Telefon und ein anderer (!) Mitarbeiter wusste über meinem Vorgang Bescheid und versprach mir eine korrigierte Rechnung zuzusenden. Diese Rechnung war nun in der Tat heute bereits in meinem Briefkasten. Ich finde, das ist wirklich mal ein Kundensupport, der diesen Namen auch verdient.
Klingt jetzt insgesamt irgendwie ein bisschen wie Werbung, soll es aber auch sein. Wechselt also alle sofort zu Fireline Networks oder wahlweise auch zu Callando.

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Alle im Sommerurlaub

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13.07.05 - 02:18

Ein wenig traurig bin ich schon. Seit letzter Woche sind jetzt wirklich all meine Freunde im Urlaub und haben mich hier ganz allein zuhaus zurückgelassen. Jack ist schon seit über einem Monat verschwunden und wird sich auch erst einmal längere Zeit nicht mehr sehen lassen, so wie ich ihn kenne. Harald und Manuel sind schon wochenlang nicht mehr zu sehen, und auch der andere Jack und seine Kollegen sind seit einiger Zeit irgendwie verschwunden.
Um schließlich mein Leid komplett zu machen, hauten dann letzte Woche auch noch Sarah und Sven ab. Nicht nur mal eben so, nein, sie zogen gleich ganz weg. Nach Berlin um genau zu sein.
Ach ja, die Barbara hab ich auch schon lange nicht mehr gesehen.

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Demokratie ist doch wichtig

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13.07.05 - 01:57

Vor einiger Zeit suchte BILDblog.de ein Motiv für eine noch kommende Postkarten-Aktion. Eine Umfrage wurde gemacht und man durfte als Nutzer aus einer kleinen Vorauswahl seinen Favoriten wählen.
Als regelmäßiger Leser des Blogs habe ich mitabgestimmt und entschied mich für den Slogan "Killer Milchschnitte fraß U-Bahn auf". Gestern Abend wurde nun das Ergebnis der Umfrage bekanntgegeben und - siehe da - das von mir favorisierte Motiv gewann mit einem Vorsprung von nur zwei Stimmen gegenüber dem zweitplatzierten Vorschlag.
Und da soll noch einer sagen "Die eine Stimme macht ja doch keinen Unterschied."

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Hilfestellung

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13.07.05 - 01:36

Es liegt inzwischen ein paar Tage zurück, dass ich über dunkle Kanäle, die auch im Verborgenen bleiben möchten, eine, nun, wie soll ich sagen, Anleitung zugespielt bekommen habe.
Das Thema ist etwas delikat, ihr versteht? Falls es euch die Tage jedoch mal wieder so richtig in den Fingern jucken sollte und ihr das kleine Kätzchen mal wieder streicheln wollt, tja, dann ist dies hier wahrscheinlich genau der richtige Ratgeber. Nicht, dass ihr sonst bald wieder so aus der Wäsche guckt.

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Wie üblich...

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08.07.05 - 04:47

Heute war mal wieder einer dieser Tage an denen man mit Nierenbeschwerden zum Arzt geht und von diesem wie von einer außerirdischen Raumschiff-Crew mit Spritzen und Analsonden traktiert wird, um anschließend ohne Befund vertröstet zu werden.
Anschließend hatte ich ein Dutzend Bier nötig. Da ich beim Aufbau der Fly Away-Party leider nicht gebraucht wurde, wartete ich bei Bier und Pizza darauf, dass Keks & Matthias dort fertig sein würden, um gemeinsam mit ihnen das Fakultätsgrillen unseres Fachbereiches zu stürmen.
Dort gegen kurz nach 2200 angekommen mussten wir jedoch leider feststellen, dass die Ausdauer der Griller und Bierzapfer unserer bei weitem unterlegen zu sein schien, denn es war nur noch gähnende Leere anzutreffen. All das Freibier und die Würstchen Senfpeitschen waren bereits verschwunden und mit ihnen die Besucher.
Also auf zur Fly Away-Party im Hauptgebäude der Uni. Dort stellte sich heraus, dass die Aufbau-Helfer zum Dank lediglich fünf Biercoupons ausgehändigt bekamen - das war schneller weggeatmet als der Aufbau gedauert hatte! Auch eine uns bekannte Person an der Theke würde erst in über einer Stunde die Schicht übernehmen und dann auch nur und Frauenbier ausschenken. Bei mäßiger Musik überstanden wir die Zeit und wähnten uns anschließend in alkoholischer Sicherheit. Frauenbier jedoch genügt hervorragend dazu in einen fahrtüchtigen Zustand zurückzukehren, da der mühsam erarbeitete Pegel immer weiter dahinschmilzt. Allenfalls die Ausschenkende erreichte ironischerweise das Tagesziel.
Schließlich machten wir uns über eine halbe Stunde vor Ende der Party auf den Heimweg - zu meinem Leidwesen just in dem Moment als die Musik zu "99 Luftballons", "Westerland" & Co wechselte.
Im Zwischenlager angekommen mussten wir erschrocken feststellen, dass die zu Anfang der Woche auf der Türschwelle gefundene Kiste Hansa bereits das Zeitliche gesegnet hatte.
So blieb mir nichts anderes übrig als müde, hungrig und durstig den Heimweg anzutreten. Und auch der war - im Gegensatz zu letzter Woche als ich im Paderquellgebiet ein Pärchen beim Ficken Kopulieren gemeinsamen Sport überraschte - durchaus langweilig.

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Rock'n'Roll

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04.07.05 - 18:58

Gestern war ich zusammen mit dem Consigliere der Familie bei der MTV Campus Invasion in Osnabrück. Nachdem wir mittags mit ein paar Leuten erst noch gegrillt haben (was im Gegensatz zum Sommerfestival der Paderborner Uni völlig problemfrei verlief), haben wir uns gegen kurz nach 1600 auf den Weg zum Schlosspark gemacht, wo die große MTV-Bühne stand. Bereits an der Ampel vor dem Schloss entdeckte ich dann in einem schwarzen Mercedes Vito Moneybrother. Der sollte meiner Erinnerung zufolge etwa zu diesem Zeitpunkt auf der Bühne stehen, was er offensichtlich nicht tat. Das lag allerdings daran, dass ich den Zeitplan falsch im Kopf hatte und er just gerade fertig war mit seinem Auftritt und an Fettes Brot übergeben hatte. Schade! Den Moneybernd hätte ich ja schon gern mal live gesehen, auch wenn die anderen noch nie von ihm gehört hatten.
Fettes Brot konnten wir dann noch voll mitnehmen. Die waren ganz gut, haben mich aber auch nicht umgehauen. Sehr geil war ihr letzter Song: "Nordish by Nature" zur Ghostbusters-Melodie! Es folgten noch Silbermond und Gentleman, die mich aber nicht wirklich interessierten. Gentleman nutzten wir dann auch für eine kleine Ruhepause auf dem Rasen um anschließend beim Farin Urlaub Racing Team noch einmal Vollgas zu geben. Die haben schließlich auch alle (hochgesteckten) Erwartungen übertroffen und bedankten sich um kurz nach 2200 artig mit etwa 20 Minuten Zugabe. Das Wetter war auch super und so hatten wir insgesamt einen exzellenten Nachmittag.

Heute Mittag bin ich dann zurück nach Paderborn und habe zusammen mit Keks noch fünf Stunden an unserer Seminarausarbeitung geschrieben, die wir dann auch pünktlich abgeben konnten - eine verspätete Abgabe kostet immerhin am ersten Tag bereits zwei Kisten Bier! Zur Belohnung für die getane Arbeit gibt's jetzt erst einmal eine Gerstenkaltschale zum Frühstück.

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Neues Spielzeug

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01.07.05 - 01:18

Am Dienstag haben Sahib und ich uns in Münster mit Notebooks eingedeckt. Ein Dell Latitude CSx für ihn, ein IBM ThinkPad X22 für mich. Anschließend sind wir noch rüber nach Osnabrück und wollten eigentlich "Per Anhalter durch die Galaxis" im Kino gucken, das passte aber alles mit dem Zug nicht mehr.
Also haben wir uns direkt daran begeben, die Schleppis einsatzfähig zu machen. An eine Windows XP SP 2 Slipstream-CD hatte ich gedacht, sodass ich mit dem DVD-Laufwerk in der UltraBase X2 des ThinkPads sofort loslegen konnte. Leider lief das beim Latitude gar nicht so reibungslos, denn nach ein paar Augenblicken verdutzter Suche mussten wir feststellen, dass zwar ein externes Floppy dazugehört, jedoch kein Laufwerk für die kleinen silbernen Scheiben.
Das hatte erstmal für lange Gesichter gesorgt. Schließlich habe ich ausgeknobelt, dass es wohl eines netzwerkfähigen Betriebssystems auf Diskette bedarf um dem XP auf's Dell zu helfen. Die Erkenntnis allein brachte es aber auch noch nicht so recht. Mit dem letzten Zug fuhr ich dann erstmal wieder nach Paderborn zurück, jetzt mit den beiden Notebooks im Gepäck.
Insgesamt beinahe zwölf Stunden brauchte ich, um das richtige Floppy-Image zu finden. Mit DOS-basierten Disketten klappte zumeist zwar die Verbindung ins LAN, teilweise gar bis ins Internet, dafür scheiterte jedoch der Zugriff auf die Windows-Freigabe oder einen lokalen FTP. Bei den verschiedenen kleinen Linux-Distributionen war mal kein passender Treiber für die in den C/Port II Advanced Port Replicator integrierte NIC (3Com 3C920), dann wieder ließ sich die FAT32-Partition der Platte nicht mounten oder der Zugriff auf das Netzwerk scheiterte. Schließlich brachte eine nanobox-smb-Diskette den Durchbruch. Der smbclient wollte zwar für jede der ca. 6500 Dateien eine Bestätigung des Kopiervorgangs haben und war somit wenig tauglich, jedoch gehört auch ein wget zum Funktionsumfang der Diskette und so konnte ich von einem schnell eingerichteten IIS-Webserver ein 650 MB-Zip-Archiv der Windows XP-CD saugen. Der Rest war dann piece of cake.

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Danke für den Fisch

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30.06.05 - 13:19

Jetzt bin ich doch schon wieder drüber weggekommen mich bei Ute für den Hinweis und den Link auf unsere kleine Seite hier zu bedanken! Das sei hiermit nun nachgeholt: Herzlichen Dank! Und allen Mitlesenden, die Utes Blog noch nicht mindestens täglich mitverfolgen, sei dies nun auch befohlen. Von ganz oben!

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Standen 8 Pilse am Wegesrand

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30.06.05 - 11:46

Gestern Abend kam ich auf dem Heimweg von Keks & Matthias am Uni-Sportplatz vorbei. Natürlich rein zufällig, da der Sportplatz quasi in die andere Richtung liegt. Dort war die Sommerparty der Wirtschaftsinformatiker (wenn ich das richtig verstanden habe) und es gab Bier und Würstchen für 'ne Doppelmark. In der Folge habe ich dann mal ausprobiert, wie man schläft, wenn man auf dem Sofa wegschlummert. Geht auch ganz gut. Nebenbei installierte dem Sahib sein neues Spielzeug das XP so vor sich hin, aber dazu später mehr. Und auch die Vorlesung in der ich gerade sitze habe ich noch ohne Wecker geschafft.

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These boots are made for walking

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26.06.05 - 21:46

Heute abend hat mich irgendwie die Arbeitswut gepackt (Jaja, ich weiß, ich weiß, ...) und ich wollte mal bei Keks anfragen, ob wir nicht für das Psychologie-Seminar morgen noch gerade unser Praktikum durchziehen wollen. Da er eh nie ans Telefon geht, musste ich also mit dem Bus rüber. So weit, so gut.
Nun waren es aber nur noch knapp 10 Minuten waren bis der nächste Bus fuhr. Ich schnell also los zur Haltestelle, noch in Schlappen - es war ja schließlich warm. An der Haltestelle fuhr mir dann der Bus vor der Nase weg. Etwas unschlüssig ging ich dann erst einmal wieder nach Hause, überlegte mir aber auf halbem Weg, es an der Zentralstation mal mit einem Bus zu versuchen. Der fuhr allerdings erst in etwa 20 Minuten. Bis dahin wäre ich auch gut zu Fuß bei Keks, eruierte ich und machte mich auf den Weg. Dort angekommen, stellte ich jedoch fest, dass gar kein Keks im Haus war.
Also wieder zurück. Der nächste Bus fuhr jedoch (dank Sonntags-Fahrplan) erst in weiteren 25 Minuten, sodass ich mich entnervt auf den 10-Minuten-Weg zur Uni machte, um da einfach mal auf einen Bus zu hoffen. Der allerdings brauchte sogar noch fast 40 Minuten, sodass ich - mal in der Gegend - mika einen Besuch abstatten wollte. Der war bei meinem Glück heute selbstverständlich auch nicht da. Die Schnauze endgültig voll, ging ich dann wieder nach Hause.
Ergebnis des Abends: 80 Minuten Gelatsche und 4 Blasen an den Füßen

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26.06.05 - 21:18

Diese News wird euch präsentiert von: ProSieben
Gestern lief auf ProSieben Stefan Raabs lang angekündigte "Stock Car Crash Challenge". Obwohl ich eigentlich weder großer Anhänger Raabs noch seiner Großevents bin, stolperte ich darüber und blieb hängen während ich mir die Zeit bis "Das tödliche Wespennest" vertreiben wollte.
Alles in allem war es eigentlich auch eine sehr gelungene Show, wie auch eine Menge anderer Zuschauer fand. Was mir allerdings so richtig auf die Nüsse ging, war dieses Dauerwerbe-Trommelfeuer. Präsentiert von neckermann.de, übertragen per vodafone UMTS, ausgestattet von Miss Sixty & Energie, fuhren neben einem "TV Total"-Team noch mit: ProSieben, neckermann.de, Xbox 360, betandwin.de, TV Digital, porta Möbel/BOSS, Pit-Stop, Schalke 04 & Borussia Dortmund. Zwischendurch natürlich reichlich Werbung, 30-Sekunden-Werbeblöcke, Product Placement sowie ein Auftritt der "Dicks On Fire" (natürlich von und mit Stefan Raab). Das die Hälfte der mitspielenden Promis im Dienste der ProSiebenSat.1 Media AG stehen, sei an dieser Stelle mal verziehen.
So war es insgesamt zwar ein Spaß, hatte aber irgendwie einen faden Beigeschmack, wie ich fand. Sehr geil übrigens Brösels Aussage, er fahre "mit 8,8 Promille ? schließlich gibt es hier ja keine Polizeikontrollen".
Ach ja, "Das tödliche Wespennest" hatte ProSieben klammheimlich gegen "Turbulence 3" getauscht, wie ich beinahe anderthalb Stunden vergebenen Wartens später herausfinden musste.

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Die arische Rasse

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23.06.05 - 00:25

Heute stand ich so im Supermarkt und wollte einen Teil meines wenigen Studentengeldes für allerlei unnütze Dinge wie Nahrung und Haushaltswaren ausgeben. An der Kasse angekommen musste ich mich mal wieder über eine unglaublich unfreundliche Kassiererin ärgern. Keine Begrüßung, kein Lächeln, selbst ein "Auf Wiedersehen" wird bestenfalls mit einem mürrischen "Tschüss!" quittiert.
Mal zu Gast im Ausland wundert man sich da direkt über die Freundlichkeit mit der man als Kunde empfangen wird. Doch scheinbar arbeiten Deutsche nur zu ihrem eigenen misanthropischen Vergnügen an der Fleischtheke, beim Bäcker oder beispielsweise an der Supermarktkasse und nicht etwa um damit Geld zu verdienen. Vielleicht ist es aber auch ein Rest arischen Übermensch-Denkens. "Ich habe es einfach nicht nötig anderen gegenüber freundlich zu sein. Wer bin ich denn?", scheint man sich zu denken.

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Harte Arbeit

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15.06.05 - 12:53

Heute morgen etwa um halb neun bin ich quer auf meinem Bett liegend aufgewacht. In meinen Sachen. Seit wann und vor allem warum der Rechner lief, konnte ich mir auch nicht mehr erlären. Beste Voraussetzungen also für einen Tag an dem meine Projektgruppe nach mittlerweile 14 Monaten (womit wir 2 Monate über die Zeit sind) das Ergebnis unserer Arbeit präsentieren möchte. Der Pegel stimmt...

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Black Or White

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14.06.05 - 02:18

Um das auch noch schnell abzuhandeln: Jacko ist frei. Ja, super. Ich meine, überrascht hat es mich ja schon etwas und für unschuldig hielt ich den ja eh nicht, aber immerhin zeigt es mal wieder, warum Star-Anwälte Star-Anwälte sind.
Die Verschwörung der Rechten ist also abgewendet. Glückwunsch, Michael! Und sei froh, dass du auf Kinder stehst und nicht auf Filmkopien aus dem Internet.

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"Ich bin 20 Magersüchtige" *

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14.06.05 - 01:48

Dicke Menschen sind putzig! Diese Erkenntnis kam mir heute im Bus als ich beobachten durfte, wie ein besonders kapitales Exemplar von seinem eigenen Gewicht überlistet zum Spielball der Physik wurde. Dieses lustige Zappeln und Nach-Halt-suchen, wenn eine Kurve, eine Ampel, eine Haltestelle oder irgendwas anderes, was das Gleiten im luftleeren Raum verhindern könnte, auftaucht, ist wahrlich herzerwärmend. Entgegen früherer Ankündigungen werde ich also wohl doch nicht alle Fetten verbieten lassen, wenn die Machtergreifung erst einmal vonstatten ging.
Und um die allgemeine Sympathie für diese possierlichen Tierchen weiter zu fördern hier noch schnell ein Bild, welches mich ungelogen schon seit vielen Jahren immer wieder zu erfreuen vermag.

[*] aus: Willi Deutschmann - Brocken ist magersüchtig

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Absolut sicher

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13.06.05 - 04:54

Endlich wieder online!
Aber ich muss etwas weiter ausholen. Angefangen hat alles damit, dass vorgestern abend um 2159 MEST die Demo zum langersehnten "Battlefield 2" erschien. Nach ein wenig Frustration ob der dämlichen Tastaturbelegung (4 Numpad-Tasten sind belegt und lassen sich nur direkt in der Config-Datei ändern) war ich heute Nachmittag dann auch schnell überzeugt: Damit kann man sich wohl ein paar Nächte um die Ohren schlagen.
Zu meinem Leidwesen jedoch vertragen sich die Demo und meine ATi-Treiber nicht so recht, was die Grafikkarte schnell mal mit der Weigerung zum 3D Mode quittiert. Dann hilft nur noch ein Neustart. Also hielt ich es für angebracht mal schnell alle Treiber auf den neusten Stand zu bringen. Normalerweise halte ich mich ja inzwischen eher an den Leitspruch "Never touch a running system!", aber das system war ja nun mal nicht running. Chipsatz, SATA-RAID, PATA-RAID, Netzwerkkarte und Grafikkarte bekamen also die neusten Treiber verpasst (wenn man schon mal dabei ist...).
Hernach lief auch alles bis zu dem Zeitpunkt als sich Demo und neuer Treiber wieder ins Gehege kamen. Hatte also alles nix gebracht. Nach dem Neustart war jedoch mit dem Internet Essig. Alle Versuche schlugen fehl, keine IP war mehr erreichbar. Doch damit fing alles erst an.
Also Netzwerkkarte mal neuinstallieren. Nix. Auch im abgesicherten Modus war nix zu holen. Backup auf DVD machen und Windows drüberinstallieren. Dabei Bluescreen bei der Geräteinstallation. Immer an der gleichen Stelle. Das alte Windows war nun natürlich dahin. Dutzende Rettungsversuche mit Pre Installation Environment, Wiederherstellungskonsole, abgesichertem Modus, das Ganze noch mit der Schwierigkeit auch auf das SATA-RAID zugreifen zu können, doch alles vergeblich.
Schließlich das alte Update abgebrochen und ein neues Update begonnen. Das lief dann auch durch. Doch zu früh gefreut, mit Internet war natürlich nach wie vor Pustekuchen.
Das Ergebnis von 6 Stunden Nachtarbeit schließlich: Meine alte, seit Monaten nicht mehr benutzte "Sygate Personal Firewall" scheint sich am neuen Netzwerkkarten-Treiber gestoßen zu haben und hat daraufhin kurzerhand allem was nach Netzwerk aussah den Saft abgedreht. Das hurige Drecksteil!
Da mir nun nur noch 8 Stunden bleiben bis ich zum Seminar muss: Schnell noch eine kleine Runde "Battlefield 2" und husch-husch ab ins Körbchen. Gute Nacht!

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Nature One

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04.06.05 - 01:59

Heute kam der langersehnte Anruf - das Wohnmobil ist am ersten Augustwochenende höchstwahrscheinlich frei! Damit steht einem diesjährigen Besuch der Nature One wohl nichts im Wege.
Letztes Jahr waren wir ja bereits da und es war ein Knüller. Bleibt nur zu hoffen, dass wir auch dieses Jahr so viel Glück mit dem Wetter haben. Wie es dort aussieht, wenn 50000 Menschen eine halbe Woche im Schlamm rumkriechen, möchte ich mir nicht einmal vorstellen müssen.
Mal schauen, ob ich es schaffe, die Tage mal ein paar Impressionen zur Nature One 2004 fertigzubasteln und hochzuladen.

Allderweil könnt ihr euch ja die Zeit mit der niegelnagelneuen Happy Tree Friends-Episode vertreiben...

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Von Torhütern und anderem

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25.05.05 - 01:18

Wer mich kennt, weiß, dass ich, was Fußball angeht, ein absoluter Vollpfosten bin. Das hält mich aber natürlich nicht davon ab, nun schon die zweite Saison am Fußball-Managerspiel von kicker.de teilzunehmen. Man stellt dabei seine persönliche Mannschaft auf und je nach Leistung der realen Spieler werden die virtuellen benotet und bepunktet.
Mangels Kenntnissen auf dem Gebiet der Fußball-Bundesliga, habe ich also eine mehr oder weniger willkürliche Mannschaft aufgestellt. Hauptsache, die Jungs haben lustige Namen.
In der Saison 2003/2004 hat das auch noch ganz gut geklappt. In der am letzten Sonntag zu Ende gegangenen ging das Experiment jedoch leider gehörig schief. Während ich mich im Interaktiv-Spiel (dort hat man die Möglichkeit die Aufstellung sowie die Stratgie im Laufe der Saison noch zu beeinflussen) mit einem mäßigen Platz im hinteren Viertel der Teilnehmer begnügen musste, hat der Classic-Modus alles gerockt: Platz 212754 von 215550 Teilnehmern!
Gerade einmal 2796 Mitspieler waren schlechter als mein Team. Das bedeutet wiederum, etwa 98.3 % waren besser.
Hätte Jörg Butt nicht permanent so gute Ergebnisse erzielt, hätte ich es wahrscheinlich schaffen können, den letzten Platz zu erreichen. Ich habe das Gefühl, ich muss in der nächsten Saison eine andere Strategie bei der Auswahl meiner Mannen verfolgen. Vielleicht würfeln...?

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FSK18?

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23.05.05 - 03:40

Am Freitag Abend lief auf RTL2 mal wieder "Starship Troopers". Nachts habe ich dann um 0125 die Wiederholung geguckt. Nachdem vor dem Film der Hinweis "Die nachfolgende Sendung ist für Zuschauer unter 18 Jahren nicht geeignet." lief, war die Vorfreude groß. Passiert ja schließlich in letzter Zeit selten genug, dass man nicht nur mittelmäßige bis schlechte Synchronisationen zu sehen bekommt, sondern auch noch wild zusammengeschnittene Szenen, die plötzlich nur noch mit Phantasie Sinn ergeben, vorgesetzt bekommt. Nein, dies ließ auf Besseres hoffen.
Doch wieder mal weit gefehlt. Offenbar traut RTL2 auch seinen volljährigen Zuschauern nachts um halb zwei nicht zu, zwischen Fiktion und Wirklichkeit unterscheiden zu können. Obwohl ich die ungekürzte Version des Films das letzte Mal schon vor Jahren gesehen haben dürfte, fielen mir im Verlauf des Films mindestens 4 Szenen auf, die in wesentlichen Teilen geschnitten waren. Damit sind jetzt nicht kurze Einstellungen gemeint, sondern komplette Passagen ("Mit der Hand drückt der Feind keine Knöpfe mehr", Lieutenant Rasczak erschießt den Funker im Flug-Bug-Nest, Rico erschießt Lieutenant Rasczak, "Das ganze Gehirn rausgelutscht!", ...). Gerade mit Lieutenant Rasczak verschwindet plötzlich eine Hauptfigur, ohne dass deren Verbleib erläutert wird.

Da frage ich mich dann doch, warum RTL2 den Film mit der Altersempfehlung "ab 18" sendet. Unabhängig davon bin ich der Meinung, dass ein Film in gewisser Weise auch als "Kunstwerk" zu verstehen ist und "Jupiter und Kallisto" klebt man schließlich auch keine schwarzen Streifen auf die Brüste, oder?

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Nachtisch

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20.05.05 - 15:31

Auf Anregung habe ich nun noch einen RDF Feed des Mensaessens zur Verfügung gestellt. Gerüchten zufolge sollte der FireFox diese nun von ganz allein erkennen (beim RSS Feed ist der Umweg über einen "Live Bookmark" nötig). Tut er aber wohl auch nicht. Naja, wo ich mir nun schon die Arbeit gemacht habe, bleibt's auch online. Tipps und Anregungen sind natürlich willkommen.
Auch am RSS Feed habe ich noch ein paar kleine Änderungen vorgenommen. Das Cache-Intervall ist nun auf 60 Minuten gesenkt und der Zeichensatz korrigiert.
Zudem habe ich alle Feeds validieren lassen.

Update: Die bisher zur Verfügung stehenden Feeds habe ich nun auch allen Seiten als alternativen Verweis hinzugefügt. Im FireFox müssten die Feeds nun unten rechts als direkt abonnierbar auftauchen.

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Bon appétit!

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20.05.05 - 00:37

Der Wahlkampf hier in NRW ist in vollem Gange. Leider haben wir es wieder mal verpasst rechtzeitig eine Partei zu gründen, um auf die Weise die Macht an uns zu reißen. Trotzdem haben wir tapfere Wahlhelfer, die uns tatkräftig unterstützen und eifrig Plakate für unsere Sache verteilen. Danke, Jungs!
Wer übrigens noch nicht genau weiß, wen er am kommenden Wochenende wählen möchte, kann sich mit dem Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung vielleicht einen kleinen Überblick über die politische Landschaft in NRW verschaffen.
Das nächste Mal sind wir aber mit dabei - versprochen.

Damit es auch ein nächstes Mal gibt und wir auf dem Weg dahin nicht verhungern (aua, die Überleitung ist ja so schlecht, dass sie beinahe körperlichen Schmerz auslöst), versorgt mich hier in Paderborn die Uni-Mensa bzw. das Bistro Palmengarten jeden Tag auf's Neue mit schmackhaften Gerichten. Da allerdings der Weg dorthin so lang und die Webseite so hässlich sind, habe ich mir heute abend einmal die Mühe gemacht und je einen abonnierbaren RSS Feed gebastelt, der nun allen im Documents-Bereich zur Verfügung steht.

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Fragt mich doch mal

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19.05.05 - 01:05

Gerade habe ich in den Tagesthemen einen Beitrag gesehen, in dem Donald Trump sich zum Neubau am Ground Zero (87.8 Mio. Pixel-Bild, ca. 14 MB) in New York zu Wort meldete. Und zwar mit dem ersten vernünftigen Vorschlag, den ich seit Jahren in diesem Zusammenhang gehört habe. Er schlug heute in einer Pressekonferenz vor, das alte WTC einfach wieder aufzubauen. Von außen genauso wie das alte, innen drin etwas moderner (u.a. flugzeugsicher) und 1 Stockwerk höher.
Hätte Investor Silverstein mich im September 2001 mal nach meiner Meinung gefragt, hätte er sich die 1.8 Mrd. Dollar, die bisher verbraten wurden sparen und mir Koks & Nutten dafür organisieren können.
Naja, vielleicht das nächste Mal...
(Update: Habe gerade noch einen interessanten Artikel dazu bei tagesschau.de gefunden.)

Dann möchte ich an dieser Stelle noch einen Dank an die EU aussprechen, die uns mit der EU-Richtlinie zum Verbot der Tabakwerbung endlich alle vom bösen Rauchen erlöst, auf dass wir nun ohne Raucherbeine (dafür aber mit Beinen) 160 Jahre alt werden können.
Don't get me wrong: Ich bin ja eigentlich nicht für's Rauchen, aber wenn man als Legislative daran etwas ändern möchte, sollte man nicht damit anfangen die Werbung zu verbieten (und damit in subtilere Formen der Beeinflussung zu zwingen - Hollywood macht's gegenwärtig ja bereits vor), sondern lieber das Rauchen in öffentlichen Bereichen verbieten und anonyme Verkaufseinrichtung wie Zigarettenautomaten abschaffen.

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Update für Tauschwert-Skrip

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16.05.05 - 18:22

Ich habe mir heute mal ein wenig Zeit genommen und das Tauschwert-Skript für "The Fall" an die Version 1.7 angepasst. Für Version 1.8 (die Extended Version) habe ich es ebenfalls modifiziert, jedoch leider nicht testen können, da mit einem Upgrade auf v1.8 meine Spielstände verloren gingen. Also lass' ich das und ihr müsst mit einem ungetesteten Skript leben.
Wer ebenfalls Schwierigkeiten mit dem Update von v1.5 auf v1.7 hat, findet hier nun außerdem einen kleinen Patch, der das Problem hoffentlich beseitigt.
Um die Skripte zu installieren, müsst ihr wie bisher auch einfach die .zip-Datei(en) im Verzeichnis des Spiels extrahieren. Die neuen Skripte liegen wie gewohnt im Documents-Bereich.

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['ju:nien] IX

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14.05.05 - 15:50

Ach ja, eh ich es vergesse: Morgen Abend um 2000 startet die Anmeldung zur im Oktober kommenden ['ju:nien] IX. Da erwartungsgemäß spätestens Mittwoch wieder beinahe alle Plätze ausverkauft sein dürften, ist Eile geboten.

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Das Ende ist nah!

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14.05.05 - 15:43

In letzter Zeit zocke ich mit wachsender Begeisterung "The Fall - Last Days Of Gaia". Das ist ein Endzeit-Rollenspiel, das ein wenig wie eine Mischung aus dem guten alten "Burntime" und "Jagged Alliance" anmutet.
Naja, und wie das nun mal in der post-apokalyptisch Welt so ist, hat das Geld seinen Wert verloren und alles was man gerne irgendwie haben möchte, muss beim Händler z.B. in Munition, Fleisch oder Wasser aufgewogen werden. Da die Sachen natürlich von unterschiedlicher Wertigkeit sind, muss man am besten bereits beim Einsammeln der Gegenstände überlegen, womit man seine leider nicht allzu tragfähigen Charaktere belädt. Um das ein wenig einfacher zu gestalten habe ich einfach mal ein kleines Python-Skript geschrieben, welches zu jedem Item im Inventar den Tauschwert des Objektes angibt. Das Skript findet ihr als .zip im Documents-Bereich. Es muss einfach in das Verzeichnis des Spiels entpackt werden. Das Skript basiert auf dem Patch v1.5, ob spätere Patch-Versionen ebenfalls funktionieren, kann ich leider nicht versprechen. Vielleicht finde ich die Tage ja mal etwas Zeit und schaue mir die Extended Version (v1.8) auch an.

Technisch gesehen ist "The Fall" unglaublich angenehm zu editieren. Die (deutschen) Entwickler habe scheinbar viel Wert darauf gelegt, es den Moddern einfach zu machen. Alle Ressourcen des Spiels befinden sich .zip-Dateien, extrahierte Dateien werden vorrangig der gepackten Originale behandelt und als Skriptsprache im Hintergrund wurde Python verwendet. (Interessante Randnotiz zu Python: Die Strukturierung des Codes erfolgt hier durch Einrückung, vgl. Wikipedia-Artikel.)
Zudem wurde sogar ein Modul mitgeliefert, dass eine kleine API-Dokumentation erstellt. Die Doku habe ich ebenfalls im Documents-Bereich hinterlegt.

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Wettervorhersage

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28.04.05 - 19:30

Uns steht ein trockener Sommer ins Haus! Beim morgendlichen Zählappell waren nur noch gut 4 Paletten Bier zugegen, genauer 126 Dosen. Hoffentlich geht das gut...

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Nobelpreis!

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26.04.05 - 23:36

Ich habe soeben eine unglaubliche Entdeckung gemacht an der ich natürlich den kümmerlichen Rest der Welt teilhaben lassen möchte: Tabasco trennt sich, wenn man es ruhig stehen lässt! Unten setzt sich eine ölig-klare Flüssigkeit ab.
Das Ausmaß dieser Entdeckung lässt sich nur schwer abschätzen. Ich bin sprachlos.

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Echte Männer, echte Risiken

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26.04.05 - 18:22

Da ich standhaft beim Internet Explorer als Standardbrowser bleibe und mich weigere diesem Trend zu anderen Browsern hinterherzuhecheln, habe ich mir die Tage mal Gedanken zum Zonenmodell des IE gemacht. Dabei können Webseiten oder ganze Websites einer Kategorie hinzugefügt werden, die über eingeschränkte oder umfangreichere Rechte verfügt (JavaScript, ActiveX, Laden von IFRAMEs, etc.).
Standardmäßig muss man sich durch eine Reihe von Menüs hangeln, um eine Seite einer entsprechenden Zone hinzuzufügen (als kleine Abkürzung gibt es noch den Doppelklick auf das Zonen-Icon unten rechts im Browser). Aus diesem Grund hat sich Anfang des Jahres ein Mensch namens Nathan Evans hingesetzt und hat ein ziemlich cooles JavaScript geschrieben, das sich in das Kontextmenü des IE einbinden lässt. Code, Details und einige Screenshots wurden bei "The Code Project" veröffentlicht.
Nach einigem Hin und Her habe ich mir jedoch überlegt, dass ich es weniger praktisch finde, generell erst einmal alle Sites einzuschränken, um nachfolgend die Ausnahmen zu definieren, schließlich kommt man ohne JavaScript und diverse andere Extras häufig nicht sehr weit. Also habe ich mich heute einmal daran gemacht und habe den "Trusted Zone Helper" von Evans in einen "Restricted Zone Helper" umgebaut, der die Seiten und Sites also nicht mehr der vertrauenswürdigen Zone hinzufügt, sondern sie in die eingeschränkte Zone kopiert.
Nun kann man also per Rechtsklick im Browser die gerade besuchte Seite (oder die komplette Site wiederum) in ihren Rechten einschränken.
Da ich nicht sicher bin, wie der ursprüngliche Autor dieser Modifkation gegenübersteht, findet sich das IE Plugin (samt Installationshinweisen) nur für registrierte Leser im Documents-Bereich.

Jetzt müsste ich nur noch herausfinden, wie ich gezielt ganze URLs blocken kann, um Werbeserver ganz außen vor zu lassen.


Ach ja: Das Schönsaufen hat übrigens geholfen. Überzählige Klausuren werden nach Aussage des Prüfungsausschussvorsitzenden auf Wunsch dem Diplomzeugnis hinzugefügt. Ganz ohne öffentliche Prügelstrafe oder Inquisition.

dondon

Sterben werden sie alle...

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14.04.05 - 08:52

Hiermit gelobe ich den freien Abschuß von staatlich angeheuerten Söldnerinnen im gesamten Reich. Nach dem jetzt 3. Bußgeld innerhalb von 5 Tagen haben Sie sich den göttlich vernichtenden Zorn mehr als redlich verdient. Ihr Vorleben als verdeckte Stasimitarbeiterinnen und ihr immerhin anzuerkennender Arbeitsbeginn um 0530 können sie nun auch nicht mehr retten..

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The Fat Of The Land

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13.04.05 - 01:38

Meine Fresse! Huihuihui! Was für Brocken leben hier eigentlich?
Ich war die Tage einkaufen und suchte 'ne Hose, die groß genug für mein Riesengemächt ist, doch zugleich körperbetont meine feminine Seite gut zur Geltung bringt. Aber glaubt ihr, es gibt überhaupt noch Hosen in Deutschland zu kaufen, die länger als weit sind?
Nix, alles auf die fetten Kinder zugeschnitten. Das Geilste war so ein Zelt in Größe 46/28. 46! 28!!!
Wie sieht ein Mensch aus, der sowas tragen kann ohne seiner Familie, Kollegen, Nachbarn und Bekannten im weiteren Sinne noch Unterschlupf darin bieten zu können?
Wird alles per Edikt verboten demnächst!

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Der beste Student der Welt

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12.04.05 - 04:40

Dass ich der beste Student der Welt bin, war bekannt, doch nun ist es amtlich:
Als "Leistungsträger" (wusste schon M. Balzer) begnüge ich mich natürlich nicht damit einfach nur 100% zu bringen. Nein, etwas mehr darf es schon sein. Und gemäß dieser Lebensdoktrin habe ich mich gestern Nacht auf die heute beginnende Vorlesungsphase vorbereitet, indem ich erstmal geschaut habe, was für Vorlesungen denn überhaupt angeboten werden. Als Leistungsträger mache ich das natürlich so spät, um zu garantieren, dass mein Stundenplan ausschließlich auf den aktuellsten Informationen beruht.
Ich saß also daran die Liste der verfügbaren Vorlesungen gegen die Anforderungen der Diplomprüfungsordnung zu checken als ich entdeckte, dass ich nicht etwa nur bereits alle nötigen Klausuren für mein Diplom erbracht habe, sondern bereits eine zu viel geschrieben habe!
Doch gemeine Regierungsinstitutionen honorieren diese Mehrleistung einfach nicht, sondern verbieten sie sogar. Ich ahne eine Verschwörung!
Sieht also ganz so aus als müsste ich mich da mal wieder aus dem Schlamassel ziehen. Wird Zeit, dass ich mir die Situation mit Keks die Tage mal wieder schönsaufe...

Overkill

Lieber zu Fuß

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24.03.05 - 02:23

Heute habe ich nach nur 3 Tagen "Driv3r" durchgespielt. Dass es nur 3 Tage gedauert hat, liegt nicht unbedingt daran, dass das Spiel so gut ist, sondern eher daran, dass es meines Erachtens ungemein kurz ausfällt. Eigentlich schade, denn die schön gestalteten und relativ großen Städte lernt man während der wenigen Missionen eigentlich kaum kennen.
Ein Highlight stellt sicher der großartige Soundtrack dar (sehr geil: Teddybears Sthlm als Menü-Musik!).
Das war es allerdings leider auch schon an Positivem, was ich über das Spiel berichten kann. Unterdurchschnittlich ist die Grafik, die zudem auf meinem P4 3.0 nicht überaus flüssig läuft (in 640x480!). Vor allem mit offenen Flächen scheint die Engine ihre Schwierigkeiten zu haben. Ein paar Grafikfehler will ich mal auf meine ATi-Treiber schieben, das rettet jedoch trotzdem nicht.
Großer Frustrationspunkt waren zwei Missionen (The Chase & Bomb Truck) gegen Ende des Spiels, die vom Schwierigkeitsgrad knapp unter "unschaffbar" angesiedelt sind. Dafür habe ich sicher einige hundert Versuche benötigt, was mich von den drei Tagen Spielzeit in etwa einen gekostet hat.
Recht ansprechend sind hingegen die Zwischensequenzen ausgefallen, vor allem dank der hervorragenden Synchronsprecher im Englischen (u.a. Michael Madsen, Ving Rhames, Mickey Rourke und Michelle Rodriguez). Leider kommt die Story trotzdem nur schwer verständlich rüber. Auch hier hätten sicher ein paar mehr Missionen und einfach etwas mehr Ruhe gut getan.
Insgesamt merkt man dem Spiel seine Konsolenabstammung leider recht stark an. Gerade im Vergleich mit "GTA 3" oder "GTA - Vice City" verliert "Driv3r" so doch deutlich an Boden. Aber immerhin hat es mir die Durststrecke bis zum im Sommer erscheinende "GTA - San Andreas" doch etwas angenehmer bereitet.

Fazit: Inhalt Top, Technik Flop

Overkill

Wunderwaffe

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22.03.05 - 19:21

Gestern gab es nach langer Zeit mal wieder ein Update für Enemy Territory. Zeitgleich erschien zudem der lang ersehnte MacOS X-Client.
Ab sofort läuft unser ET-Server also mit Version 2.60. Ein erster ausgiebiger Test ist für heute Abend angesetzt. Schaut mal rein!

Update:
Leider scheint id Software bei dem Update etwas verkackt zu haben, sodass der Server jeden Versuch die Map radar ("Würzburg Radar") zu laden mit folgendem Fehler quittiert:

G_Script_ScriptParse(), Error (line 2207): unknown action: set.

Nachdem ich nun ein paar Stunden dem Ganzen hinterher gekrabbelt bin, habe ich die Ursache ausfindig gemacht. In der Datei pak2.pk3 enthält das Skript maps/radar.script einen Abschnitt, den der Skriptparser nicht verarbeiten kann. Es handelt sich dabei um den letzten Abschnitt des Skriptes ("truck_trig").

Wer nun trotzdem nicht auf die neue Version des Server verzichten mag, kann diesen Abschnitt einfach entfernen und die geänderte Datei (samt Unterverzeichnis maps/) seiner campaign-.pk3 hinzufügen. Alternativ biete ich im Documents-Bereich das geänderte Skript in einer .pk3-Datei zum Download an.

Overkill

Werbung!

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22.03.05 - 04:07

Heute mal etwas Werbung für die Götterfreunde. Ab sofort ist "einwortgeschichten" stündlich zu besuchen. Registrierungs- und Teilnahmepflicht eingeschlossen.
Das Prinzip der Seite: Jeder Autor darf einer Geschichte immer nur ein einziges Wort in Folge hinzufügen, dann sind erstmal wieder 3 andere dran. Was dabei so für Geschichten herauskommen, kann natürlich auch nachgelesen werden.
Ich würde mich also freuen, dort ab und an von euch zu lesen. Viel Vergnügen!

Overkill

Update für den XXXgrabber

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20.03.05 - 16:55

Ich habe den XXXgrabber gerade auf Version 1.51 geändert. Für eine Liste der Änderungen sei auf das changelog verwiesen.

Overkill

MP3 ist das Wort des Tages

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15.03.05 - 01:53

Gestern haben wir der CeBIT nach einiger Abstinenz in den letzten beiden Jahren endlich wieder einen Besuch abgestattet. Von der MesseZeitung bereits am Bahnhof mit der Überschrift "MP3 ist das Wort des Tages" begrüßt, haben wir uns ins Getümmel gestürzt. Insgesamt war dieses Jahr erstaunlich wenig los. Von der Schieberei und Drängelei vor ein paar Jahren war nicht viel zu spüren. Mag sein, dass es damit zusammenhing, dass Sonntag war. Vielleicht ist der Hype auch ein wenig abgeflaut. Für Jäger & Sammler ist es nach der New Economy-Blase schließlich auch schwerer geworden.
Bei SUN erklärte uns ein netter Mann, der so aussah als würde er normalerweise mit einigen Litern Kaffee, mehreren Päckchen Zigaretten und Unmengen Fast Food den Keller bei SUN hüten, über die Vorteile und die Roadmap bei Solaris 10 auf ("ZFS kommt im Sommer").
Mittag haben wir dann wie üblich im CC gegessen (diesmal auf den Stufen vor Saal 3B anstatt wie sonst vor 3A), aber auch dort war es so leer, dass noch normale Sitzplätze auf den Bänken frei waren.
Natürlich gab es mal wieder viel zu viel zu sehen, um alles an einem Tag mitzunehmen. Dem fiel leider auch die Halle 27 ("eSports") zum Opfer, sodass ich Main-Orgas, Pro-Gamer und Community nur beim Durchhasten der Halle auf dem Weg zum Ausgang betrachten konnte.
Im Dauerlauf haben wir dann noch den Zug erreicht. Jetzt reicht es auch erstmal wieder für ein Jahr.
Es sei denn, man stolpert noch über ein paar Freikarten für Mittwoch, um asiatische Aussteller vor den horrenden Gebühren für den Rücktransport ihrer hochwertigen Produkte im Flugzeug zu bewahren...
Ach ja - "MP3" begegnete uns eigentlich nicht an diesem Tag.

Overkill

Wieder mal Enemy Territory

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09.03.05 - 03:19

Damit ihr nun auf einen Blick sehen könnt, ob unser Enemy Territory-Server (cdet.dyndns.org) online ist oder nicht, habe ich links unten ein kleines Statusfeld hinzugefügt. Läuft der Server, so ist das Logo gleichzeitig ein Link zur Übersichtsseite. Dort könnt ihr erfahren, wer gerade zockt, welche Map gespielt wird und dergleichen Blödsinn mehr.
Also: Alles joinen, was geht!

Overkill

It's just porn, mum!

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23.02.05 - 00:12

Liebe Freunde der gepflegten Abendunterhaltung,
ihr habt euch sicher schon gefragt, was ich in letzter Zeit so treibe, was? Naja, zunächst mal ist ja gerade wieder Klausurphase durch die ich mich hindurch gewurschtelt habe. Dann neigt sich auch meine Projektgruppe immer mehr dem Ende zu, sodass ich auch da ein wenig Arbeit finde. Und schließlich habe ich noch ein kleines Tool geschrieben und auf den gar zierlichen Namen XXXgrabber getauft, was auch schon den Aufgabenbereich des Tools umreisst.
Die aktuelle Version 1.5 ist im Documents-Bereich hinterlegt und über bug reports, Vorschläge, Kommentare und ähnliches mehr, würde ich mich in den Comments sehr freuen.
Zur Feature-Liste zählt seit dieser (der ersten Release-) Verison auch eine Online-Datenbank besonders "erfolgversprechender" Seiten.

Overkill

Das leidige DVB-S-Problem

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13.02.05 - 01:17

Endlich! Heute morgen kam nach einiger Wartezeit schließlich der bei eBay erworbene Technisat-Receiver an. Nachdem ich vorgestern und gestern jeweils bereits gegen 0900 aufgestanden bin und mich in Schale geworfen habe, um ein einigermaßen akzeptables Bild für den Überbringer des Paketes abzugeben, habe ich heute morgen (als ich mich um 0720 zur Ruhestätte begab) alle Hoffnung sausen lassen, dass der Receiver noch diese Woche eintreffen würde.
Gemäß Murphy's Law kam der Paketdienst natürlich heute morgen um 0840, sodass ich in einem gegen jedes Grundgesetz verstoßenden Zustand das Paket entgegen nehmen musste.
Anyway: Der Receiver empfing nach 20 Minuten alle Sender und MediaMarkt hatte heute nachmittag (nachdem ich meinen Schönheitsschlaf beendet hatte) einen (Drecks-)Receiver zurück zu nehmen.

Overkill

Schrecken ohne Ende

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05.02.05 - 20:46

Es ist zum Verzweifeln! Nachdem Mitte Dezember hier im Haus eine digitale Satelliten-Anlage installiert wurde, versuche ich nun bereits seitdem ergebnislos einen DVB-S-Receiver daran ans Laufen zu bekommen. Das Problem an der Sache liegt darin begründet, dass es sich um eine Technisat Disicon 4-Anlage handelt, eine so genannte "Ein-Kabel-Lösung", die es ermöglicht, alle Teilnehmer an einem Kabel anzuschließen statt wie bei Satelliten-Anlagen üblich sternverkabelt.
Zunächst hab ich mir also 4 Wochen lang an der ambitionierten Dreambox 5620S die Zähne ausgebissen. Dass ich keine der Sender, die urspünglich einen vertikalen Transponder hatten empfangen konnte, hätte ich noch gerade so hinnehmen können. Aber als dann auch noch der über's Netzwerk gesendete MPEG2-Stream der Dreambox Fehler aufwies, war endgültig Schluss. Weder Aufnahmen per NFS, WinGrab, TuxVision noch wget (Details) brachten taugliche Ergebnisse. Also musste das Teil weg.
Zwischendurch mal eine DBOX2 aus einem Premiere-Abo getestet. Die fand zwar ein paar Sender mehr, konnte sie jedoch nicht anzeigen.
Nachdem heute ein Käufer die Dreambox bezahlt und abgeholt hatte, habe ich mir beim MediaMarkt einen Strong SRT 4121 gekauft, der mit 59 Euro gegenüber der Dreambox ganz am anderen Ende der Preisskala liegt. Der Strong Receiver konnte jedoch weder alle Sender finden (das alte Problem), noch die wenigen gefundenen fehlerfrei darstellen. ZDF steigt sofort aus und überzeugt nur durch unangenehme Ton- und Bildfehler, die Sender der ProSiebenSAT.1-Gruppe warten immerhin noch minütlich damit auf. Also wird MediaMarkt am Montag einen Umtausch abzuwickeln haben und ich schaue mich nun - nach ungefähr 8 Wochen zunehmender Frustration - bei eBay nach einem günstigen Technisat-Receiver um.
Bleibt mir nur zu Disicon zu sagen: "Ich hab's ja gleich gewusst!"

Overkill

Small but tough

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01.02.05 - 05:33

Ich hoffe, ihr hattet alle einen fröhlichen Welt-Lepra-Tag letzte Woche!
Jetzt muss ich mich doch auch mal zu dem in letzter Zeit so stark diskutierten VW-Polo-Spot äußern. Ich finde, die Sache wird doch ein wenig zu sehr hochgespielt. Klar, VW hat kein Interesse daran mit Spots in Verbindung gebracht zu werden, die nicht gerade politisch korrekt anmuten. Aber trotzdem: Darf man über Terroristen nicht lachen? Und zieht VW die Notbremse nicht etwas zu stark, wenn man die Produzenten des Werbe-Spots (der laut "The Guardian"-Interview umgerechnet etwa 58.000 Euro gekostet haben soll) gleich vor Gericht schleifen will und Strafanzeige wegen Volksverhetzung stellt? Was fühlen sich etwa die Hinterbliebenen von im Dienst getöteten Polizisten, wenn in der von VW in Auftrag gegebenen Reklame Polizisten im Kugelhagel hinter einem Polo Deckung suchen?
Ich glaube, es wird klar, was ich sagen will, oder? "Bleibt auf dem Teppich, Jungs."

Was war sonst noch los in letzter Zeit? Nun ja, Ephraim Kishon ist tot, wie ich am Samstag mit Bedauern erfahren musste. Das gibt mir Gelegenheit mal einen Buchtipp unter's Volk zu werfen. Angesichts des noch jungen Jahres passt es sogar gut in die Saison: "Im neuen Jahr wird alles anders"

Einen schönen Morgen noch.

Overkill

Volvo. For life.

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16.01.05 - 22:24

Heute hatte ein besonderes Mitglied meiner Familie runden Geburtstag. Unser geliebter Volvo 740 GL hat nach tapferen 16 Jahren die 300000 Kilometer-Marke überschritten. Das Ganze wurde natürlich mit einem kleinen Ausflug und Fotos der Familie gebührend gefeiert.
Sieht so aus als wäre er nun eingefahren. Ich muss mich die Tage unbedingt noch einmal bei Alfa Romeo melden, denen ich vor ein paar Jahren bei einer Umfrage versprochen hatte, mich "nach weiteren 200000 km" nach einem neuen Fahrzeug umschauen zu wollen. Sorry, Alfa, sieht im Moment doch nicht mehr danach aus.

Overkill

Harald Schmidt RSS

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04.01.05 - 16:24

Um das neue Jahr gebührend zu beginnen, habe ich mich mal daran gemacht einen RSS Feed für das offizielle Sprüche-Best Of der Harald Schmidt Show (Ruhe in Frieden...) zu basteln. Zwei XML-Dateien stehen für diesen Zweck unter "Documents" zur Verfügung. Zum einen gibt es den Spruch des Tages (OK, es gibt nur etwa alle 2 Tage einen neuen, aber immerhin) und dann wäre da noch ein Feed, der zufällig einen Spruch auswählt.
Viel Spaß!

dondon

Bier statt Böller!

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31.12.04 - 20:44

Hallo Sklavenvolk,
wir wünschen Frohe Abräumerei gehabt zu haben, aber damit genug der heidnischen Bräuche.
Wir und unsere 24 Freunde besinnen uns nun auf die erfolgreiche Jährung der totalen Machtergreifung
auf dass ihr im nächsten Jahr mit noch tieferer Ergebenheit unserem Wohlgefallen dient.

...und damit zurück aus der sowjetisch-besetzten Zone zum kapitalistischen Klassenfeind.

Overkill

Ein trauriger Tag

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13.12.04 - 18:02

Denn wieder einmal wurden aufrichtige Menschen der Chance beraubt ihrem tristen Dasein mit einem anständigen Schluck Vodka wenigstens ein etwas Glanz zu verleihen. So zumindest berichtete heute tagesschau.de.
Der Meldung zufolge wurde vom estnischen Zoll eine Vodka-Pipeline stillgelegt, die bis zu drei Tonnen der Hoffnung und Wärme spendenden Flüssig-Nahrung ins kleine Balten-Land pumpte. Quasi eine osteuropäische Luftbrücke zur Versorgung der notleidenden Bevölkerung.
Wir meinen: "Pfui!"

Overkill

Enemy Territory

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06.12.04 - 20:24

Ich habe gerade unseren 'Enemy Territory'-Server mal wieder reaktiviert. Finden könnt ihr ihn unter dieser Adresse:

cdet.dyndns.org

Der Server hat ShrubMod installiert und "XP Save" aktiviert. Da der Server nur sporadisch läuft, einfach öfter mal nachschauen oder HLSW benutzen.

Overkill

Es werde Licht!

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01.12.04 - 01:41

"So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte."

Nun also ist es getan. Unsere Homepage ist nach Jahren der Planung und Vorbereitung endlich fertig!
Wer unter euch ohne Sünde ist, verschwinde lieber gleich wieder. Die anderen können sich gerne ein Login anlegen und im Kommentar-Bereich (oben rechts, du Depp!) austoben.

Und wie zu jeder anständigen Eröffnung gibt es auch etwas zu futtern - gebt's zu, nur deshalb seid ihr schließlich hier. Gutscheine einer bekannten amerikanischen Fastfood-Kette liegen im "Documents"-Bereich zum Download bereit, sobald ihr euch registriert habt.

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