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Die Qual der Wahl

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Da ja mittlerweile die Wahlen zum Deutschen Bundestag unmittelbar vor der Tür stehen, nehme ich die Gelegenheit gern noch einmal wahr, um auf den Wahl-O-Mat hinzuweisen mit dessen Hilfe man anhand von ein paar Fragen seine politische Entscheidung überprüfen und dann ja eventuell auch noch einmal überdenken kann. Neu scheint mir dabei die Möglichkeit zu sein, bestimmte Fragen stärker zu gewichten. Zumindest ist mir das bei den vergangenen Wahlen dort nicht aufgefallen.

Und dann war ja vorgestern Abend auch das "zweite Fernsehduell" der großen Politiker unseres schönen Landes. Dabei ist mir mal wieder aufgefallen wie unhöflich und kindisch die teilweise in einer Diskussion mit ihren Gesprächspartnern (und ich sage bewusst nicht "Gegner") umspringen. Ständig fielen sie sich gegenseitig ins Wort, nur um sich anschließend selber darüber zu beschweren. Der reinste Kindergarten! Unbeachtet der politischen Gesinnung fielen mir dabei einzig Gregor Gysi und Guido Westerwelle recht positiv auf, doch ihre höfliche Zurückhaltung wurde durch die Moderation auch noch mit weniger Redezeit bestraft. Schade, feuerte doch gerade Gregor Gysi ein paar angenehm intelligente Seitenhiebe auf die anderen ab - er musste sich ja schließlich auch nicht mit einem potentiellen Koalitionspartner gutstellen und konnte so ungehindert austeilen, was die Daseinsberechtigung einer linken Oppositionspartei anschaulich unterstrich, wie ich finde.
Angela Merkel wich auffallend oft gestellten Fragen aus indem sie zunächst einmal auf Äußerungen ihrer Vorredner einging und sich so etwas Zeit verschaffte. Neben ihr saß der Salbeiteetrinker Stoiber, der auf mich wie üblich einen derart verbissenen Eindruck machte, dass erst gar kein Hauch von Sympathie aufkommen konnte.

Bei Ede fällt mir auch gerade noch etwas ein, dass mir schon bei der Europawahl im Juni letzten Jahres angesichts der niedrigen Wahlbeteiligung durch den Kopf ging. Der Ansatz all der Ossis Frustrierten, erst gar nicht zur Wahl zu gehen, bewirkt natürlich keine Änderung und politisch noch viel problematischer ist die Situation ja bei den sogenannten "Protest"-Wählern.
Besser ist es da doch "ungültig" zu wählen, indem man beispielsweise ein paar Kreuzchen zu viel macht, so meine Überlegung. Damit schmälert man nicht nur den Prozentanteil der Parteien von denen man sich missverstanden oder falsch vertreten fühlt, man unterstützt auch nicht irgendeine Spinner-Partei.

Unserer Vorbildfunktion als Götter bewusst, haben dondon und ich bereits per Briefwahl unsere Stimme abgegeben und können euch so bereits vor dem Beginn der Bundestagswahl die Ergebnisse einer ersten Hochrechnung präsentieren, die einen erdrutschartigen Sieg der Grünen prognostizieren. Statistisch gesehen haben immerhin 2 von 2 Deutschen "grün" gewählt!

Nachtrag: Wer "das Merkel" übrigens schon vor der Wahl sein Eigen nennen möchte - Ebay macht's möglich!


Loonie

Die Qual der Wahl

Eigentlich hatte ich an dieser Stelle jetzt mit einer knallharten Abrechnung der Wahl gerechnet - aber was nicht ist, kann ja noch kommen :D!