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WORD OF GOD

No TV and no beer make Homer go crazy.
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Overkill

Stress pur

+ 2 comments

Endlich liegt diese Woche hinter mir! Nach unserer Rückkehr aus Berlin am vergangenen Wochenende erwartete mich diese Woche der absolute Stress. Auch die letzten Wochen sind ja eher anstrengend gewesen und das, obwohl ich eigentlich mit einem ruhigen Semester gerechnet hatte - immerhin sind keine Klausuren mehr zu schreiben.
Aber die Projektgruppe, der Seminarvortrag und die zugehörige Ausarbeitung taten das ihrige um mich auf Trab zu halten. Und diese Woche nun die Vorbereitung eines weiteren Vortrags und eines Projektabschlussberichtes. Für den Vortrag am Donnerstag Morgen sollte ich ein komplettes Wiki zu mobiler computer-unterstützter kooperativer Arbeit in einer erweiterten Realität (kürzer: "Augmented Reality & Mobile CSCW") erstellen und schließlich vorstellen. An sich ein äußerst spannendes Thema, das in den späten 90ern in der Forschung auch einmal recht en vogue wahr. Ob es an bis dato mangelnder Hardware oder einfach einer Interessenverlagerung liegt, kann ich nur vermuten, jedoch lässt sich zu diesem Theme heute quasi nichts Aktuelles mehr finden. Und das war auch mein Problem. Ich hatte praktisch kein Material für das Wiki und damit den Vortrag. Schließlich habe ich mit Müh und Not bis kurz vor dem Vortrag selbst noch ein paar Artikel zusammenbekommen.
Also sitze ich Donnerstag Morgen in der Vorlesung und harre der Dinge, die da kommen sollen. Noch etwa 75 Minuten und vier Gruppen, die ihre Wikis präsentieren müssen. Die erste Gruppe braucht bereits beinah 40 Minuten, die zweite noch 20 Minuten. Wir sind die dritten. Reichlich Zeit geht für die Einleitung drauf. Anschließend stellt eine chinesische Gaststudentin ihr Wiki vor und erläutert jede einzelne Seite. Der Dozent (schon wieder Thorsten Hampel - ihr wisst schon, der von der Berlin-Exkursion) versucht zweimal sie zu unterbrechen, aber sie lässt sich einfach nicht irritieren und zieht das volle Programm durch. Wir grinsen uns inzwischen schon alle an, wenn sie nicht hinschaut. Schließlich sagt der Dozent: "Ja, danke, ich denke wir haben gesehen, dass ihr euch viel Mühe gegeben habt. Wir müssen jetzt leider Schluss machen." und ich kann mich setzen ohne auch nur ein Wort gesagt zu haben...

Noch besser hat es nur die vierte Gruppe getroffen. Die mussten gar nicht erst nach vorn kommen. Hinterher habe ich erfahren, dass wir als eine von zwei Gruppen die volle Punktzahl für unseren Wiki-Bereich bekommen haben.

Im Nebenfach fehlt mir im Moment noch eine letzte Fachprüfung, die ich in einem Psychologie-Seminar (ich erwähnte es bereits einmal am Rande) zu machen hoffte. Zumindest bis zum letzten Montag. Da erfuhr ich, dass der Dozent aufgrund seiner anstehenden Pensionierung nur noch in der kommenden Woche Prüfungstermine anbietet.
Nach Rücksprache mit ihm erklärte er allerdings, ihm sei es egal. Wir sollten mit dem Beisitzer der Medienwissenschaftler einen Termin ausmachen, er brauche lediglich so früh wie möglich unseren Projektabschlussbericht, um sich vorzubereiten. Also ein neues Problem: Welcher Abschlussbericht? Den hatten wir erst für die kommende Woche eingeplant (zugegebenerweise wurde ich auch vom plötzlichen Beginn der vorlesungsfreien Zeit ein wenig überrascht - ich wäre noch munter eine Woche länger zur Uni gegangen).
Doch Hauptsache, die mündliche Prüfung klappt noch. Also rüber zum Beisitzer und einen Termin ausmachen. Der erklärt jedoch, wenn nicht absolut klar sei, dass wir die Prüfung angerechnet bekämen (aufgrund der verkürzten Anmeldefrist), würde er keine Stunde seiner Zeit opfern. Auch mein Hinweis, dies sei meine letzte Fachprüfung vor dem Diplom ließ ihn kalt. Ja, wenn wir freilich garantieren könnten, dass die Note angerechnet wird, sei das alles kein Problem, aber so...
Am nächsten Tag standen wir mit einem Ausdruck unserer Korrespondenz mit unserem Prüfungsausschussvorsitzenden wieder vor seiner Tür: Die Prüfung wird gerechnet.
Nun ja, so der Beisitzer nun, er könne nichts versprechen. Sein Terminkalender sei so voll und er wolle auch Ende der Woche in Urlaub gehen. Er bemmühe sich um Ersatz.
Zwar fand er dann auch noch eine Ersatz-Beisitzerin, die am kommenden Donnerstag Zeit hat, doch allein für diese Geschichte hat er jetzt bei mir verschissen.
Mittlerweile war es Mittwoch und ich musste meinen Vortrag zu Ende vorbereiten (was so viel heisst, wie überhaupt mal vorbereiten bei dem wenigen Material), sodass wir erst am Donnerstag Nachmittag dazu kamen, den Abschlussbericht anzufertigen. Das dauerte dann auch bis heute Nacht. Gegen kurz nach zwei Uhr morgens hatten wir schließlich 17 Seiten Bericht geschrieben, in TeX gesetzt, korrekturgelesen, ausgedruckt und im Postfach in der Uni versenkt. Zeit für ein Bier...


gummistiefel

da sag ich ja nur...

... was für eine ficke!

Overkill

Da war aber jemand schnell!

Der Eintrag ist ja gerade 20 Minuten online. :)