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WORD OF GOD

Now, I may be an asshole, but I've worked hard to become one.
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Overkill

Resteverwertung

+ 2 comments

Nachdem ich im Februar mein IBM ThinkPad X22 mit internem WLAN nachrüsten konnte, habe ich mich in letzter Zeit bei eBay nach einem güsntigen Access Point umgeschaut. Sollte nicht viel können, nur halt billig sein.
Auf der Jagd nach einem Schnäppchen habe ich mir dann einen als "defekt" beschriebenen WLAN-AP gezogen und darauf gehofft, dass der vormalige Besitzer sich einfach nicht genau genug mit dem Gerät auseinandergesetzt hat. Um es abzukürzen: Hoch gepokert und verloren!
Der Access Point ist per WLAN nicht zu finden und die beiden 100Base-T-Anschlüsse kriegen das hektische Blinken, sobald ich sie an meinen Switch anschließe. Der Selbsttest verläuft laut Handbuch jedoch positiv. Bei der Untersuchung des Problems habe ich das Gerät zerlegt und damit all die Mühe nun nicht vergebens war, will ich hier wenigstens den von mir rekonstruierten Aufbau des SL-2511BG1 PLUS/E (E100) (ursprünglich von SENAO) beschreiben. Vielleicht hilft's ja wem.

Befeuert wird der Access Point von einer SENAO SL-2511CD PLUS EXT2. Die Karte ist per PCMCIA-Schnittstelle verbunden, hat zwei Antennenanschlüsse von denen einer mit der Stummelantenne des APs belegt ist und basiert auf dem verbreiteten Intersil Prism-Chipsatz. Die maximale Sendeleistung liegt laut SENAO bei 200 mW.
So wie es für mich den Anschein hat, wird die WLAN-Karte mit einem Realtek RTL8019AS an den integrierten Switch des Gerätes angebunden. Dieser Netzwerk-Controller entspricht zwar nur dem 10Base-T-Standard (also 10 MBit/s), bei Netto-Transferraten von ungefähr 5 MBit/s bei IEEE 802.11b-Funknetzen dürfte das jedoch ausreichend sein.
Das Switching zwischen den Netzwerkanschlüssen übernimmt ein integrierter 5-Port-Switch von Kendin Communications (im Mai 2001 durch Micrel Semiconductor übernommen) mit der Bezeichnung KS8995. Mit diesen wiederum verbunden ist ein Isolation Transformer für vier Ports von LANKom (SQ-H44W), an dem die beiden RJ45-Buchsen hängen.
Als Prozessor dient dem Access Point ein 80C186-kompatibler RDC R8822-RISC-Prozessor mit 40 MHz, der über 4 MBit DRAM verfügt, das in Form des ICSI IC41C16256-35K auf der Platine zu finden ist. Ferner ist noch ein 4 MBit-Flash-Speicher (Hynix HY29F040AC) aufgelötet, der den Bootcode enthalten dürfte.


[CD]sahib

Und nu?

Ok, und was machen wir jetzt mit dem Teil? Access Point-Weitwurf? Zur Deko an die Wand tackern? 3. Stock-Abwärts Beschleunigungstests? Innenleben ausräumen und mit Snickers ("Wenn's mal wieder länger dauert") füllen?

Overkill

Re: Und nu?

Gute Frage. Ich überlege, ob ich die (funktionierende) WLAN-Karte bei eBay weiterverticken soll. Dürfte dank 200 mW Sendeleistung und externen Antennenanschlüssen noch etwas bringen.
Der Rest ist wohl nur noch Elektro-Schrott, denke ich. Wenigstens kann man es noch als Wurfgeschoss für nervende Kinder verwenden.