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WORD OF GOD

Now, I may be an asshole, but I've worked hard to become one.
Greg Cruttwell as Allan Hopper

there are but 2 Gods

 

Overkill

Im Osten was Neues

+ 4 comments

Wie ihr seht ist es uns inzwischen gelungen ein offenes WLAN zu finden (an dieser Stelle herzlichen Dank an den Betreiber des Hotspots "default" in der Pariser Straße). Und so sitze ich nun auf dem Balkon unseres Hotels und kann euch vom bisherigen Verlauf unseres Ausfluges berichten. Keks liegt allderweil auf dem Bett - und zockt WoW...
Nachdem ich gestern nur ungefähr zweieinhalb Stunden Schlaf bekam zwischen Bloggen und Bahnfahrt rechnete ich eigentlich nicht mit Heldentaten an der Tasse. Doch es sollte alles anders kommen.
Bereits im ICE fragte unser Dozent Keks und mich, wie wir denn die Verlängerungstage bis zum Wochenende verbringen würden. Ob wir Siteseeing machen wollten? "Eigentlich nur exzessiv saufen" war Keks' trockene Antwort. Der Dozent verstand offensichtlich nicht und blickte mich verwirrt an. "Ja, und Freunde besuchen" fügte ich daher hinzu.
Im Museum bot sich dann endlich die Gelegenheit, das erste Bier zu zischen. Welch eine Wohltat bei dem heißen Wetter.
Auf dem Weg zur anschließenden Boots-Touri-Tour machten wir im Plus-Markt Zwischenstopp. Während sich die anderen Teilnehmer der Exkursion jedoch mit Mineralwasser und derlei schädlichem Zeug versorgten, nutzten wir die Gunst der Stunde um dem ersten Bier ein Sixpack Warsteiner hinzuzufügen. Das hielt allerdings bei Keks auch nur für den Restweg bis zum Schiff. Anbord wurde weiteres Bier nachgeordert. Nach der Schiffstour folgte eine kleine Kneipentour. Dozent Throsten führte uns dabei in einen sehr stylishen Laden in der Oranienburger Straße. Der ist in einem alten Kaufhaus, das heute auch ein Kino beherbergt (suggeriert zumindest das Schild über dem Eingang), sieht allerdings eher so aus als wäre es seit fünfzehn Jahren zum Abriss bestimmt. Entsprechend trashig ist auch die Inneneinrichtung der bestenfalls als Höhle zu bezeichnenden Bar im obersten Stockwerk. Dank der fehlenden Außenwände hat man besonders abends jedoch einen traumhaften Blick auf die Skyline Berlins.
Schließlich beschloss das Verfolgerfeld gegen 2300 den Abend zu beenden. Sie hatten offensichtlich weder Ambitionen noch sahen sie den Hauch einer Chance uns bei fünf Bier Vorsprung noch einzuholen. Man wolle nach einem kleinen Absacker in der Nähe des Hotels den Abend beenden. Den Absacker nutzten wir wiederum dazu anderthalb Liter Warsteiner im Krug zu ordern. Die Bedienung bekam das jedoch nicht gebacken und brachte uns stattdessen anderthalb Liter Köstritzer. Das wollten wir aber nicht und bevor sie es wegschütten müssten schenkten sie uns den Krug zusätzlich zum Warsteiner. An dieser Stelle ärgerten wir uns, dass wir nicht den Fünfliter-Krug bestellt hatten. Nun mit drei Litern Bier versorgt sah es doch noch danach aus als könnten wir tatsächlich anschließend ohne das nagende Gefühl zu früh aufgegeben zu haben zum Hotel zurückkehren. Der Dozent fragte uns bei der Gelegenheit, woher wir "so gut im Training" seien. "Och, wir sind Studenten", erläuterte ich ihm die Situation.
Insgesamt haben wir so jeder mehr getrunken als die restliche Gruppe zusammen an diesem Tag. Die konnten echt nix an der Tasse!


piwi

ein prost auf die gesundheit

für das wetter habt ihr eigentlich noch zu wenig getrunken ;)

gummistiefel

klugscheißen

tja, du hattest nur englisch grundkurs. sonst hätte es herr himmen sicherlich als wichtig betrachtet dir beizubringen, dass es SIGHTseeing heißt und nicht siteseeing. bestimmt kommt das vom verb to sigh - seufzen, weil man diese touristensachen immer so fürchterlich anstrengend sind... :)

[CD]Sahib

Das kommt durch dieses ewige vor dem Rechner-gehocke! Kein wunder das der Junge da verzeifelt "Sites" sucht...

Overkill

Rechtfertigung

Erst war es mir ja peinlich, aber bei näherer Betrachtung der Sachlage wurde mir klar, dass wir ja schließlich auch nur Plätze besichtigten. Von Sehenswürdigkeiten kann in Berlin ja nicht die Rede sein. ;)